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Viel Spaß mit Linux

Spiele für das freie Betriebssystem

Spiele in dieser Ausgabe

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen zunächst Sacred Gold vor. In der Fantasy-Welt können Sie verschiedene Rollen (u. a. Zwerg, Dämon, Gladiator, Elf, Kampfmagier und Vampir) übernehmen und eine Reihe spannender Quests absolvieren. Etwas ganz anderes ist das Spiel World of Goo (Test ab Seite 100), bei dem Sie kleine klebrige "Goos" zu gewagten Konstruktionen zusammensetzen, um bestimmte Ziele zu erreichen.

Kein Spiel, aber ein Helfer beim Einsatz von Windows-Spielen ist CrossOver 8, das wir ab Seite 102 unter die Lupe nehmen.

Wie hieß es in frühen Suse-Linux-Versionen immer? "Have a lot of fun" – auch wir wünschen Ihnen viel Spaß.

Infos

[1] Wine: http://www.winehq.org/

[2] Testbericht Ankh: René Gäbler, "Verrückt in Ägypten", EasyLinux 02/2008, S. 128 ff., http://www.linux-community.de/artikel/15329

[3] Testbericht Jack Keane: René Gäbler, "Vom Robinson zum Sherlock Holmes", EasyLinux 01/2009, S. 108 ff., http://www.linux-community.de/artikel/17487

[4] LinuxUser: http://www.linux-user.de/

[5] Artikel zu Cedega und CrossOver Games: René Gäbler, "Windows-Spiele unter Linux", EasyLinux 02/2009, S. 72 ff., http://www.linux-community.de/artikel/18030

[6] Artikel über Flugsimulator Flightgear: Patrick von Krienke, "TakeOff", LinuxUser 08/2007, S. 28 ff., http://www.linux-community.de/artikel/13131

[7] Artikel über Rennspiele: Tim Schürmann, "Gib Gummi", LinuxUser 08/2008, S. 56 ff., http://www.linux-community.de/artikel/15707

[8] Artikel über Strategiespiel Widelands: Erik Bärwaldt, "Stein für Stein", LinuxUser 04/2008, S. 58 ff., http://www.linux-community.de/artikel/14994

[9] First-Person-Shooter Nequiz: http://www.alientrap.org/nexuiz/

[10] Spieleübersicht bei Pro-Linux: http://www.pro-linux.de/spiele/

[11] Holarse Linux-Gaming: http://www.holarse-linuxgaming.de/

[12] Cedega-Kompatibilitätsliste: http://www.cedega.com/gamesdb/

[13] CrossOver-Kompatibilitätsliste: http://www.codeweavers.com/compatibility/browse/cat/?cat_id=2

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Kommentare
Spielen ist doch kein Trauerspiel
GoaSkin , Dienstag, 22. September 2009 03:28:25
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Warum als Spieler unter Linux nicht glücklich werden? Es gibt mehrere Hersteller, die sich mit Spieleportierungen befassen. Zu dem gibt es den Emulator WINE und dessen Ableger Cedega und Crossover Games, die es auch erlauben, Windows Spiele unter Linux zu nutzen. Da Spiele vergleichsweise wenig Schnittstellen zum Betriebssystem nutzen und i.d.R. keine System-Widgets nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit, daß das Spiel im Emulator einwandfrei läuft deutlich höher, als bei Anwendungssoftware. Im Fazit gibt es viele Lösungen die dafür sorgen, daß sich sehr viele Spiele unter Linux so nutzen lassen, daß für jeden genug dabei ist - letztendlich dank WINE.

Die Emulation ist dabei meist die bessere Lösung als die Portierung. Um ein Spiel zu portieren, macht sich eine Portierungsfirma viel Arbeit, um ein Spiel das für Windows entwickelt wurde auf anderen Plattformen verfügbar zu machen. Dabei wird nichts anderes getan, als Wrapper-Funktionen zu entwickeln, die es ermöglichen, den Windows-Code auszuführen. Diese Lösung ist nicht immer unbedingt optimaler, als die Emulation. So läuft z.B. die Windows-Version von "Reise nach Nordland" mit WINE schneller und stabiler als die Linux-Portierung. Gute Emulatoren machen eben Portierungen überflüssig. Zum Vergleich: Die meisten kommerziellen Anwendungen, die es für Windows und Mac OS X gibt sind keine Portierungen, sondern werden unabhängig entwickelt.

Als Apple noch auf die PPC-Architektur setzte, gab es allerdings die Möglichkeit noch nicht, mit WINE-basierten Lösungen Windows-Spiele verfügbar zu machen. Die meisten Spiele-Portierungen laufen deutlich langsamer als die Windows-Versionen und benötigen zu dem mehr Arbeitsspeicher. Da wurde eben auf X86 ausgelegter Quellcode so umgemodelt, daß man ihn mit ach und Krach durch den Compiler jagen kann, um ein PPC-Binary zu erzeugen. So beispielsweise das Spiel Sim City 4. Von diesem Spiel habe ich mir den Assembler-Code der Mac-Version einmal näher angeschaut - eigentlich um neue Ansätze zum Modding zu finden (was man mit der Windows-Version nicht machen kann, weil der Binärcode verschlüsselt ist). Und da fallen schon einem Laien Punkte auf, die erklären warum die Portierung so langsam ist. So habe ich beispielsweise gesehen, daß 32Bit-Integer in 16Bit-Integer zerlegt werden und mit massig Assembler-Instruktionen der 32Bit-Datentyp simuliert wird, als ob der PPC keine 32Bit-Integer kennt.

Auch die Spielehersteller erkennen immer mehr, daß eine Portierung überflüssig ist, wenn die Emulation die bessere Lösung ist. So stellt EA z.B. seinen Code keinen Portierungsfirmen mehr zur Verfügung, sondern bettet die Emulationslösung CIDER von Cedega in seine Spiele ein.


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Infos zum Autor

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer ist Chefredakteur der Zeitschrift EasyLinux, Doktorand an der Uni Erlangen-Nürnberg und seit Mitte der 90er begeisterter Linux-Anwender.


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