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© Falko Matte, Fotolia

Duden Korrektor 6 prüft die Rechtschreibung

Korekt oder Korrekt?

Die integrierte Rechtschreibprüfung von OpenOffice findet leider nicht alle Fehler. Hier hilft ein Werkzeug wie der Duden Korrektor. Wir haben uns die aktuelle Version 6.0 angesehen und verraten, ob sich die Anschaffung lohnt.

Office-Dokumente sollten so fehlerfrei wie nur möglich sein, denn als Autor wollen Sie ja beim Leser einen positiven Eindruck erzeugen und den Inhalt gut vermitteln. Zwar gibt es in OpenOffice eine integrierte Rechtschreibprüfung, und Sie können nach Grammatikfehlern suchen oder Synonyme nachschlagen. Die Fehlerprüfung findet aber nicht jeden Patzer. Der Duden Korrektor vom Bibliographischen Institut Mannheim [1] verspricht eine bessere Trefferquote. Neben der Rechtschreib- und Grammatikprüfung helfen viele Zusatzfunktionen bei der Arbeit mit Office-Dokumenten, die das zeitraubende Nachschlagen in dicken Wälzern überflüssig machen.

Ein erster Blick

Die neue Version 6.0 des Duden Korrektors bekommen Sie bei Ixsoft [2] für 19,80 EUR. Wer sich StarOffice 9 Deluxe zulegt, erhält den Duden Korrektor nach der Registrierung als Bonus. Bei Linux-Discount [3] finden Sie zudem eine abgespeckte Starter Box des Duden, die allerdings keine Integration in OpenOffice bietet.

Auf dem Plastik-Cover steht, dass sich die DVD für Windows, Mac OS X und Linux eignet. Entsprechend enthält der Datenträger drei Ordner für diese Betriebssysteme. Die Installation der Software erfolgt einfach über den Extension-Manager von OpenOffice (Abbildung 1). Der Duden Korrektor setzt ein installiertes Java-Paket voraus. Dieses und außerdem das Paket openoffice.org-java-common installieren Sie über die Softwareverwaltung Ihrer Linux-Distribution. Nach dem obligatorischen Bestätigen des Lizenztextes steht die Erweiterung zur Verfügung. Eine kleine Symbolleiste bietet nun schnellen Zugriff auf die Funktionen (Abbildung 2).

Die Office-Bibliothek

Über die Office-Bibliothek können Sie elektronische Bücher aus dem Duden-Verlag direkt erwerben. Sie blättern durch die verfügbaren Titel und entscheiden sich für das Bestellen einer CD-ROM oder der elektronischen PDF-Variante. Für die Arbeit mit der Rechtschreibprüfung brauchen Sie diese Komponente allerdings nicht.

Die Office-Bibliothek installieren Sie in einem zweiten Arbeitsschritt. Dafür stehen im Ordner office-bib die Installationspakete zur Verfügung. Sie finden hier ein RPM-Paket für OpenSuse und ein Debian-Paket für Kubuntu. Nach der Installation taucht die Office-Bibliothek im KDE-Menü auf.

Der Duden Korrektor ergänzt die Voreinstellungen von OpenOffice um einen weiteren Unterpunkt (Abbildung 3). In fünf Dialogen stellen Sie das Verhalten der Erweiterung ein. Mit dem Festlegen einer Schreibweise und eines Stils grenzen Sie ein, welche Fehler die Software finden soll. Unter Filter definieren Sie Ausnahmen. Daneben erstellen Sie in den Einstellungen neue Benutzerwörterbücher und bestimmen das Verhalten bei Silbentrennungen. Die Einstellungen erreichen Sie auch über den Extension-Manager.

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Kommentare
Schnell und flüssig
Gelegenheitsschreiber (unangemeldet), Freitag, 09. April 2010 20:54:57
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Hallo von meiner Seite!

Wie sieht es mit der Performance aus?

Aus älteren Beiträgen zu früheren Versionen wurde immer vom Dudenkorrektor abgeraten, weil es die Performance von OOo in den Keller zieht. Und heute?

Und ich stimme meinem Vorschreiber zu: Der Hinweis auf nur 32 Bit ist wichtig.

Gelegenheitsschreiber


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Naja...
Simsalabum (unangemeldet), Freitag, 08. Januar 2010 09:00:24
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Schones Review, aber gebt das nächste mal bitte an, das es keine 64bit Version gibt.

Danke...


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