Vitamin K
Ubuntu plus KDE
Windows und Kubuntu
Wollen Sie Windows und Kubuntu parallel auf einen Rechner spielen, empfehlen sich kurze Vorbereitungen. Windows sollten Sie immer vor Kubuntu auf die Festplatte spielen, am besten in die erste primäre Partition.
Befindet sich Windows bereits auf der Festplatte, nimmt es diese meist komplett ein. Um Kubuntu einzuspielen, müssen Sie etwas von diesem Platz abzweigen. Da Windows seine Dateien beim Speichern aber gern über die komplette Festplatte verteilt, sollten Sie das System vorher auf jeden Fall defragmentieren. Unter Windows XP funktioniert das über Start / Alle Programme / Zubehör / Systemprogramme und einem Klick auf Defragmentierung. Als Vista-Anwender klicken Sie unter Alle Programme / Zubehör / Systemprogramme / Defragmentierung auf Jetzt Defragmentieren. Verwenden Sie das brandneue Windows 7, führt der Weg zum Ziel über Start / Programme / Zubehör / Systemprogramme.
Haben Sie Windows gerade frisch installiert, müssen Sie es nicht defragmentieren. Allerdings startet nach der Installation von Kubuntu Chkdisk, sobald Sie Windows hoch fahren. Das überprüft die Partition und startet den Rechner neu – erst dann bootet Ihr Windows wie gewohnt.
Bunte Kubuntu-Platte
Beim Neuinstallieren stehen Ihnen zwei Wege offen: Sie spielen Kubuntu direkt über das Bootmenü auf die Platte und wählen dazu den Punkt Kubuntu installieren. Oder Sie starten das Live-System und klicken dann auf das Desktop-Icon Install Kubuntu, (Abbildung 1) um das System aufzuspielen. So oder so landen Sie im grafischen Installer von Kubuntu, der Sie durch den Prozess führt.
Dabei erweisen sich die ersten Schritte als recht simpel. Sie wählen zunächst die Sprache aus, gelangen über Vor ins nächste Fenster, wo Sie eine Zeitzone festlegen. Die Tastaturbelegung zeigt Kubuntu als Bild an (Abbildung 3); anders als bei Ubuntu fehlt hier die Möglichkeit, Tasten direkt auszuprobieren. Dann folgt der wohl wichtigste Teil mit dem längsten Namen: Die Festplattenkonfiguration.



