Tipp: Ubuntu: Mit Update-Manager auf 8.10 aktualisieren
Da es sich bei der Vorgängerversion (Hardy Heron, 8.04) der aktuellen Ubuntu-Release (Intrepid Ibex, 8.10) um eine so genannte LTS-Version (Long Term Support) handelt, müssen Sie dem Update-Manager (System / SystemverwaltungAktualisierungsverwaltung) explizit mitteilen, dass Sie Wert auf die neue Version 8.10 legen. Andernfalls bietet das Tool erst wieder ein Distributions-Upgrade an, wenn eine neue LTS-Version das Licht der Welt erblickt. So gehen Sie vor, damit der Update-Manager auch die "Zwischenversionen" anbietet:
- Starten Sie das Konfigurationstool für die Softwarequellen aus dem Menü System / Systemverwaltung und authentifizieren Sie sich mit Ihrem eigenen Passwort.
- Wechseln Sie zum Reiter Aktualisierungen und ändern Sie im Drop-down-Menü Release Upgrade den Eintrag Nur langzeitunterstützte Freigaben auf Turnusmäßige Freigaben.
Die Änderung greift sofort, und der Update-Manager zeigt nun an, dass eine neue Version der Distribution verfügbar ist (Abbildung 1).
Tipp: Ubuntu: Verbesserte Suchfunktionen in Adept
Es läuft zwar noch nicht alles rund in der neuen Adept-Version (3.0 Beta 4), die Kubuntu 8.10 verwendet, aber der grafische Paketmanager ist definitiv auf dem richtigen Weg. Sofort ins Auge fällt nach dem Start das neue Layout, das für mehr Übersicht sorgt. In der Voreinstellung bringt Adept Sie nach dem Aufruf über das Startmenü / Programme / System / Paketverwaltung direkt zur Suchen-Funktion. Diese haben die Entwickler deutlich verbessert (Abbildung 2).
Hier helfen verschiedene Icons und Tags unter dem Suchfeld beim Fahnden nach den Paketen. Die Treffer erscheinen anschließend in der rechten Fensterhälfte. Mit Klicks auf die Symbole neben State (Status) und Requested (Ihre geplanten Änderungen) verfeinern Sie die Suche. Welche Filter sich hinter den Symbolen verstecken, verraten die Tooltips, die das Programm anzeigt, wenn Sie mit der Maus über einem Icon verweilen. In der ersten Reihe neben State sind das:
- verfügbare, aber nicht installierte Pakete (leeres Quadrat mit blauem Rahmen),
- auf dem System installierte Pakete (grünes Quadrat) und
- Pakete, von denen es aktuellere Versionen gibt (gelbes Dreieck).
Die Symbole darunter bedeuten:
- Pakete, für die keine Änderungen, wie etwa das Entfernen oder Aktualisieren, geplant sind (leeres Quadrat mit blauem Rahmen),
- Pakete, die zur Installation vorgemerkt wurden (Quadrat mit grünem Rahmen und Pfeil),
- Pakete, die zum Entfernen vorgemerkt wurden (rotes Quadrat mit Pfeil), und
- Pakete, die Sie zur Aktualisierung markiert haben (gelbes Dreieck mit Pfeil).
Die Ergebnisse im rechten Fensterbereich können Sie über die Tags (unter den Symbolen) filtern: Bei diesen "Debian Package Tags" handelt es sich um eine spezielle Auszeichnung für die Pakete auf Debian-basierten Distributionen. Debian-Pakete wurden ursprünglich nach Abschnitten ("Sektionen") sortiert. Da ein Paket immer nur genau einer Sektion zugeordnet werden konnte, führten die Entwickler immer mehr Sektionen für die Programme ein, was schnell unübersichtlich wurde. Die Package Tags, die sich in den Paketbeschreibungen finden, lösen dieses Problem. Wenn Sie auf der Kommandozeile mit dem Befehl aptitude show <paket> Informationen über ein Paket abrufen, sehen Sie die Tags ganz am Ende der Ausgabe (Marken).
In Adept suchen Sie per Klick auf eine Kategorie in den Tags nach dieser Kategorie; klicken Sie hingegen auf [not] neben dem Tag, zeigt Adept alle Pakete an, in deren Tags diese Kategorie nicht auftaucht. Sie deaktivieren den Tag-Filter mit einem Klick auf [clear] neben Relevant Tags.



