UFRaw: Verwaltung

UFRaw eignet sich in erster Linie zum Umwandeln einzelner Dateien. Eine Bildveraltung, wie sie die beiden anderen Kandidaten enthalten, fehlt komplett. Zum Öffnen rechtslicken Sie auf das gewünschte Bild im Dateibrowser des Systems, wählen aus dem Kontextmenü Öffnen mit... aus, und tippen darin ufraw. Da das Programm zumindest unter OpenSuse bei der Installation keinen Eintrag im Startmenü anlegt, starten Sie das Programm selbst mit der Eingabe von ufraw im Schnellstartfenster ([Alt]+[F2]). Allerdings erscheint dadurch lediglich ein Dateibrowser (Abbildung 4), in dem Sie das gewünschte Bild anwählen. Zwar ist es möglich, mehrere Bilder auszuwählen, jedoch öffnet UFRaw die folgenden erst nach dem Schließen des vorhergehenden. Sowohl als Gimp-Plug-in als auch als Stand-alone-Version fehlt UFRaw eine Bildvorschau, was die Auswahl erheblich erschwert. Anders als die anderen Testteilnehmer öffnet UFRaw ausschließlich RAW-Dateien. Werkzeuge zum Bearbeiten oder Ergänzen der IPTC-Einträge fehlen dem Programm ebenso wie eine Such- oder Filterfunktion.

UFRaw: Bearbeitung

Etwas umständlich ordnet UFRaw die Einstellungen für den Helligkeits- und Kontrastabgleich an. Während der stets präsente Schieberegler für die Helligkeit leicht zu finden ist, verbirgt sich die Kontraststeuerung zusammen mit dem Regler zum Einstellen der Farbsättigung im Reiter Correct luminosity, saturation (Abbildung 5). Den Weißabgleich erreichen Sie in der Rubrik White Balance. Sie bietet neben automatischen Korrekturen auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Wie bei den anderen Prüflingen fahren Sie dafür mit dem Pinzettenwerkzeug auf einen neutralen Bereich im Bild und bestätigen die Auswahl mit einem Mausklick. Allerdings übernimmt die Software die Änderung erst nach einem nochmaligen Klick auf das Pinzettenwerkzeug.

Zwar enthält die Software ein recht brauchbares Werkzeug zum Auswählen von Bildbereichen, eine Funktion, die ein schiefes Bild geraderücket, fehlt jedoch. Dafür bietet UFRaw eine Rauschunterdrückungsfunktion, die zwar nur das Einstellen der Intensität zulässt, aber durchaus brauchbare Ergebnisse liefert. Funktionen zum nachträglichen Schärfen der Bilder fehlen aber genauso wie Werkzeuge zum Korrigieren von Abbildungsfehlern. Dafür enthält die Applikation diverse Funktionen, um Farbbilder in Schwarz-weiß-Aufnahmen umzuwandeln.

Mehr an die Profiliga unter den Anwendern richtet sich die Möglichkeit, unterschiedliche Farbprofile für verschiedene Aufgaben, etwa Input oder Display, anzugeben. An Ausgabenformaten unterstützt die Software JPEG, PNG, TIFF sowie das etwas angestaubte PPM.

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