Einstellungssache

Über den Menüpunkt Bearbeiten gelangen Sie in die Einstellungen, (Abbildung 6) die noch ein paar interessante Schräubchen bereit halten, um Songbird einzurichten. So legen Sie im Bereich Allgemein einen Download-Ordner fest, deaktivieren im Bereich Webinhalte Java und JavaScript, um die Sicherheit und den Datenschutz für Songbird zu erhöhen – allerdings funktionieren dann unter Umständen einige Features der Webseiten nicht mehr korrekt. Unter Datenschutz bestimmen Sie, wie Songbird mit Cookies umgeht, und unter Medien-Import wechseln Sie den Musik-Ordner.

Abbildung 6: Über die Einstellungen passen Sie den Singvogel an Ihre Bedürfnisse an.

Um den Start von Songbird zu vereinfachen, legen Sie unter KDE 4 einfach einen Eintrag im Startmenü an. Der lässt sich dann auch an andere Stellen auf dem Desktop ziehen, so müssen Sie die Software nicht ständig über das entpackte Songbird-Verzeichnis starten.

  1. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das K-Menü und wählen Menü-Editor.
  2. Um die Verknüpfung in den Bereich Multimedia zu legen, wählen Sie diesen aus und klicken auf das kleine Kreuzchen links daneben.
  3. Über den Eintrag Neues Element legen Sie eine neue Verknüpfung an.
  4. Als Name des Elements geben Sie zum Beispiel Songbird an. Unter diesem Namen erscheint der Eintrag dann im Startmenü bzw. auf dem Desktop.
  5. Zum Abschluss füllen Sie die Felder auf der rechten Seite aus (Abbildung 7). In das Feld neben Befehl gehört der absolute Pfad zur Startdatei, über die Sie Songbird anfangs aufrufen.
  6. Um ein anderes Icon auszuwählen, klicken Sie auf das vorhandene und wählen ein neues Bildchen aus dem Fundus.
  7. Entfernen Sie das Häkchen bei Startrückmeldung aktivieren, wenn Sie das springende Icon nicht mögen, das nach dem Klick auf das Start-Icon erscheint und den Ladevorgang begleitet.
  8. Über einen letzten Mausklick auf Speichern schließen Sie den Vorgang ab.

    Abbildung 7: Über einen Menüeintrag erreichen Sie Songbird zukünftig mit einem Mausklick.

Fazit

Songbird punktet mit einer schicken Oberfläche, der Webanbindung und den zahlreichen Zusatzinformationen zu Songs und Interpreten. Ansonsten verfügen die Konkurrenten Banshee und Rhythmbox über einen ähnlichen Funktionsumfang, sind aber wesentlich besser in den Desktop integriert. Der Last.FM-Support der Linux-Version ist schwach, zahlreiche der Erweiterungen sind veraltet oder funktionieren unter Linux nicht. Dennoch hat sich der Audio-Player in den letzten Jahren gemausert und dürfte vor allem Mozilla-Fans begeistern.

Infos

[1] Songbirds Webseite: http://www.getsongbird.com/

[2] Add-on Hype Machine Search: http://addons.songbirdnest.com/addon/1826

[3] Hype Machine: http://hypem.com/

[4] Add-ons-Webseite von Songbird: http://addons.songbirdnest.com/addons

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