Fehler finden und korrigieren

Über die Add-On-Symbolleiste starten Sie die Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Hier aktivieren Sie auch die automatische Korrektur. Die Erweiterung arbeitet mit dem gleichen Dialog wie die Standardprüfung von OpenOffice. Zu Beginn stellt sich der Duden Korrektor nicht gerade schlau an. Gerade bei Fremdwörtern und Fachbegriffen bietet er unsinnige Korrekturvorschläge an. So markiert er etwa den Namen des Linux-Händlers Ixsoft als Fehler und bietet als Alternative Softeis an. Rechtschreibfehler markiert der Korrektor mit roter Schrift, Grammatikfehler in Blau. Im Großen und Ganzen erledigt die Software ihre Aufgabe jedoch gut (Abbildung 4).

Die automatische Korrektur sollten Sie nicht verwenden, da sie leider einige Fachbegriffe verändert. Sinnvoll ist es hingegen, die Prüfung direkt bei der Eingabe einzuschalten, um Tippfehler sofort zu erkennen und zu berichtigen. Es ist auch möglich, bestimmte Wörter nachzuschlagen und so die richtige Schreibweise zu ermitteln.

Das Programm beherrscht fünf Schreibvarianten und verschiedene Worttrennungsarten. Über den Einstellungsdialog entscheiden Sie sich für eine Version. Die Dudenempfehlung erweist sich in den meisten Fällen als die richtige Wahl. Sie prüft Texte auf die von der Duden-Redaktion empfohlene Schreibweise. Journalisten verwenden am besten den Stil Presse. Mit konservativ greifen Sie, wenn es bei einem Wort mehrere Möglichkeiten gibt, auf die alte Rechtschreibung zurück. Das Gegenteil erreicht die Variante progressiv, welche im Zweifel die neue Rechtschreibung verwendet. Wählen Sie tolerant, entscheiden Sie sich bei Wörtern manuell für eine Version. Sowohl die alte als auch die neue Rechtschreibweise erkennt der Korrektor dann als korrekt an, was aber zu einer gemischten Schreibweise im Textdokument führt, die Autoren vermeiden sollten.

Bei der Grammatikprüfung kann sich der Anwender die jeweils gültige Regel ansehen. Das Programm prüft auf richtige Zeichensetzung, korrekte Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung. Auch Abstände bei Datumsangaben, Gradangaben und Abkürzungen kontrolliert der Korrektor.

Extras

Ein Handbuch zum Programm finden Sie in Form einer PDF-Datei auf der DVD. Ein weiteres existiert für die Office-Bibliothek. Über letztere können Sie auch eine elektronische Variante des Duden installieren. Dazu wählen Sie in der Office-Bibliothek Durchsuchen und dann die Datei pc_bib.inf. Beachten Sie, das sich hinter pc-bin.inf eine ältere Version verbirgt. Sie bestätigen den Lizenztext und blättern anschließend über ein Dialogfenster im Duden herum (Abbildung 6).

Ein kleines Zettelchen in der DVD-Hülle verrät zudem, dass Sie als interessierter Anwender auf der Webseite des Duden-Supports [4] eine Faksimile-Ausgabe des allerersten Duden aus dem Jahr 1880 vorfinden. Sicherlich ein interessantes Buch, in das jeder, der sich für die deutsche Sprache und ihre Entwicklung interessiert, einmal einen Blick werfen sollte. Um dieses E-Book zu erhalten, müssen Sie den Duden Korrektor registrieren. Wenn Sie das Archiv entpacken, erhalten Sie dann aber leider nur eine exe-Datei für Windows, die unter Linux nicht brauchbar ist. Für die Rechtschreibprüfung benötigen Sie dieses Gimmick aber nicht.

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Kommentare
Schnell und flüssig
Gelegenheitsschreiber (unangemeldet), Freitag, 09. April 2010 20:54:57
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Hallo von meiner Seite!

Wie sieht es mit der Performance aus?

Aus älteren Beiträgen zu früheren Versionen wurde immer vom Dudenkorrektor abgeraten, weil es die Performance von OOo in den Keller zieht. Und heute?

Und ich stimme meinem Vorschreiber zu: Der Hinweis auf nur 32 Bit ist wichtig.

Gelegenheitsschreiber


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Naja...
Simsalabum (unangemeldet), Freitag, 08. Januar 2010 09:00:24
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Schones Review, aber gebt das nächste mal bitte an, das es keine 64bit Version gibt.

Danke...


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