Tipp: Ubuntu: Ubuntu-One-Syncdaemon auf der Kommandozeile

Der Ubuntu-One-Syncdaemon (kurz für: Synchronisations-Daemon) arbeitet im Hintergrund und ist, wie der Name vermuten lässt, für den Datenabgleich zuständig. Alle Funktionen, die Sie über das Panel-Applet, Nautilus oder das Webinterface aufrufen, können Sie auch von der Shell aus steuern. Der folgende Aufruf des Tools verrät, welche Parameter es kennt:

u1sdtool --help

In der Regel ist der Griff zum Shell-Tool nicht nötig. Das Programm u1sdtool zeigt sich aber sehr auskunftsfreudig und verrät neugierigen Anwendern mehr darüber, was im Hintergrund passiert. So fragen Sie mit dem Befehl u1sdtool --status den aktuellen Status ab und sehen in der Ausgabe z. B., ob Sie gerade verbunden sind (is_connected: True) oder nicht (is_connected: False). Ebenfalls sehr aufschlussreich ist der Parameter --waiting-content: Damit gibt das Tool eine Liste der Dateien aus, die zum Up- oder Download vorgesehen sind.

Wer den Transfer zum und vom Server mitverfolgen möchte, verwendet die Option --current-transfers:

$ u1sdtool --current-transfers
Current uploads:
  path: /home/huhn/Ubuntu One/fotos/IMG_1293.JPG
    deflated size: 1839317
    bytes written: 456652
Current downloads:
  path: /home/huhn/Ubuntu One/sources.list
    deflated size: N/A
    bytes read: 0

Sind Sie also nicht sicher, ob ein Up- oder Download wirklich noch läuft, kontrollieren Sie durch mehrfache Eingabe dieses Kommandos, ob sich die Dateigröße (bytes written) verändert.

Ubuntu One ist noch nicht ganz ausgereift, und es kann durchaus zu Verbindungsabbrüchen kommen. Auch mit der aktuellsten Version aus dem Launchpad-Repository kam es auf dem Testrechner ab und zu vor, dass der Client keine Verbindung zum Server aufnahm. In einem solchen Fall hilft das Programm u1sdtool dabei, den Synchronisations-Daemon zu beenden und neu zu starten:

$ u1sdtool --quit
ubuntuone-syncdaemon stopped.
$ u1sdtool --start

Tipp: Knoppix: 3-D-Beschleunigung beim Start abschalten

Sofern die Hardware des Rechners es unterstützt, aktiviert die Live-Distribution Knoppix beim Start automatisch den Fenstermanager Compiz Fusion. Wenn Sie auf die schicken Desktopeffekte verzichten wollen, schalten Sie diese mit einem Cheatcode beim Booten ab. Dazu geben Sie am Bootprompt (boot:)

knoppix no3d

ein. Bestätigen Sie die Wahl mit der Eingabetaste, und Knoppix sollte die Compositing-Effekte in den grafischen Oberflächen deaktivieren.

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