Tipp: OpenOffice unter Kubuntu: Extensions via KPackageKit
Einige interessante Erweiterungen müssen Sie unter Kubuntu 9.10 nicht von der offiziellen Extensions-Webseite [1] auf Ihren Rechner laden, um sie dort zu installieren. Vielmehr spielen Sie diese direkt über den Paketmanager KPackageKit ein. Dazu gehören unter anderem der PDF-Importfilter und der Wikipublisher (Abbildung 1). Geben Sie in das Eingabefeld für die Suche nach bestimmten Inhalten openoffice ein, stoßen Sie schnell auf interessante Zusatzpakete für die freie Büro-Suite.
Tipp: OpenOffice allgemein: Schreiben via SSH und FTP
Seit Version 3 bearbeiten Sie mit OpenOffice auch Dokumente, die auf einem entfernten SSH- oder FTP-Server lagern. Zunächst stellen Sie dazu eine Verbindung mit einem solchen Server her.
- Öffnen Sie Dolphin und klicken Sie rechts in die URL-Leiste. Das verwandelt diese in ein Eingabefeld, in das Sie die FTP- oder SSH-Adresse eintragen. Das Beispiel zeigt den Zugriff auf einen SSH-Server über eine fish://-Adresse. Die volle URL hat die Form
fish://benutzername@ssh-server. Den Teil vor dem @ ersetzen Sie durch Ihren Benutzernamen, den hinteren Teil durch die IP-Adresse oder (falls bekannt) den Rechnernamen des SSH-Servers. Genauso funktioniert der Zugriff auf FTP-Server, allerdings ersetzen Sie hier fish:// durch ftp://. Nach Eingabe des Benutzerpassworts stellt Dolphin Ihre Dateien auf dem SSH- oder FTP-Server in Form von Icons grafisch dar. - Nun legen Sie eine dauerhafte Verknüpfung zum Server an: Dazu ziehen Sie das linke Icon in Dolphins URL-Leiste in den unteren linken Bereich des Dateimanagers.
- Starten Sie OpenOffice und rufen Sie den Menüpunkt Datei / Öffnen auf. Im Dialogfenster erscheint nun auch der eben verlinkte Ordner. Befindet sich ein von OpenOffice lesbares Dokument auf dem Server, öffnen Sie dieses direkt in der Bürosoftware. Einziges Manko: Das Speichern dauert mitunter deutlich länger als auf der lokalen Festplatte.



