Besser arbeiten mit KDE
KDE-Tipps
Tipp: Neue Kalender für Korganizer
Termine in den Kalender einzupflegen, ist eine lästige Aufgabe. In Korganizer ersparen Sie sich eine Menge Arbeit, wenn Sie bestimmte Ereignisse wie die Schulferien Ihres Bundeslandes, die Spieltage der Bundesliga oder Formel-1-Renntermine einfach importieren.
Im Internet finden Sie eine ganze Reihe .ics-Kalenderdateien zu allen möglichen Anlässen. So gibt es beispielsweise unter http://www.erweiterungen.de fertige Kalender mit Ferienterminen für Deutschland, Österreich und die Schweiz, einen Mondkalender und welche, die nationale Feiertage enthalten. Links auf der Seite finden Sie außerdem eine Liste weiterer Quellen für Kalenderdateien wie die Seite http://www.icals.de (Abbildung 3).
Haben Sie dort einen Kalender gefunden, den Sie verwenden möckten, klicken Sie den Download-Link mit der rechten Maustaste an, wählen Ziel speichern unter aus dem Kontextmenü und geben im folgenden Dialog einen Speicherordner an. Bei einem Linksklick auf den Download-Link bietet unter anderem Kubuntu zwar an, die .ics-Datei direkt in Korganizer zu öffnen, doch dann haben Sie nicht lange Freude an Ihrem Kalender: Wie andere Dateien, die Sie aus dem Browser heraus öffnen, wird diese im Verzeichnis /tmp/ für temporäre Dateien abgelegt und beim Schließen des Browsers gelöscht.
Liegt die gewünschte .ics-Datei auf der Festplatte, können Sie diese einfach im KDE-Dateimanager Dolphin anklicken. Daraufhin startet Korganizer und lässt Ihnen die Wahl, den Kalender als neu hinzuzufügen oder ihn mit den Daten eines schon vorhandenen Kalenders zusammenzuführen. Hier sollten Sie sich für die erste Option entscheiden. Korganizer blendet auf diese Weise importierte Kalender unten links im Programmfenster ein, und Sie haben dort die Möglichkeit, einzelne Kalender per Mausklick zu deaktivieren. Das sorgt vor allem, wenn Sie viele Kalender importiert haben, für mehr Übersicht.
Tipp: Korganizer und Kalender im Web
Einige der im Netz verfügbaren Kalender können Sie nicht herunterladen , da es sich um so genannte Webcal-Links handelt. Das ist bei allen Kalendern der Fall, bei denen es nur wenig nützlich wäre, sie lokal zu speichern, da sich ihr Inhalt häufig ändert. So stellen z. B. viele Museen oder Fremdenverkehrsverbände Kalender ins Netz, um auf kommende Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Sobald der Herausgeber einen Termin ändert oder ergänzt, liegen die Termine auch im lokalen Kalenderprogramm vor.
Korganizer kann schon lange mit solchen Web-Kalendern umgehen, und der Import ist kinderleicht. Wenn Sie auf einen Webcal-Link klicken, öffnet sich ein Dialog, der fragt, mit welcher Anwendung Sie den Link öffnen wollen. Sollte Korganizer nicht in der Auswahlliste stehen, klicken Sie auf Auswählen und markieren im Dateiauswahldialog die Datei /usr/bin/korganizer. Nach einem Klick auf OK finden Sie den Kalender in Korganizer.
Web-Kalender erkennen Sie in der Kalenderübersicht unten links in Korganizer an der Zeichenfolge webcal:// am Anfang. Sollte Sie einmal keinen Internetzugang haben, bietet es sich an, die Webkalender durch Entfernen des Häkchens zu deaktivieren, damit Korganizer Sie nicht mit Fehlermeldungen über die unerreichbaren Kalender bombardiert.



