Mehr als Internet

Wäre das Gerät auf den Internetzugang beschränkt, dann gäbe es hier nichts weiter zu sagen. Wie ein Schweizer Taschenmesser bietet es aber noch zahlreiche weitere Funktionen – die diversen Anschlüsse am Gerät weisen schon darauf hin:

  • Zunächst ist die Fritz!Box auch ein Switch für vier Geräte, die mit Netzwerkkabeln angeschlossen werden, etwa mehrere PCs oder ein netzwerkfähiger Laserdrucker. Das spart Platz und Geld für den sonst nötigen Netzwerk-Switch.
  • Telefonbuchsen (zwei im Standard-TAE-Format und zwei im alternativen RJ-11-Format) erlauben den Anschluss von zwei Analogtelefonen (oder Anrufbeantwortern, Faxgeräten etc.).
  • Über eine ISDN-Buchse nimmt ein ISDN-Gerät oder eine ISDN-TK-Anlage (und darüber je nach Anlage weitere analoge und ISDN-Telefone) Kontakt auf.
  • Mit seinen drei Antennen funkt der Homeserver auch: und das in verschiedenen Netzen. So nehmen Computer via WLAN und bis zu sechs Schnurlostelefone nach DECT-Standard Kontakt auf.
  • Eine USB-Buchse erlaubt schließlich den Anschluss eines externen Speichermediums – das kann z. B. eine Festplatte oder ein USB-Stick sein. Sie dürfen hier auch einen Drucker anschließen, den Sie dann als Netzwerkdrucker einrichten müssen. Mehr dazu im Abschnitt USB-Geräte.

Abbildung 1 zeigt die Übersicht, die das Web-Interface der Fritz!Box als Startseite präsentiert – dort finden Sie die wichtigsten Konfigurationsinformationen und sehen auch, ob eine Internet-Verbindung besteht.

Abbildung 1: Alles Wichtige auf einen Blick: Auf der Startseite informiert die Fritz!Box über den aktuellen Status. Sie sehen auch Ihre IP-Adresse und Hinweise zu registierten VoIP-Rufnummern.

Übersicht im lokalen Netz

Daheim vernetzen Sie mit der Fritz!Box bis zu vier Geräte – meist werden das Computer sein, aber es gibt auch netzwerkfähige (Laser-)Drucker. In der Netzwerkübersicht der Fritz!Box sehen Sie alle angeschlossenen Geräte und dazu auch Maschinen, die sich über WLAN angemeldet haben (Abbildung 2; siehe auch den folgenden Abschnitt WLAN).

Abbildung 2: Die Fritz!Box zeigt die bekannten Netzwerkgeräte an – und zwar alle, die in letzter Zeit aktiv waren.

Alle Geräte erhalten auf Wunsch per DHCP eine IP-Adresse und die für den Internetzugriff nötigen weiteren Daten. Die Fritz!Box schlägt sich auch selbst als DNS-Server vor, löst also Webadressen wie www.easylinux.de in IP-Adressen wie 80.237.227.187 auf. Dann funktioniert auch die Web-Adresse http://fritz.box/, über die Sie die Konfigurationsoberfläche erreichen.

Alternativ können Sie den Computern manuell feste IP-Adressen zuordnen, die dann im Bereich 192.168.178.* liegen müssen – die Fritz!Box selbst hat die Adresse 192.168.178.1. Wollen Sie einen abweichenden Adressraum nutzen, ändern Sie die Vorgaben: Neben der IP-Adresse des Routers legen Sie unter Erweiterte Einstellungen / System / Netzwerkeinstellungen auch fest, in welchem Bereich die vom DHCP-Server vergebenen Adressen liegen – z. B. nur von 192.168.178.100 bis 192.168.178.199, wenn Sie mehrere Adressen manuell fest vergeben wollen.

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