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Leserbriefe

EasyLinux-Leserbriefe

05.01.2009

Hardwareanforderungen in VM

[04/2008] Obwohl ich Ihren Artikel "Frisch emuliert" recht interessant finde und dieses eine Lösung für zwei noch nicht unter Linux verfügbare Windows-Programme wäre, habe ich bis jetzt noch von einer VirtualBox-Installation abgesehen, weil der Artikel keinerlei Angaben über die Hardwareanforderungen enthält.

Auch würde mich interessieren, ob man aus der Emulation heraus direkt auf die Laufwerke und Verzeichnisse (von Linux und Windows) zugreifen kann. Peter Krüger

EasyLinux: Generell können Sie bei PC-Emulatoren wie VirtualBox und VMware immer wie folgt kalkulieren: Das Gast-Betriebssystem benötigt so viel RAM, wie es auch auf einem echten PC brauchen würde. Wollen Sie beispielsweise Vista installieren, sollten es schon 512 MByte für dieses virtuelle System sein, besser mehr. Dazu kommt der Speicherbedarf, der noch für das normale Linux- System notwendig ist. Wollen Sie also ein aktuelles Linux mit KDE 4 und OpenOffice einsetzen und zusätzlich unter VirtualBox noch Vista laufen lassen, wird es mit 1 GByte RAM schon knapp; mit 2 GByte sollte alles gut laufen. Entsprechend reichen für ein weniger komplexes System (etwa: Linux mit alter KDE-3-Version, kein OpenOffice, in der virtuellen Maschine Windows XP mit 256 MByte virtuellem RAM) schon 512 MByte echter Speicher.

Direkter Zugriff ist bei einigen Emulatoren theoretisch möglich, aber nicht empfehlswert. Das Gastsystem sieht einen virtuellen PC, und der hat zunächst keinen Zugriff auf die echten Platten oder die unter Linux eingebundenen Partitionen. Nur über die im Artikel erwähnte Funktion der Netzwerkfreigabe, die in einem älteren Artikel besprochen wurde (in Ausgabe 03/2008, S. 32 ff.) ist der Zugriff möglich.

Bei VMware können Sie auch den Direktzugriff auf einzelne Partitionen oder Festplatten freigeben, aber wie gesagt: Davon raten wir ab. (hge)

Suse 11.0 deinstallieren?

[04/2008] Ich habe OpenSuse 11.0 von der Heft-DVD auf meinem Rechner installiert und dabei einige Überraschungen erlebt:

  • Die Installation dauerte über zwei Stunden – allein die Erstellung der Linux-Partition hat ca. 90 Minuten benötigt.
  • Nach der Installation konnte ich zwar mit Linux ins Internet, unter Windows musste ich die LAN-Vverbindung neu einrichten.
  • Nachdem ich einige Male Linux starten konnte, hängt es sich jetzt beim Hochfahren nach einigen Sekunden auf.
  • Außer der Ausschalttaste hilft keine Tastenkombination, um das Betriebssystem herunterzufahren.

Wie kann ich dieses offensichtlich unausgereifte Linux sauber deinstallieren? Paul Konietzko

EasyLinux: Da gibt es offenbar ein Problem mit der Hardware-Unterstützung. Das Formatieren sollte in wenigen Sekunden abgeschlossen sein; die restlichen 30 Minuten für die Installation sehen vernünftig aus. Wahrscheinlich ist es kein spezielles OpenSuse-Problem. Vielleicht kommt der Kernel bei der Installation (genauer: beim Formatieren) nicht mit Ihrem Festplatten-Controller zurecht.

Unter http://www.easylinux.de/2005/02/078-deinstallieren/ haben wir eine Anleitung zum Deinstallieren von Linux-Distributionen zusammengestellt. (hge)

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