Raue Schale, harter Kern
Neues in Version 0.9.8 von VLC
Schattenseiten
Einige mehr oder minder schwer wiegende Fehler disqualifizieren VLC als Audoplayer-Ersatz für Platzhirschen wie Amarok oder XMMS. Neben der beschrieben unausgereiften Titelverwaltung zeigt auch das Equalizer-Modul einige Schwächen. So fehlt ihm beispielsweise die Möglichkeit, persönliche Einstellungen zu speichern. Schwerer wiegt aber, dass der Player nach jedem Titel den Equalizer deaktiviert. Spätestens nach dem fünften Titel gibt der Hörer entsprechend genervt auf und lässt ihn ausgeschaltet.
Fazit
Auch wenn sich die Entwickler sichtlich Mühe geben, sowohl die für den Benutzer relevanten Funktionen zu verbessern als auch die Bedienbarkeit zu optimieren, wartet das Programm doch mit einer Reihe unnötiger Fehler und Unzulänglichkeiten auf. So störte nicht nur, dass VLC im Test nach jedem Titel den Equalizer ausschaltete, auch die verschwundenen Titel aus der Medienbibliothek trugen nicht zur Erheiterung bei.
Dank seiner umfassenden Medianunterstützung bleibt VLC aber als multimediales Universaltalent ungeschlagen, hat aber gerade bei der Audiowiedergabe gegen darauf spezialisierte Programme wie Amarok keine Chance.
[1] VLC: http://www.videolan.org
[2] VLC Features: http://www.videolan.org/vlc/features.html
[3] VLC-Artikel: Heike Jurzik, "Bild- und Ton Künstler", EasyLinux 10/2005, S. 50 ff., http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2005/10/050-vlc/
[4] VLC-Artikel: Heike Jurzik, "Klappe, die zweite", EasyLinux 01/2008, S. 96 ff., http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/EasyLinux/2008/01/Klappe.-die-zweite



