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Ubuntu und Knoppix

Tipps und Tricks zu Ubuntu und Knoppix

28.12.2009
Ubuntu und Knoppix basieren auf der Linux-Distribution Debian – wir verraten Tricks und Kniffe, welche die Arbeit auf diesen Systemen erleichtern.

Tipp: Ubuntu: Ubuntu, Kubuntu oder Xubuntu?

Ubuntu ist eine große Familie, und die freie Linux-Distribution kommt in verschiedenen Varianten. Ubuntu setzt auf den Gnome-Desktop, Kubuntu auf KDE, und Xubuntu installiert Xfce als grafische Arbeitsumgebung [1]. In jeder Geschmacksrichtung bietet die Distribution andere Schmankerl und Standardprogramme. Dabei achten die Entwickler darauf, dass möglichst jeder Aufgabenbereich von einer Standardanwendung abgedeckt wird. So finden Sie beispielsweise Nautilus als Dateimanager unter Ubuntu, Dolphin unter Kubuntu und Thunar unter Xubuntu. Ähnliches gilt für das Standard-Terminalprogramm: Ubuntu bietet Ihnen das Gnome-Terminal, Kubuntu die KDE-Konsole und Xubuntu das Xfce-Terminal.

Wer einzelne Anwendungen einer Desktopumgebung lieb gewonnen hat, installiert fehlende Pakete über den jeweiligen Paketmanager (Synaptic unter Ubuntu und Xubuntu, KPackageKit unter Kubuntu) nach. Genauso leicht ist die Einrichtung einer weiteren Ubuntu-Variante auf dem eigenen Rechner – ob Sie diese nun parallel betreiben oder ganz umsteigen möchten, spielt dabei keine Rolle. Wenn Sie das System von einer unserer Heft-DVDs (etwa Kubuntu 9.10 aus der aktuellen Ausgabe) installiert haben, enthält dieses normalerweise nur eine Ubuntu-Variante. Wollen Sie andere Desktops aus den Onlinequellen nachrüsten, ist eine schnelle Internetverbindung ohne Volumenbeschränkung sinnvoll.

Um zum Beispiel die Kubuntu-Variante (KDE) nachträglich einzurichten, suchen Sie im Paketmanager nach dem Paket kubuntu-desktop, und der Paketverwalter schlägt automatisch alle davon abhängenden Komponenten ebenfalls zur Installation vor (Abbildung 1), da es sich um ein Metapaket handelt. Gleiches gilt für xubuntu-desktop und ubuntu-desktop, die jeweils die komplette Desktopumgebung inklusive aller Extras auf die Platte bringen.

Abbildung 1: Nach der Auswahl des Metapakets "kubuntu-desktop" spielt der Paketmanager gleich einen ganzen Schwung Software ein.

Tipp: Ubuntu: Display Manager aussuchen beim Umstieg

Je nachdem, was Sie nachrüsten, fragt Sie das Installationsskript nach Ihren Vorlieben für den grafischen Anmeldemanager. War beispielsweise ursprünglich Ubuntu oder Xubuntu installiert, und Sie haben die KDE-Komponenten nachgerüstet, sehen Sie einen Dialog, der Ihnen als Alternative zum GDM (Gnome Display Manager) den KDM anbietet. Wer unter Kubuntu die Gnome-Komponenten nachrüstet, hat entsprechend die Wahl, vom KDM auf den GDM umzusteigen.

Welchen der beiden grafischen Anmeldemanager Sie verwenden, ist letztlich Geschmacksache – beide Programme arbeiten zuverlässig und lassen sich jeweils leicht über eine grafische Anwendung konfigurieren.

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