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24.09.2009

Firefox 3.6 im November, Firefox 4.0 Ende 2010

Das Mozilla-Projekt hat die Roadmap [1] für die kommenden Firefox-Versionen aktualisiert. Demnach erscheint die nächste große Firefox-Version 4.0 Ende 2010 und setzt voraussichtlich auf die Browser-Engine Gecko 1.9.4.

Das nächste kleinere Update steht laut dem vorläufigen Plan im November an: Dann will die Mozilla-Foundation voraussichtlich Firefox 3.6 mit dem Codenamen Namoroka veröffentlichen. Gleichzeitig möchten die Entwickler auch Fennec 1.0 [2], die für mobile Geräte optimierte Firefox-Version heraus bringen. Für Firefox 3.6 gibt es eine Wiki-Seite [3], welche die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert aufzeichnet.

Im ersten Quartal 2010 soll dann bereits Firefox 3.7 folgen, mit Gecko 1.9.3 als Unterbau. Als Hauptfeature sollen hier Plug-ins getrennt vom Browser laufen, um die Stabilität des Browsers zu erhöhen. Zudem planen die Entwickler eine Synchronisationsmöglichkeit für Lesezeichen (siehe auch Linux-Tipps in dieser Ausgabe).

Firefox 4.0 und Fennec 2.0 sind für das dritte oder vierte Quartal 2010 geplant. Firefox soll dann unter allen Platformen eine neue grafische Oberfläche erhalten. Erste Entwürfe für die neue Optik gibt es auch schon zu bestaunen [4]. (Marcel Hilzinger/hge)

[1]https://wiki.mozilla.org/Firefox/Roadmap

[2]https://wiki.mozilla.org/Fennec

[3]https://wiki.mozilla.org/Firefox/Namoroka

[4]https://wiki.mozilla.org/Firefox/4.0_Windows_Theme_Mockups

Parallels Desktop 4

Der Virtualisierungsanbieter Parallels bietet Version 4 seiner gleichnamigen Desktop-Virtualisierung jetzt auch für Windows und Linux an. Bislang gab es die Desktop-Variante der Schweizer Firma nur für Mac OS X, nun ist Parallels Desktop 4 die erste Version, die auch auf Linux- und Windows-Rechnern läuft. Damit ist jede beliebige Kombination von Anwendungen aus beiden Welten möglich. Das Programm läuft unter 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssystemen und unterstützt die Virtualisierungstechnologien Intel Vt-X und AMD-V.

Mit der neuen Version verspricht Parallels Desktop 4 gleichzeitig mehr Tempo, denn bis zu acht virtuelle CPUs und 8 GByte virtueller Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung. Die grafische Oberfläche soll es dem Anwender leicht machen, die virtuellen Maschinen einzurichten, allerdings gibt es diese derzeit nur in Englisch. Auch eine Migrationshilfe bietet die Software in Form des so genannten Parallels Transporters: Sie wandelt echte Windows- und Linux-Installationen in virtuelle Maschinen für die Verwendung mit Parallels Desktop 4 um.

Parallels Desktop 4 für Linux und Windows gibt es im Onlineshop des Herstellers [1] für knapp 70 Euro. Die Workstation-Varianten sind schon seit längerem auch für Linux und Windows erhältlich. (Britta Wülfing/hge)

[1]http://www.parallels.com/de/products/desktop/pd4wl/

Lubuntu: LXDE-Version von Ubuntu

Damit Ubuntu auch auf Rechnern mit weniger als 265 MByte Hauptspeicher flott läuft, arbeitet das LXDE-Team an einer Ubuntu-Ausgabe mit dem Desktop LXDE. Jetzt stehen erste Images zum Test bereit.

Lubuntu basiert auf der aktuellen Vorabversion von Ubuntu 9.10 ("Karmic Koala", siehe Test ab Seite 110) und nutzt die Desktop-Umgebung LXDE, die deutlich geringere Ansprüche an die Hardware stellt als KDE oder Gnome. Die aktuelle Version umfasst gerade mal 381 MByte, eine zweite Version soll sogar mit 292 MByte auskommen. In einem Blog-Posting [1] berichtet einer der Entwickler über die ersten Lubuntu-Images.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt im März 2009, basierend auf den Arbeiten von David Sugar. Ziel der Entwickler ist eine leichte, ressourcenschonenende Alternative zum Ubuntu-Derivat Xubuntu. In ihren Augen unterstützt Xubuntu ältere Hardware nicht ausreichend, Lubuntu soll auch auf Systemen mit weniger als 256 MByte RAM gut arbeiten. Im Launchpad [2] ist mehr über das Projekt zu erfahren, bei Ubuntu gibt ein Wiki-Eintrag weitere Auskünfte [3]. Wie Kubuntu und Xubuntu strebt das Projekt nach dem Status als offiziell unterstützte Ubuntu-Variante.

Die endgültige Version soll am 29. Oktober erscheinen, abgestimmt auf den Release-Termin von Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala. (Britta Wülfing/hge)

[1]http://blog.lxde.org/?p=514

[2]https://launchpad.net/~lubuntu-desktop

[3]https://wiki.ubuntu.com/Lubuntu

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