Auf der sicheren Seite
Areca sichert Ihre Dateien
Zeitgesteuerte Datensicherung
Um der eigenen Vergesslichkeit vorzubeugen, bietet Areca auch die Möglichkeit, die Backups automatisch zu starten. Klicken Sie dafür mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe und wählen Sie aus dem Kontextmenü den letzten Eintrag Ein Backup-Skript erstellen. Es erscheint dann ein Abfragefenster, in dem Sie die Art der Datensicherung festlegen. Ein Klick auf Speichern erzeugt eine Shell-Skriptdatei und speichert sie im unter Ort angegebenen Verzeichnis.
Um die Skriptdatei automatisch zu bestimmten Zeitpunkten auszuführen, gilt es, für diese einen Cronjob anzulegen. Abhängig vom gewünschten Sicherungsintervall kopieren Sie die Datei mit Root-Privilegien in das Verzeichnis /etc/cron.daily, /etc/cron.weekly oder /etc/cron.monthly. Denkbar und sinnvoll sind auch Mischformen, beispielsweise das tägliche inkrementelle Sichern und ein wöchentliches Vollbackup.
Fazit
Areca vereint alle zum Backup notwendigen Funktionen in einer übersichtlichen und leicht bedienbaren Oberfläche. Viele nützliche Features, wie das Verwenden von FTP-Servern als Backupziel, das Verschlüsseln der gesicherten Daten und das Zusammenfassen mehrerer Sicherungssätze, machen das Programm zur ersten Wahl. Während des Tests gab es weder Probleme mit der Stabilität noch der Funktionalität.
Glossar
Cronjob
Cron (von griechisch: chronos, Zeit) ist ein klassischer Unix-Dienst, der auch unter Linux läuft und das regelmäßige Erledigen bestimmter Aufgaben steuert. Dafür liest er sowohl eine systemweite als auch mehrere von Benutzern erzeugte Cron-Tabellen, in denen steht, welches Kommando zu welcher Uhrzeit laufen soll.
Infos
[1] Areca: http://www.areca-backup.org



