Unite installieren und einrichten

Opera bietet die Unite-Version in Form von Paketen an, die auf allerlei Linux-Versionen laufen; im Test unter OpenSuse und Ubuntu gab es keine Probleme bei der Installation des RPM- oder Debian-Pakets. Um Unite zu aktivieren, brauchen Sie einen Opera-Account – wenn Sie bereits das Synchronisierungsfeature neuerer Opera-Versionen verwenden [3], haben Sie diesen Account schon.

Rufen Sie den Menüpunkt Extras / Opera Unite Server / Opera Unite aktivieren auf. Es erscheint ein neues Dialogfenster, das Sie auf mehreren Seiten durch die Einrichtung führt. Wenn Sie Opera auf mehreren Rechnern einsetzen, können Sie für jeden Computer eine separate Freigabe einrichten, darum tragen Sie auf der zweiten Seite im Feld Computername eine Bezeichnung für die aktuelle Maschine ein (Abbildung 1). Opera bietet Ihnen mit home, work, office, notebook und school schon einige Vorschläge für Standardbezeichnungen an. Ist Ihr Opera-Benutzername schmitz und haben Sie den Computernamen home gewählt, heißt die neue Webseite später http://home.schmitz.operaunite.com/.

Abbildung 1: Der Computername, den Sie beim Aktivieren von Unite angeben, wird Teil der neuen Webadresse. Benutzen Sie Unite auf mehreren PCs, wählen Sie verschiedene Computernamen.

Die Option UPnP Portweiterleitung von meinem Router nutzen lassen Sie aktiviert. Sie müssen jetzt eventuell noch die Konfiguration Ihres DSL-Routers anpassen (siehe Kasten Portweiterleitung). Sollte keine Verbindung zu Ihrer eingerichteten Unite-Seite möglich sein, rufen Sie später die Konfiguration aus dem Opera-Menü (Extras / Opera Unite Server / Konfigurieren) auf und entfernen das Häkchen.

Port-Weiterleitung

Opera Unite nutzt ein Feature namens UPnP-Port-Weiterleitung (Universal Plug and Play), sofern es verfügbar ist [3]. Der Hintergrund ist, dass der Opera-Server operaunite.com Anfragen an die vergebenen Subdomains (wie home.benutzer.operaunite.com) an die Rechner im lokalen Netz des Benutzers weiterleiten muss. Diese Rechner hängen aber hinter einem Router (meist dem DSL-Router) in einem lokalen privaten Netz, und die IP-Adressen der lokalen Rechner sind keine öffentlichen Adressen, aus dem Internet also nicht erreichbar. Zu erreichen ist nur der Router selbst, der zu beiden Netzen gehört. (Das ist die Grundfunktion jedes Routers: Er hat Adressen in zwei oder mehr Netzen und "routet" Pakete zwischen diesen beiden Netzen.) Router, die UPnP-Port-Weiterleitung unterstützen, können Anfragen an bestimmte Ports des Routers an Rechner im lokalen Netz weiterleiten, und das, ohne diese Weiterleitungen von Hand eintragen zu müssen.

In Abbildung 2 sehen Sie mehrere über eine Fritz!Box freigebenene UPnP-Ports. Die Fritz!Box erlaubt in der Grundkonfiguration keine UPnP-Port-Weiterleitung, Sie müssen diese erst freischalten. Dazu rufen Sie die Fritz!Box-Einstellungen auf und navigieren zum Bereich Erweiterte Einstellungen / Internet / Freigaben. Setzen Sie dann das Häkchen vor der Option Änderungen der Sicherheitseinstellungen über UPnP gestatten.

Abbildung 2: Die Fritz!Box unterstützt UPnP, Sie müssen das Feature aber zunächst in den erweiterten Einstellungen aktivieren. Unter "Freigaben" sehen Sie später die durch UPnP freigegebenen Ports.

My Opera einrichten

Bevor Sie sich mit den Unite Services beschäftigen, können Sie eine "My-Opera"-Seite einrichten und ein Bild hochladen, denn aus dieser Quelle bedient sich später auch Ihre OperaUnite-Seite, um ein Foto anzuzeigen. Dazu besuchen Sie die Webseite http://my.opera.com/, melden sich mit Ihren Opera-Benutzerdaten an, wechseln dann über das Menü links oben zum Bereich My page / Account und klicken anschließend auf Edit my profile (Mein Profil bearbeiten). Ganz oben können Sie eine Fotodatei auswählen und auf den Opera-Server hochladen. Wenn Sie mögen, ergänzen Sie Ihr Profil noch um weitere Informationen, aber Vorsicht: Es ist öffentlich, unabhängig von den Sicherheitseinstellungen in Opera Unite. Klicken Sie am Ende auf Save profile, um die Änderungen zu speichern.

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