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Tux' neueste Kleider

KDE 3.5, KDE 4.1 und Gnome 2.24 im Vergleich

Hübscher Desktop

Immer mehr Linux-Anwender finden Gefallen an so genannten Desklets. Dabei handelt es sich um kleine, mehr oder weniger nützliche Tools, welche auf dem Desktop prangen und in Form einer hübschen halbtransparenten Uhr im analogen Bahnhofslook die Zeit anzeigen oder als sich verändernde Wolke vom zukünftigen Wetter berichten. KDE-Anhänger finden in der älteren Version 3.5.x dazu das Programm Superkaramba. Bei aktiver Internetverbindung lädt ein Klick auf den Schalter Neues Design aus dem Internet Miniprogramme herunter, die Sie problemlos über den Schalter Installieren auf Ihre Festplatte bringen. Das neue Desklet erscheint in der Liste und landet nach einem Klick auf Zu Arbeitsfläche hinzufügen auf dem Desktop (Abbildung 7).

Abbildung 7: Unter KDE 3.x integriert das kleine Tool Superkaramba Desklets in die Oberfläche.

Ähnlich einfach funktioniert der neue Desktop-Anstrich unter Gnome: Sie benötigen dafür das Programmpaket GDesklets (Abbildung 8). Unter Anwendungen / Zubehör finden Sie nach der Installation den neuen Programmeintrag gDesklets. Ähnlich wie in einem Dateimanager wählen Sie im linken Fensterteil ein Thema, zum Beispiel Fun/Amusements. Rechts erscheinen alle zum Thema gehörenden Desktop-Gadgets. Ein Doppelklick bringt das gewünschte Miniprogramm auf Ihre Arbeitsoberfläche.

Abbildung 8: Mit den beliebten Miniprogrammen für Wetter, Nachrichten und Systemüberwachung macht auch Gnome eine gute Figur im Alltag.

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf eines dieser Desklets, erscheint im Kontextmenü Desklet konfigurieren unter Gnome oder Design einrichten bei KDEs Superkaramba. Im Internet finden Sie noch viele weitere Desklets für KDE [3] und Gnome [4].

Konfiguration leichtgemacht

Gnome besitzt kein einheitliches Konfigurationswerkzeug: Änderungen am Erscheinungsbild, dem Fenstermanager oder in der Hauptmenüstruktur nehmen Sie über einzelne Programme vor, die Sie meistens unter System / Einstellungen zusammengefasst vorfinden. Jedes Konfigurationstool für sich wirkt zwar verständlich und einfach in der Bedienung, doch verfolgen die Entwickler gerade dabei keinen konsequent gleichen Ansatz. Auch fällt die Suche nach dem passenden Tool auf diese Weise schwerer.

Die KDE-Entwickler hingegen spendierten dem Desktop schon vor geraumer Zeit ein zentrales Konfigurationstool: das KDE-Kontrollzentrum, das Sie gleich im Hauptmenü finden. Darin bewegen Sie sich durch die logisch angeordneten, verschiedenen Themen und passen den Desktop Ihren Vorstellungen an. Dabei lässt KDE eine deutlich tiefer greifende Konfiguration zu. Nicht alle Veränderungen scheinen auf den ersten Blick nützlich, aber Individualisten haben ihre Freude an den vielen Schrauben des KDE-Desktops.

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Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


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