Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

06.04.2010
Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. Wir stellen regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor. In dieser Ausgabe lesen Sie Tipps zu Gnome Do, Gnome Schedule und Baobab, zu Netzwerkdruckern und zur Arbeit mit Fenstern.

Tipp: Anwendungsstarter Gnome Do einrichten

Programme starten, Musik zur Playlist hinzufügen und abspielen oder Dateioperationen (Kopieren, Löschen, Umbenennen und so weiter) ausführen – das alles und vieles mehr bietet der vielseitige Anwendungsstarter Gnome Do [1]. Das Programm ist in der Voreinstellung nicht installiert. Sie rüsten es über den Paketmanager Ihrer Distribution (Paket gnome-do) nach.

Nach dem Start (Anwendungen / Zubehör oder [Alt]+[F2] und Eingabe von gnome-do) sollten Sie das Programm zunächst konfigurieren. Dazu klicken Sie rechts oben auf den kleinen weißen Pfeil und wählen aus dem Kontextmenü den Punkt Einstellungen aus. Auf den vier Reitern finden Sie die folgenden Einrichtungsmöglichkeiten:

  • Allgemein: Über die drei Checkboxen legen Sie fest, ob Gnome Do bei der Anmeldung automatisch startet, ob Sie das Fenster beim ersten Start sehen oder nicht und ob sich im Kontrollabschnitt des Panels (rechts oben) ein kleines Icon einnistet.
  • Keyboard: Hier stellen Sie sämtliche Tastaturkommandos zur schnellen Bedienung von Gnome Do ein. In der Regel müssen Sie hier nicht Hand anlegen und können die Voreinstellungen bedenkenlos übernehmen.
  • Erweiterungen: Auf diesem Reiter aktivieren Sie die verschiedenen Gnome-Do-Plug-ins. Je nach Distribution installiert der Paketmanager verschiedene Add-ons automatisch. Einige der Erweiterungen sind bei manchen Linux-Systemen in eigene Pakete ausgelagert; eine Suche nach gnome-do im Paketmanager verrät mehr Details. Markieren Sie ein Plug-in in der Liste und klicken Sie auf die Schaltfläche Info – dann öffnet der Standardbrowser die zugehörige Seite im Gnome-Do-Wiki [2]. Die Beschreibungen sind zwar englisch, zahlreiche Screenshots illustrieren hier aber sehr gut, wie die jeweilige Erweiterung funktioniert.
  • Erscheinungsbild: Verwenden Sie einen Compositing-Fenstermanager bzw. haben Sie die 3-D-Desktopeffekte aktiviert, können Sie hier einrichten, wie sich Gnome Do präsentiert (Themes und Animationen).

Tipp: Programme starten mit Gnome Do

Betätigen Sie die Tastenkombination, die Gnome Do in den Vordergrund holt. In der Voreinstellung ist das [Windows]+[Leertaste], es sei denn, Sie haben auf dem Reiter Keyboard in den Einstellungen für Gnome Do aufrufen etwas Eigenes definiert (siehe voriger Tipp). Anschließend geben Sie die ersten Buchstaben der gesuchten Anwendung ein, zum Beispiel fi oder FI – Klein- und Großbuchstaben spielen keine Rolle. Als ersten Treffer zeigt Gnome Do den Browser Firefox mitsamt seinem Logo an. Mit [Eingabe] starten Sie das Programm.

Drücken Sie [Pfeil runter], um weitere Treffer anzuzeigen, wenn Sie nicht den Browser gesucht haben. Mit den Pfeiltasten navigieren Sie in der Liste, und [Eingabe] startet dann die gewünschte Anwendung. Die Anzeige rechts oben im Ergebnisfenster zeigt, wie viele Aktionen Gnome Do für Sie ausführen kann (Abbildung 1).

Abbildung 1: Auf dem Testrechner bietet Gnome Do nach Eingabe von "fi" ganze 46 mögliche Aktionen an.

Tipp: Musik machen mit Gnome Do

Sofern Sie die passenden Plug-ins installiert und aktiviert haben (siehe Tipp ##), hat Gnome Do auch passende Aktionen für Ihre Musik im Gepäck. Rufen Sie den Starter in den Vordergrund und geben Sie den Namen eines Titels oder Albums ein. Springen Sie danach mit der Tabulator-Taste nach rechts ins Aktionsfeld und drücken Sie [Pfeil runter], um eine Liste möglicher Aktionen einzublenden. So bestimmen Sie, mit welcher Anwendung Sie die Datei abspielen möchten, ob sie in eine vorhandene Playlist wandert und vieles mehr.

Tipp: Netzwerkdrucker einrichten unter Gnome

Ein schicker neuer Drucker ziert das Büro. Dieser bietet nicht nur einen USB-Anschluss und kann somit lokal betrieben werden, sondern lässt sich auch an den Router anschließen und ist somit netzwerkfähig. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Auf ein solches Gerät greifen Sie von jedem Computer aus zu, ob unter Linux, Windows oder Mac OS.

Um einen solchen Drucker unter Gnome einzurichten, gehen Sie so vor:

  1. Starten Sie den Dialog zur Druckerkonfiguration über System / Systemverwaltung / Drucken.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu. Nach kurzer Zeit erscheint das Dialogfenster Neuer Drucker. Gehen Sie nicht in den Bereich Netzwerk-Drucker, sondern tragen Sie bei Sonstiges ins Feld Geräte-URI die Druckeradresse wie folgt ein:

    socket://<IP>:9100

    3, Dabei ersetzen Sie <IP> durch die IP-Adresse Ihres Druckers. Diese finden Sie beispielsweise heraus, indem Sie in der Administrationsoberfläche Ihres Routers nachschauen, welche Clients sich per DHCP eine IP-Adresse vom Router zuweisen lassen. Einige Drucker bieten darüber hinaus ein Bedienfeld, über das Sie die aktuelle Adresse abrufen können. 9100 ist der Standard-Port, unter dem Sie die meisten Netzwerkdrucker erreichen. Anschließend klicken Sie auf Vor.

  3. Im nächsten Dialog ist in der Voreinstellung die Checkbox Drucker aus Datenbank auswählen aktiviert. Suchen Sie aus der unteren Liste zunächst den Hersteller aus, klicken Sie auf Vor und scrollen Sie im linken Bereich bis zum richtigen Modell. Rechts erscheint eine Liste von verfügbaren Treibern. Wählen Sie zunächst denjenigen aus, der mit empfohlen gekennzeichnet ist. Funktioniert dieser wider Erwarten nicht, können Sie später einen anderen Treiber ausprobieren.

  4. Nach einem erneuten Klick auf Vor können Sie einen Kurznamen und optional eine Beschreibung sowie eine Ortsangabe eintragen. Die beiden ersten Felder sind oft schon ausgefüllt; Sie können hier aber auch eigene Namen vergeben. Ein Klick auf Anwenden schließt den Einrichtungsvorgang ab.

  5. Das nächste Dialogfenster bietet an, eine Testseite zu drucken. Diesem Vorschlag sollten Sie folgen, um zu testen, ob die Konfiguration bis hierhin klappt.
  6. Im Dialog Druckerkonfiguration taucht das neue Gerät nun auf. Sind mehrere Drucker eingerichtet, erkennen Sie den Standarddrucker am grünen Häkchen neben dem Icon.

Tipp: Druckereigenschaften (nachträglich) ändern

Haben Sie einen Drucker eingerichtet, nehmen Sie die Feineinstellungen über den Dialog Druckerkonfiguration vor. Hier können Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf ein Gerätesymbol klicken und aus dem Kontextmenü den Punkt Eigenschaften aufrufen. Die folgenden Kategorien stehen zur Verfügung:

  • Einstellungen: Die vorher eingegebenen Werte zum Namen, zur Beschreibung, dem Ort und der Geräte-URI können Sie hier nachträglich verändern. Außerdem gibt es hier Schaltflächen, um eine Testseite zu drucken und die Druckerköpfe zu reinigen. Ob Letzteres funktioniert, hängt vom verwendeten Drucker ab.
  • Richtlinien: Die Einstellungen hier müssen Sie in der Regel nicht modifizieren. Sie können unter anderem den Drucker auf aktiv/inaktiv setzen (gleiches bietet das Kontextmenü der rechten Maustaste, wenn Sie auf ein Gerätesymbol in der Übersicht klicken), das Verhalten im Fehlerfall bestimmen und einen Vor-/Nachspann definieren, der bei permanent benutzten Druckern für etliche Anwender das Zuordnen der Ausdrucke erleichtert.
  • Zugriffskontrolle: Die Voreinstellung ist, dass alle Benutzer drucken dürfen. Das führt unter anderem dazu, dass die eingerichten Geräte auch bei anderen Anwendern (egal, unter welcher Desktopumgebung) als Drucker auftauchen. Alternativ können Sie hier gezielt Benutzer von der Druckerbenutzung ausschließen.
  • Druckeroptionen: Außer der Papiergröße (Media Size), der Druckqualität (Printout mode) und dem Einzug (Media source) können Sie hier auch den zweiseitigen Druck aktivieren, falls der Drucker duplexfähig ist. Das Drop-down-Menü Double-sided printing bietet dazu an, die Seite an der langen oder kurzen Kante zu wenden (Long edge / Short edge). Ganz unten im Dialog besteht die Möglichkeit, die Druckqualität noch feiner einzustellen. Die Voreinstellung ist Controlled by 'Printout mode', das Drop-down-Menü bietet aber auch verschiedene DPI-Auflösungen an.
  • Auftragsoptionen: Skalierung, Seitenränder sowie eigene, fortgeschrittene Optionen verwalten Sie in diesem Bereich. Auch hier sind die Voreinstellungen in der Regel sinnvoll.
  • Tinte/Toner-Stände: Sofern der Drucker diese Informationen übermittelt, sehen Sie hier, welche Tintenpatrone im Gerät steckt, wie voll sie noch ist und ob es Statusnachrichten vom Drucker gibt.

Tipp: Programmfenster verschieben – mit Kniff

Wenn Sie mit der linken Maustaste auf den Fensterrahmen einer Anwendung klicken und die Maustaste festhalten, können Sie das Fenster bequem an eine neue Position ziehen – das ist nichts Neues. Was aber, wenn die Titelleiste nicht erreichbar ist, weil sie von etwas anderem verdeckt wird? Halten Sie in einem solchen Fall einfach [Alt] gedrückt, klicken Sie in eine beliebige Stelle des Fensters und ziehen Sie es (mit gedrückter Maustaste) an eine neue Position.

Drücken Sie zusätzlich zur [Alt]-Taste auch noch [Umschalt] und ziehen Sie das Fenster nach rechts, links, oben oder unten, rastet es am jeweiligen Bildschirmrand ein.

Tipp: Praktische Größenänderung für Fenster

Erreichen Sie die Fensterkanten nicht, oder ist Ihnen das zu kniffelig, genau das Randpixel zu treffen, verändern Sie die Größe von Programmfenstern ganz bequem, indem Sie [Alt] gedrückt halten und dann die mittlere Maustaste drücken. Ziehen Sie nun nach rechts/links oder oben/unten, um die gewünschte Größe einzustellen.

Tipp: Gnome-Schedule: Aufgaben erstellen und verwalten

Der Gnome-Desktop bringt ein praktisches grafisches Werkzeug mit, das Ihnen bei der Verwaltung von Cron- und At-Jobs unter die Arme greift. Das Programm At führt von Ihnen definierte Aufgaben zu einem genau festgelegten Zeitpunkt aus. Cron geht sogar noch einen Schritt weiter und erledigt Jobs regelmäßig – stündlich, täglich, wöchentlich und monatlich [3]. Wer die Bedienung dieser Systemdienste auf der Kommandozeile zu unübersichtlich findet, sollte sich Gnome Schedule anschauen.

Sie starten das Verwaltungstool entweder über Eingabe des Befehls gnome-schedule in ein Terminal- oder Schnellstartfenster ([Alt]+[F2]) oder über das Menü Anwendungen / Systemwerkzeuge / Geplante Aufgaben.

Tipp: Gnome-Schedule: Einmalige Aufgaben (At)

So gehen Sie vor, um einen Job genau einmal auszuführen:

  1. Klicken Sie im Hauptfenster auf die Schaltfläche Neu. Im folgenden Dialog wählen Sie den mittleren Punkt (Eine einmal auszuführende Aufgabe) aus.

  2. In den Dialog Eine neue Aufgabe erstellen tragen Sie eine Beschreibung ein, Sie können das Feld aber auch leer lassen.
  3. Handelt es sich um ein grafisches Programm, das Sie auf diese Weise automatisch starten möchten, aktivieren Sie die Checkbox X-Anwendung.
  4. Anschließend bestimmen Sie Datum und Uhrzeit. Für die Auswahl des Datums können Sie den aufklappbaren Kalender zuhilfe nehmen.
  5. Dann tragen Sie ins Feld Aufgabe das auszuführende Kommando ein. Achten Sie darauf, dass Sie die Pfade richtig angeben. Im Zweifelsfall überprüfen Sie in der Shell, wie der vollständige Pfad zu einem Programm heißt:

    $ which totem
    /usr/bin/totem

    Wenn Sie, wie in der folgenden Abbildung zu sehen, ein Programm zusammen mit einer Datei starten wollen (hier: totem /home/huhn/wecklied.ogg), geben Sie für diese den genauen Aufenthaltsort an.

  6. Klicken Sie abschließend auf Hinzufügen, erscheint der neue Auftrag in der Liste im Hauptfenster.

Tipp: Gnome-Schedule: Wiederkehrende Jobs (Cron)

Auch bei der Verwaltung der eigenen Cronjobs macht Gnome Schedule eine gute Figur. So richten Sie wiederkehrende Aufgaben ein:

  1. Klicken Sie auf Neu und wählen Sie diesmal den Eintrag Eine Aufgabe, die in bestimmten Zeitabständen ausgeführt wird.
  2. Auch für Cronjobs können Sie eine optionale Kurzbeschreibung eintragen. Ins Feld Befehl geben Sie nun das Programm oder ein selbstgeschriebenes Skript ein, das Sie regelmäßig ausführen möchten.
  3. Aus dem Drop-down-Menü unter der Befehlszeile wählen Sie eine passende Einstellung. Handelt es sich bei der wiederkehrenden Aufgabe nicht um ein Skript oder Shell-Programm, sondern eine grafische Anwendung, entscheiden Sie sich z. B. für X-Anwendung: Ausgabe unterdrücken.
  4. Nehmen Sie nun die genaue Zeiteinstellung vor. Entscheiden Sie dabei zunächst, ob der Job jede Minute, Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat oder nur beim Neustart des Rechners laufen soll. Danach folgt die Feinabstimmung: Aktivieren Sie die Checkbox Erweitert und machen Sie in den darunterliegenden Feldern Angaben zur Minute, Stunde und so weiter. Tipp: Wenn Sie auf Bearbeiten neben einem solchen Feld klicken, können Sie noch genauer festlegen, wann der Job läuft.

  5. Im unteren Bereich des Dialogfensters sehen Sie eine Vorschau, die verrät, was Ihre momentanen Einstellungen ausgeschrieben bedeuten. Hier finden Sie z. B. die Angabe An jedem Tag um 05:10 – entspricht das Ihren Wünschen, bestätigen Sie die Einrichtung des neuen Cronjobs über die Schaltfläche Anwenden.

Tipp: Gnome-Schedule: Jobs verändern und löschen

Im Hauptfenster des Programms sehen Sie alle geplanten Aufgaben – die einmaligen und die dauerhaften – aufgelistet. Anhand der Symbole ganz links in der Spalte können Sie erkennen, ob es sich um ein At-Kommando oder einen Cronjob handelt. Um einen Eintrag zu verändern, klicken Sie ihn doppelt mit der Maus an. Alternativ wählen Sie den Eintrag in der Liste aus und klicken in der Werkzeugleiste auf Bearbeiten. Direkt neben dieser Schaltfläche befindet sich der Button Löschen, mit dem Sie eine Aufgabe loswerden.

Tipp: Gnome-Schedule mit Root-Rechten verwenden

Starten Sie den Aufgabenverwalter über ein Schnellstartfenster ([Alt]+[F2]), in das Sie gksu gnome-schedule eingeben. Anschließend geben Sie auf Aufforderung Ihr eigenes Kennwort (Ubuntu) oder das vom Systemverwalter Root (OpenSuse, Mandriva) ein. In der Menüleiste ist eine neue Schaltfläche Benutzer wechseln zu sehen. Klicken Sie auf diese und wählen Sie im folgenden Dialogfenster den gewünschten Accountnamen aus. In der Voreinstellung steht hier root; über das Drop-down-Menü können Sie aber auch andere Benutzerkennungen auswählen. Die "echten" Accounts reihen sich dabei in die Liste der Pseudonutzer, wie lp, mail nobody usw. ein.

Tipp: Baobab: Festplattenbelegung analysieren

Wie viel Plattenplatz ist belegt? Welcher Benutzer des Systems verschlingt den meisten Platz? Welche Dateien sind die Speicherfresser? Diese und andere Fragen beantwortet das Gnome-Tool Baobab, das Sie über Anwendungen / Zubehör / Festplattenbelegung analysieren oder den Befehl baobab starten.

Um den Platzverbrauch des eigenen Home-Verzeichnisses anzuzeigen, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Button Persönlicher Ordner. Direkt daneben finden Sie Symbole, über die Sie einen Scan des ganzen Dateisystems, einzelner Ordner oder entfernter Datenträger (siehe Tipp ##) starten. Je nach Größe des Speichermediums dauert das Einlesen der Daten eine Weile.

Im linken Bereich präsentiert Baobab eine Baumansicht zur Navigation. Rechts sehen Sie eine grafische Aufbereitung der Daten wahlweise als Kreisdiagramm oder als so genannte Tree Map [4]. In beiden Ansichten können Sie mit dem Mauszeiger über die farbigen Flächen fahren, um genauere Informationen einzublenden (Abbildung 2).

Abbildung 2: Welcher Bereich verschlingt am meisten Platz? Baobab zeigt den Plattenverbrauch übersichtlich an.

Tipp: Baobab: Entfernte Datenträger scannen

Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf das vierte Symbol von links oder wählen Sie aus dem Menü Aktionen den Eintrag Entfernten Ordner einlesen. Im folgenden Dialogfenster entscheiden Sie über das Drop-down-Menü Dienste-Typ, ob Sie auf einen FTP-Server (anonym oder mit Benutzername und Passwort), einen SSH- oder WebDAV-Server oder eine Windows-Freigabe zugreifen möchten. Abhängig vom gewählten Protokoll blendet das Dialogfenster unterschiedliche Felder ein – bei einigen Zugängen müssen Sie Angaben zum Benutzernamen machen; das Passwort fragt die Anwendung in einem gesonderten Dialog ab.

Glossar

Pseudonutzer

Auf Linux-Systemen gibt es einige Accounts, die nicht zu einer echten Person gehören. Stattdessen laufen unter diesen Kennungen bestimmte Prozesse, die besondere Berechtigungen (aber keine Root-Rechte) benötigen. Die Pseudoaccounts haben meist auch kein Home-Verzeichnis.

Infos

[1] Gnome Do Anwendungsstarter: http://do.davebsd.com/

[2] Wiki zu Gnome Do (englisch): http://do.davebsd.com/wiki/Main_Page

[3] Artikel zu At und Cron: Heike Jurzik, "Punktlandung", LinuxUser 02/2006, S. 94 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2006/02/094-zubefehl/

[4] Wikipedia zu Tree Map: http://de.wikipedia.org/wiki/Tree_Map

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