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Effizienter arbeiten mit GIMP

Anwender-Tipps und kleine Kniffe zu Gimp

09.07.2009 Die hier aufgeführten Tipps und Tricks bringen Ihnen Gimp-Funktionen und -Arbeitstechniken näher. Wir zeigen, wie Sie ausgewählte Filter effektiv anwenden, mit dem Pfadwerkzeug den Textfluss gestalten oder interessante Fotomontagen erstellen.

Tipp: Rasterarbeiten

Es ist möglich, in Gimp ein Foto mit einem Raster zu versehen, um aus den dadurch erstellten Quadraten einzelne Bildbereiche ganz einfach für weitere Bearbeitungsschritte auszuwählen (Abbildung 1). In diesem Tipp zeigen wir Ihnen, wie.

Abbildung 1

Abbildung 1: Für manche Fotomontagen können Sie über die Rasterung schnell und einfach ein Bild in Quadrate einteilen.

  1. Öffnen Sie ein Foto Ihrer Wahl. Wählen Sie im Bildmenü Ansicht / Raster anzeigen. Standardmäßig sehen Sie hier viele Fadenkreuze, die Gimp in regelmäßigen Abständen über das Bild verteilt.
  2. Die Optik und den Abstand der Rasterecken können Sie an Ihre Wünsche anpassen: Öffnen Sie das Dialogfenster Raster konfigurieren über Bild / Raster konfigurieren.
  3. In unserem Beispiel möchten wir aus einem Bild sechs Einzelteile ausschneiden und daraus eine Fotomontage wie in Abbildung 1 erstellen. Dafür stellen Sie im Bereich Darstellung den Linienstil auf Durchgängig. Die Vordergrundfarbe können Sie auf einen Wert setzen, der die Rasterlinie auf dem Foto gut sichtbar macht. Im aktuellen Bildbeispiel ist das die Farbe Weiß. Je nachdem, welche Breite und Höhe das Foto aufweist, legen Sie im Bereich Abstand eine entsprechende Größe für beides fest, um die Aufteilung in sechs einzelne Bereiche zu erreichen (Abbildung 2).

    Abbildung 2

    Abbildung 2: Im Dialogfenster "Bildraster" haben Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zu Linienstil und Größe.

  4. Sobald Sie mit den Einstellungen fertig sind, führen Sie die Rasterung aus. Nun können Sie mit dem rechteckigen Auswahlwerkzeug ([R]) die einzelnen Bereiche markieren und ausschneiden. Wir haben bei unserem Tipp die ausgeschnittenen Bereiche mit einem weißen Rand versehen, bevor wir sie für die Fotomontage in einem neuen Bild eingefügt haben. Die sechs Bildbereiche werden im neuen Bild einzeln in eine transparente Ebene positioniert. So haben Sie später die Möglichkeit, mit einem der Transformationswerkzeuge die Position oder die Form zu ändern.

Die auf diese Weise durchgeführten Rastereinstellungen sind nur für das aktuelle Bild gültig. Die Standardeinstellungen für das Bildraster, welche auf jedes geöffnete Foto angewendet werden, legen Sie in den Programmeinstellungen fest. Rufen Sie hierfür im Werkzeugfenster den Einstellungsdialog über Datei / Einstellungen / Standardraster auf. Die Einstellungsmöglichkeiten sind die gleichen, welche auch im Dialogfenster Raster konfigurieren über den gleichnamigen Menüpunkt im Bildmenü bereit stehen.

Tipp: Abstrakter Fotofilter

Über das Bildmenü Filter / Render / Muster haben Sie Zugriff auf einen interessanten Filter names Qbist. Mit ihm ist es möglich, auch weniger aussagekräftige Fotos durch zufällig erzeugte Texturen aufzuwerten (Abbildung 3). Legen Sie einfach eine neue transparente Ebene oberhalb des Ausgangsfotos an ([Umschalt]+[Strg]+[N]). Auf diese Ebene wenden Sie den Qbist-Filter an. Im Dialogfenster des Filters sehen Sie neun kleine Vorschaufenster. Die Texturen und Farben ändern sich mit jedem Mausklick auf eines der Bilder. Gimp verwendet jeweils das in der Mitte liegende Bild. Sobald Sie den Filter auf die neue Ebene angewendet haben, ändern Sie den Ebenenmodus. Dadurch kombinieren Sie das darunter liegende Bild mit dem Qbist-Filtereffekt. Arbeiten Sie die einzelnen Ebenenmodi durch. Wenn Ihnen ein Effekt gefällt, behalten Sie den einfach bei. Interessante Effekte kommen zum Beispiel durch den Ebenenmodus Division, Weiche Kanten oder Abziehen zustande.

Abbildung 3

Abbildung 3: Eine große Auswahl an verschiedenen Texturen, Farben und Formen liefert der Qbist-Filter. Er eignet sich wunderbar für abstrakte Fotogestaltung.

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