Windows 7 im Linux-Netz
Wie die neue Windows-Version sich mit Linux verträgt
Emulation
Windows im Emulator zu betreiben, ist beliebt; auch EasyLinux bringt regelmäßig Workshops zu diesem Thema. Wir haben Windows 7 unter Virtual Box und VMware Workstation problemlos installieren können. Auch die volle Integration in den Linux-Desktop klappt (Abbildung 6), der "nahtlose Modus" bringt die Windows-7-Startleiste und weitere Anwendungsfenster mit der Linux-Welt zusammen.
Parallelinstallation
Auch für Version 7 gilt: Windows und Linux können sich wie gehabt eine Festplatte teilen, wobei sich sinnvollerweise der Linux-Bootmanager (Grub) um die Auswahl beim Rechnerstart kümmert. Der Windows-eigene und aus Vista bekannte Bootmanager könnte das auch, ist aber viel zu schwierig zu konfigurieren.
Haben Sie Linux schon auf der Platte und installieren Windows 7, wird danach kein Start des Linux-Systems mehr möglich sein – wenn an einer Installation in dieser Reihenfolge kein Weg vorbei führt, benötigen Sie eine CD oder DVD, mit der Sie den von Linux eingesetzten Bootmanager anschließend wieder reaktivieren können. Unter OpenSuse eignet sich dafür die Installations-DVD.



