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Grün Computing

OpenSuse 11.1 auf dem Prüfstand

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Bereits während der Installation versucht OpenSuse 11.1, Drucker korrekt zu erkennen und einzurichten. Möglicherweise funktioniert Ihr Gerät ja bereits. Tut es das nicht, verwenden Sie womöglich den falschen Druckertreiber. Die englischsprachige Webseite Openprinting.org [4] gibt Auskunft, welchen Treiber Ihr Drucker unter Linux benötigt bzw. ob es überhaupt einen Treiber gibt. Über das Modul Drucker in YaSTs Hardware-Bereich wählen Sie den passenden Treiber aus und drucken eine Testseite.

Netzwerken

Hängen Sie über ein Kabel an einem Router, der im internen Netzwerk IP-Adressen via DHCP vergibt, gelangen Sie rasch und ohne Probleme ins Internet. Beim Booten erhält die Netzwerkkarte automatisch eine IP-Adresse, allerdings startet OpenSuse in diesem Fall nicht den Networkmanager, den Sie brauchen, wenn Sie Ihren Rechner nachträglich mit einer WLAN-Karte ausstatten.

WLAN-Karten richten Sie unter OpenSuse 11.1 recht einfach ein – wenn die Distribution einen Treiber für die Karte mitbringt. Der Kernel 2.6.27, den OpenSuse 11.1 einsetzt, kennt inzwischen eine Menge WLAN-Treiber. Über den Networkmanager (den grünen Globus in der Systemleiste) wählen Sie nicht nur das richtige WLAN-Netz aus (Abbildung 6), sondern geben auch die Zugangsdaten für verschlüsselte Drahtlosverbindungen ein.

Abbildung 6: Funktioniert die WLAN-Karte, findet der Networkmanager automatisch Netze in der Umgebung. Nun geben Sie noch die Zugangsdaten für die Verschlüsselung ein.

Erkennt OpenSuse 11.1 eine WLAN-Karte nicht automatisch, gibt es noch einen weiteren – etwas merkwürdigen – Weg, um diese einzurichten. Dazu stecken Sie diese an den Rechner und rufen YaSTs Paketverwaltung auf. Klicken Sie darin lediglich auf Annehmen, schlägt YaST vor, die passende Firmware für Ihren Stick herunterzuladen und einzuspielen – vorausgesetzt, es kennt diese. Danach richten Sie die Drahtlosverbindung über den Networkmanager ein.

Schwieriger wird es, wenn der Kernel Ihre WLAN-Karte nicht unterstützt. In diesem Fall kaufen Sie sich am besten einen von Linux unterstützten Typ. Eine aktuelle Liste funktionierender WLAN-Karten gibt es hier [5]. Klicken Sie auf einen Hersteller, zeigt eine Tabelle die Unterstützung für die jeweiligen Geräte an. In der Spalte Works out of the box (funktioniert ohne Probleme) muss yes stehen. Achten Sie darauf, dass es WLAN-Karten oft mit unterschiedlichen Chipsets gibt: So kennt die Datenbank acht verschiedene Versionen des D-Link DWL-G122 USB-WLAN-Sticks. Eine weitere Liste mit WLAN-Karten finden Sie unter [6].

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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