AVM_FRITZBox_Fon_WLAN_7270_02.jpg

DSL "all-in-one"

Multifunktionsgerät Fritz!Box Fon WLAN 7270

09.01.2009
DSL-Router werden von Generation zu Generation mächtiger und bieten heute weit mehr als den reinen Internetzugang – mit dem "1&1 Homeserver", einer Fritz!Box Fon WLAN 7270 von AVM, haben wir einen aktuellen Vertreter getestet.

Wer einen DSL-Anschluss hat, muss häufig auf eine große Techniksammlung blicken, die es in der Nähe der Telefonbuchse zusammen zu stöpseln gilt: Da tummeln sich z. B. DSL-Splitter, DSL-Modem, ISDN-NTBA, Netzwerk-Switch, WLAN-Router, Schnurlostelefon-Basisstationen, Anrufbeantworter und das Faxgerät. Dass es auch übersichtlicher geht, zeigt die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270, die für 175 Euro über den Ladentisch geht; zu einigen DSL-Flatrate-Tarifen verschenkt der Internet-Dienstleister 1&1 das Gerät unter dem Namen "1&1 Homeserver". Die Fritz!Box ist dabei nicht auf Internetzugänge von 1&1 festgelegt; sie funktioniert auch mit einem klassischen DSL-Anschluss der Telekom.

Verkabelung

Die Fritz!Box ist schnell angeschlossen: Der Hersteller liefert zwei unterschiedliche Kabel für die Verbindung mit der Telefonbuchse mit – welches Sie davon benötigen, hängt von der Art des Telefonanschlusses ab.

  • Bei einem klassischen Anschluss mit Festnetz und DSL benötigen Sie weiterhin den von Telekom & Co. bereitgestellten DSL-Splitter (evtl. zusätzlich zum ISDN-NTBA),
  • während das Gerät beim reinen DSL-Anschluss (mit Voice-over-IP-Telefonie) einfach direkt in die Telefondose gestöpselt wird.

Letztere Variante erspart Ihnen dann den Einsatz zusätzlicher Geräte: DSL-Splitter und DSL-Modem wandern in die Schublade. Die Installationsanleitung beschreibt übersichtlich, wo die verschiedenen Stecker hingehören, so dass auch DSL-Neulinge schnell loslegen können.

Internet-Einrichtung

Für 1&1- und GMX-Kunden ist die Inbetriebnahme besonders leicht, und es spielt keine Rolle, ob sie unter Linux, Windows oder einem anderen Betriebssystem arbeiten – ist das Gerät eingeschaltet und via Netzwerkkabel mit dem PC verbunden, erhält dieser vom in den Router integrierten DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse. Die Konfiguration ist nun über die lokale Webadresse http://fritz.box/ möglich. Sollte das nicht funktionieren, läuft alternativ der Zugriff über die IP-Adresse 192.168.178.1.

Neben den klassischen Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) für den DSL-Zugang finden 1&1- und GMX-Kunden im "Controlcenter" des Anbieters auch einen so genannten Start-Code, der aus zwölf Zeichen besteht – wer diesen Start-Code in die richtige Maske eingibt, erspart sich das Eintragen der (längeren) Zugangsdaten, und der Router baut sofort eine Internetverbindung auf und meldet den Erfolg.

Für Kunden anderer Internet-Dienstleister bietet der Homeserver den üblichen Dialog, der die Zugangskennung und zweimal das zugehörige Passwort abfragt.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Fritzbox-Tuning
    Die Fritzbox von AVM bietet eine Fülle an Funktionen, die weit über die Aufgaben eines DSL-Routers oder WLAN-Access-Points hinaus gehen. Damit experimentierfreudigen Nutzern ein reizvolles Betätigungsfeld offen.
  • CeBIT: Fritzbox, Fritzfon und iPhone-Konkurrent
  • Wachablösung?
    Mit reichlich Verspätung treffen die neue Fritzbox 7390 und das passende Fritzfon MT-F on AVM im Handel ein. Lohnt der Umstieg von den Vorgängermodellen?
  • Fritz, Horst und Herta
    Organisiert ins Internet geht es mit DSL-Routern. Wir haben drei Linux-betriebene Exemplare von AVM und D-Link näher unter die Lupe genommen.
  • Fritzbox: Wie Sie auswärts Ihre heimischen PCs nutzen
    Laufen auf Ihrem Linux-PC Onlinespiele, Filesharing-Programme oder Anwendungen, die auf einem Webserver basieren? Möchten Sie auf lokal laufende FTP-, VPN-, Terminal- oder Fernwartungsdienste vom Internet aus zugreifen? Das klappt nur, wenn sie am Router Ports weiterleiten. Wir zeigen, wie das bei den populären Fritzboxen funktioniert.
Kommentare

Infos zur Publikation

EL 01/2016: Daten sichern und synchronisieren

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Der Tipp der Woche

Schon gewußt?

14.11.2015

Auch unter Ubuntu 15.10 kann man wieder mit dem Startmedienersteller (alias Startup Disk Creator) ein Live-System auf einem USB-Stick einrichten. ...

Fehler des Startmedienerstellers von Ubuntu 15.10 umgehen

Aktuelle Fragen

Leap 42.1 und LibreOffice
Heinz Kolbe, 09.02.2016 21:54, 0 Antworten
Moin moin, auf meinem Notebook habe ich Leap 42.1 und Win 10 installiert. Alles läuft rund nur...
Tails Update
Val Lerie, 11.01.2016 10:51, 0 Antworten
Hallo zusammen, updaten > update Speichern unter > Persistent nicht möglich, mit der Meldung;...
Recoll
Jürgen Heck, 20.12.2015 18:13, 4 Antworten
Wie kann man mit Recoll nach bestimmten Zeichen/Satzzeichen bzw. Zeichenkombinationen suchen, z....
Wings Platinum 4 auf Linux?
Bodo Steguweit, 18.12.2015 11:37, 4 Antworten
Hallo in die Runde ich nutze für meine Diashows Wings Platinum 4 als Diareferent. Arbeite jetzt...
Bandbreite regulieren
Georg Armani, 25.11.2015 16:50, 1 Antworten
Hallo, ich bin ein Neuling in Sachen Linux und hoffe auf Hilfe. Ich habe zwei Windows Rechner...