Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

09.07.2009
Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor. In dieser Ausgabe geht es u. a. um Nautilus, Totem, Evince und Pidgin.

Tipp: YouTube-Videos in Totem anschauen

Wer Videos des beliebten Onlineportals YouTube im Browser betrachten möchte, kommt um die Installation des Flash Players nicht herum. Dies ist unter neueren Linux-Distributionen glücklicherweise schnell erledigt. Dennoch fühlt sich vielleicht der eine oder andere Anwender von der Werbung und den blinkenden Bannern der YouTube-Webseite genervt.

Abhilfe schafft ein Plug-in für Gnomes Standard-Video-Player Totem. Über Bearbeiten / Plugins öffnen Sie den Dialog zur Konfiguration der Totem-Erweiterungen. Mit einem Klick in die Checkbox vor YouTube-Browser aktivieren Sie das Plug-in; weitere Konfigurationsoptionen gibt es nicht.

Danach wählen Sie im Totem-Hauptfenster aus dem rechten Drop-down-Menü den Eintrag YouTube aus und geben ins Feld darunter Ihren Suchbegriff ein. Per Klick auf die gefundenen Treffer startet Totem die Wiedergabe (Abbildung 1). Das Plug-in zeigt darüber hinaus praktischerweise auch die ähnlichen Videos an.

Abbildung 1: Ohne Flash Player und Werbung, dafür mit komfortabler Suchfunktion: das YouTube-Plug-in von Totem.

Tipp: PDF-Formulare mit Evince ausfüllen

Bislang mussten Linux-Anwender zum proprietären PDF-Betrachter Adobe Reader greifen, wenn es darum ging, PDF-Formulare auszufüllen. Der Gnome-Dokumentenbetrachter Evince unterstützt das Feature jedoch seit einiger Zeit auch (Abbildung 2).

Abbildung 2: Mit Evince betrachten Sie nicht nur PostScript- und PDF-Dateien, sondern füllen auch einfache PDF-Formulare aus.

Einziger Wermutstropfen: Die ausgefüllten und veränderten Formulare können Sie nicht abspeichern. Als Workaround drucken Sie das fertige Formular über Datei / Drucken einfach in eine Datei und wählen im folgenden Dialog aus, ob Sie eine PDF- oder PostScript-Datei erzeugen. Leider gehen dabei die ursprünglichen Formulareigenschaften verloren, so dass Sie das ausgefüllte Dokument nicht mehr überarbeiten können.

Tipp: Panels mit der Maus verschieben

Die Gnome-Kontrollleisten ordnen Sie wahlweise unten, oben, rechts oder links auf dem Bildschirm an. Die Positionierung der Panel nehmen Sie beispielsweise über den Einrichtungsdialog vor. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Leiste und wählen Sie den Menüpunkt Eigenschaften. Auf dem Reiter Allgemein wählen Sie dann aus dem Drop-down-Menü Ausrichtung, wo die Leiste sitzen soll.

Schneller ziehen Sie das Panel per Drag & Drop an den gewünschten Ort. Dazu halten Sie wie bei Programmfenstern die Taste [Alt] gedrückt, fassen die Leiste mit der Maus an und ziehen sie an eine neue Stelle.

Tipp: Warnung, wenn CapsLock aktiv ist

Die aktuelle Gnome-Version weist Sie bei Feldern zur Passworteingabe darauf hin, wenn Ihre Feststelltaste gedrückt ist. Wiederholte Versuche, das richtige Kennwort mit gedrückter CapsLock-Taste einzugeben, gehören damit der Vergangenheit an. Einige Dialoge blenden im Feld für das Passwort ein Warndreieck ein, andere zeigen zusätzlich einen Hinweis an (Abbildung 3).

Abbildung 3: Passworteingabefelder warnen Sie, falls die CapsLock-Taste aktiv ist.

Tipp: Nautilus: Chronik in der Seitenleiste

Der Gnome-Dateimanager bietet in der linken Seitenleiste allerlei praktische Anzeigeoptionen. In der Voreinstellung zeigt Nautilus die Orte. Dazu gehören Persönlicher Ordner, Desktop, eingehängte Datenträger oder Netzlaufwerke sowie Ihre Lesezeichen. Wenn Sie auf das Drop-down-Menü in der Seitenleiste klicken und Chronik wählen, sehen Sie die zuletzt besuchten Ordner. Diese erreichen Sie alternativ über das Menü Gehe zu, das zudem einen Eintrag Chronik leeren anbietet.

Tipp: Nautilus: Gelöschte Daten wiederherstellen

Sofern Sie in den Nautilus-Einstellungen (Menü Bearbeiten / Einstellungen, Reiter Verhalten) nicht definiert haben, dass Sie Dateien ohne Umweg über den Mülleimer direkt löschen können, landet Gelöschtes im Mülleimer. In älteren Gnome-Versionen war es nicht möglich, im Müll liegende Daten automatisch wiederherzustellen. Stattdessen mussten Sie den Inhalt von Hand zurück ins Dateisystem sortieren, wenn Sie einmal aus Versehen etwas gelöscht hatten. Inzwischen bietet der Mülleimer allerdings an, diese Daten zurück an den Ursprungsort zu kopieren. Dazu markieren Sie eines oder mehrere Objekte im Mülleimer und wählen dann aus dem Kontextmenü den Eintrag Wiederherstellen – die Daten wandern selbstständig an ihre ursprüngliche Position im Dateisystem zurück.

Tipp: Nautilus: Verhalten für Wechseldatenträger

Hatten ältere Gnome-Versionen im Menü System / Einstellungen noch einen Eintrag zur Konfiguration von Wechseldatenträgern, finden Sie die Einrichtungsoptionen für diese Geräte nun in den Nautilus-Einstellungen auf dem Reiter Datenträger.

Im oberen Bereich stellen Sie ein, wie Nautilus mit Audio-CDs, Video-DVDs, Musik-Playern und Kameras verfährt. In den Drop-down-Menüs bietet der Dateimanager jeweils eine oder mehrere bekannte Anwendungen für den Medientyp an, zum Beispiel den Start von Rhythmbox für Audio-CDs und externe Player oder das integrierte CD-/DVD-Kopierprogramm für Audio-CDs und Video-DVDs. Alternativ weist die Einstellung Nachfragen Nautilus an, beim Einlegen des jeweiligen Mediums oder Einstecken des Geräts nach der gewünschten Aktion zu fragen. Über Nichts tun bringen Sie den Dateimanager dazu, gar nichts zu unternehmen. Wenn Sie Ordner öffnen auswählen, zeigt der Dateimanager das Medium oder das Gerät wie ein normales Verzeichnis im Nautilus-Fenster an, und Mit anderer Anwendung öffnen bietet einen Dateiauswahldialog, in dem Sie ein anderes Programm aussuchen. In diesem Dialog haben Sie außerdem die Option, einen benutzerdefinierten Befehl einzugeben. Hier können Sie nicht nur eigene Skripte oder Befehle eintragen, sondern Programmen beim Start zusätzliche Optionen übergeben (Abbildung 4).

Abbildung 4: Über benutzerdefinierte Kommandos definieren Sie auch Startoptionen für die meisten Anwendungen.

Im unteren Bereich des Nautilus-Einrichtungsdialogs definieren Sie Aktionen für Sonstige Datenträger. Das Drop-down-Menü zeigt Einträge für Audio-DVDs, leere Blu-ray Discs, leere CDs, Super-Video-CDs und vieles mehr. Je nachdem, welchen Typ Sie ausgesucht haben, bietet das Menü Aktion wieder bekannte Anwendungen, die mit den jeweiligen Formaten umgehen können, oder die anderen Aktionen (Nachfragen, Nichts tun, Ordner öffnen oder Mit anderer Anwendung öffnen).

Tipp: Nautilus: Mit Vorlagen arbeiten

Das Datei-Menü bietet den Eintrag Dokument anlegen, über den Sie im aktuellen Verzeichnis neue Dateien erstellen. In der Voreinstellung finden Sie hier lediglich den Eintrag Leere Datei. Wählen Sie diesen aus, legen Sie reine Textdateien an. Über ein Verzeichnis namens Vorlagen in Ihrem Home-Verzeichnis erstellen Sie aber schnell weitere Vorlagen. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie OpenOffice-Präsentationen zum Menü Dokument anlegen hinzufügen:

  1. Stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis Vorlagen in Ihrem Home-Verzeichnis existiert; ist es nicht vorhanden, legen Sie es an. In Nautilus öffnen Sie dazu den persönlichen Ordner und rufen aus dem Menü Datei / Ordner anlegen auf und geben als Namen Vorlagen ein. Auf der Shell erstellen Sie den Ordner über den folgenden Befehl:

    mkdir ~/Vorlagen
  2. Öffnen Sie OpenOffice Impress, z. B. über das Menü Anwendungen / Büro / OpenOffice.org Präsentation aus dem oberen Panel oder über den Befehl ooimpress, den Sie in ein Terminal oder einen Schnellstarter ([Alt]+[F2]) eingeben.
  3. Erstellen Sie – mit oder ohne die Hilfe des Präsentationsassistenten – die Grundstruktur für die Präsentation. So können Sie beispielsweise den Hintergrund schonmal schön schmücken oder eine Folie mit dem Firmenlogo oder Ähnlichem anlegen. Speichern Sie das Ergebnis als Impress-Datei (Endung .odp) im Verzeichnis Vorlagen.
  4. Wenn Sie nun im Nautilus-Menü Datei den Eintrag Dokument anlegen auswählen, bietet der Dateimanager außer der leeren Datei auch die Präsentation als Vorlage an. Sie können der Datei anschließend noch einen neuen Namen geben und sie in Impress weiterverarbeiten.

Auf diese Art erstellen Sie alle möglichen Grundgerüste für häufig verwendete Dateiformate. Anwender, die beispielsweise mit dem Textsatzsystem LaTeX arbeiten, legen im Verzeichnis Vorlagen Templates für Briefe oder Artikel ab, die schon den entsprechenden Vorspann enthalten. Benutzer, die häufig Shell-Skripte oder andere Programme erstellen, finden hier ebenfalls Platz für ihre Quelltext-Grundgerüste (Abbildung 5).

Abbildung 5: Im Verzeichnis "Vorlagen" ist Platz für viele Templates der verschiedensten Dateitypen.

Tipp: Diavorführung als Bildschirmschoner

In den Einstellungen für den Bildschirmschoner (Menü System / Einstellungen / Bildschirmschoner) finden Sie in der linken Leiste mehrere Bildschirmschonerthemes. Wählen Sie hier GLSlideshow aus, präsentiert der Screensaver eine Diashow mit Überblendeffekten. In der Voreinstellung greift das Programm dabei auf die Bilder im Verzeichnis /usr/share/backgrounds zurück. Um eigene Schnappschüsse zu präsentieren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine neue Datei namens .xscreensaver in Ihrem Home-Verzeichnis. Beachten Sie den Punkt vor dem Dateinamen; es handelt sich um eine versteckte Konfigurationsdatei. Geben Sie in ein Schnellstartfenster ([Alt]+[F2]) oder in ein Terminal das folgende Kommando ein, um eine solche Datei mit dem Gnome-Texteditor Gedit zu erstellen:

    gedit ~/.xscreensaver
  2. Tragen Sie nun die folgenden zwei Zeilen in die neue Datei ein:

    chooseRandomImages: true
    imageDirectory: /home/Benutzer/Bilderordner

    Die erste Zeile sorgt dafür, dass der Bildschirmschoner die Schnappschüsse zufällig auswählt. In der zweiten Zeile definieren Sie das Verzeichnis, in dem die Bilder liegen. Ersetzen Sie dabei Benutzer durch Ihren Benutzernamen und Bilderordner durch den Namen eines Ordners in Ihrem Home-Verzeichnis. In Abbildung 6 sehen Sie die Einstellungen für einen Benutzer namens gnome, der die Fotos aus dem Verzeichnis bande_pics als Diashow präsentiert.

  3. Speichern Sie die Änderungen und schließen Sie Gedit. Im Einrichtungsdialog des Bildschirmschoners sehen Sie in der Vorschau direkt die neuen Fotos.

    Abbildung 6: Verwenden Sie die eigenen Schnappschüsse für den Bildschirmschoner GLSlideshow.

Tipp: Pidgin: Neues Konto einrichten

Der Gnome-Chatclient Pidgin (ehemals Gaim) unterstützt zahlreiche Chatprotokolle, darunter AIM (AOL Instant Messenger), Bonjour, Gadu-Gadu, Google Talk (basiert auf Jabber), ICQ und IRC (Internet Relay Chat). Nach dem Start über Anwendungen / Internet / Pidgin Internet-Sofortnachrichtendienst öffnet sich der Einrichtungsdialog für Konten. Diesen erreichen Sie auch jederzeit über das Menü Konten / Konten verwalten oder über die Tastenkombination [Strg]+[A].

Im Konten-Dialogfenster sehen Sie alle bereits eingerichteten Zugänge, die Sie über einen Klick in die Checkbox temporär deaktivieren können; alternativ finden Sie Schaltflächen zum Bearbeiten und Löschen. Über Hinzufügen richten Sie ein neues Konto ein:

  1. Wählen Sie aus dem Drop-down-Menü das gewünschte Protokoll aus. Für einige bietet Pidgin an, die Zugänge direkt aus dem Programm heraus einzurichten. Dazu klicken Sie in die Checkbox Dieses neue Konto auf dem Server anlegen und folgen den Anweisungen der jeweiligen Anbieter. Für andere Chatprotokolle benötigen Sie einen bereits bestehenden Account, den Sie über die Webseite des Anbieters vorher erstellen.
  2. Geben Sie danach Ihren Benutzernamen, ein Passwort und einen lokalen Alias (einen frei wählbaren Spitznamen) an. Über die Checkbox Passwort speichern sichern Sie das Kennwort für den Zugang, so dass Sie es beim Programmstart nicht jedesmal eintippen müssen.
  3. Wenn Sie die Checkbox Dieses Buddy-Icon für dieses Konto benutzen aktivieren, können Sie über einen Klick auf das Symbol einen Dateiauswahldialog öffnen und dann ein Bild für den Account aussuchen. Die meisten Chatclients übertragen diese Bilder, so dass Sie in der Buddy-Liste Ihrer Kontakte mit diesem kleinen Symbol auftauchen.
  4. Die Einstellungen auf dem zweiten Reiter (Erweitert) können Sie in der Regel übernehmen. Die Voreinstellungen zur Verschlüsselung und zu Proxyservern sind sinnvoll gewählt.
  5. Über einen Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen speichern Sie die Einstellungen und fügen das neue Konto hinzu. Im Pidgin-Hauptmenü finden Sie den neuen Zugang danach im Menü Konten. Nun können Sie sich anmelden.

Tipp: Pidgin: Buddys hinzufügen und verwalten

Über das gleichnamige Menü im Hauptfenster des Programms fügen Sie neue Chatkontakte hinzu. Klicken Sie im Menü Buddys auf Buddy hinzufügen oder drücken Sie [Strg]+[B]. Im folgenden Dialogfenster wählen Sie zunächst im oberen Drop-down-Menü eines der eigenen Konten aus, wenn Sie für mehrere Protokolle Zugänge eingerichtet haben. Danach geben Sie in die Felder den passenden Benutzernamen und optional einen Alias ein. Unter diesem Spitznamen taucht der Kontakt dann in der eigenen Buddy-Liste auf. Das Feld Buddy zu folgender Gruppe hinzufügen bietet über ein Drop-down-Menü Zugriff auf bereits angelegte Gruppen, um die Kontakte zu sortieren. Eine neue Gruppe legen Sie über den entsprechend benannten Eintrag im Buddy-Menü des Hauptfensters an. Alternativ tragen Sie ins Feld Buddy zu folgender Gruppe hinzufügen einen neuen Gruppennamen ein, und Pidgin legt diese neue Kategorie für Sie an.

Klicken Sie zur Verwaltung der Kontakte mit der rechten Maustaste auf einen Buddy-Namen. Das Kontextmenü bietet verschiedene Einträge, um Informationen abzurufen, einen Chat zu beginnen, Dateien zu versenden, eine Benachrichtigungsfunktion (Alarm) hinzuzufügen, den Buddy zu sperren und zu entfernen. Wenn Sie mit der Maus über einem Buddy-Eintrag verweilen, blendet ein Tooltip Informationen zum Accountnamen, zum Status und der letzten Anmeldung ein (Abbildung 7).

Abbildung 7: Wenn Sie mit der Maus über einem Buddy-Eintrag verweilen, zeigt Pidgin weitere Informationen an.

Tipp: Nautilus: Daten senden über rechte Maustaste

Der Gnome-Dateimanager bietet in neueren Gnome-Versionen ein praktisches Plug-in namens nautilus-sendto, das per Mausklick Dateien und Verzeichnisse verschickt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder ein Verzeichnis klicken und aus dem Kontextmenü den Eintrag Senden an wählen, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie verschiedene Dinge für den Versand einstellen. Aus dem Drop-down-Menü Send als wählen Sie zunächst die Anwendung zum Verschicken der Daten.

Entscheiden Sie sich hier für den CD/DVD Creator, um die Daten an den integrierten CD/DVD-Ersteller des Dateimanagers zu schicken. Diesen virtuellen Nautilus-Ordner erreichen Sie auch über das Menü Orte / CD/DVD-Ersteller. Alles, was sich dort befindet, brennen Sie über einen Klick auf Auf CD/DVD schreiben. Wenn Sie diese Funktion im Dialog Senden an ausgewählt haben, können Sie außerdem entscheiden, ob Sie die Daten zu einem vorhandenen Brennordner hinzufügen (Senden nach / Existing CD/DVD) oder einen neuen anlegen (Senden nach / New CD/DVD) möchten. Klicken Sie im unteren Dialogbereich optional in die Checkbox Gepackt senden in und wählen Sie zwischen .zip (ZIP-Archiv), .tar.gz (mit gzip komprimiertes Tar-Archiv) oder .tar.bz2 (mit bzip2 komprimiertes Tar-Archiv) aus.

Alternativ entscheiden Sie sich im Drop-down-Menü Send als für Email (Evolution) und tragen ins Feld Senden nach darunter die Mailadresse des Empfängers ein. Sofern Sie den Gnome-Mailclient noch nicht als Mailprogramm konfiguriert haben, startet der Evolution-Einrichtungsassistent und hilft Ihnen beim Anlegen eines neuen Mailkontos. Die zum Senden ausgewählten Daten packt Nautilus in diesem Szenario automatisch als Archiv; auch hier haben Sie die Wahl zwischen .zip, .tar.gz und .tar.bz2.

Verwenden Sie den Instant Messenger Pidgin, können Sie im Drop-down-Menü Send als den Eintrag Instant Message (Pidgin) aussuchen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Konfiguration des Chatclients (siehe Tipp ## und ##). Ist in diesem ein entsprechendes IM-Konto eingerichtet, können Sie anschließend über das Drop-down-Menü Senden nach einen Account aus der Buddy-Liste aussuchen. Auch in diesem Szenario verschicken Sie die Daten optional als Archiv (Abbildung 8).

Abbildung 8: Über die Nautilus-Erweiterung "sendto" verschicken Sie Dateien und Verzeichnisse an Pidgin-Buddies.

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