Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

09.01.2009
Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.

Tipp: Evolution: Schön formatiert aufs Papier

Dass OpenOffice-, PostScript- oder PDF-Dokumente gut formatiert aus dem Drucker kommen, ist in der Regel nichts Besonderes. Wer allerdings noch nie versucht hat, Mails, Kalendertage oder -wochen, Kontakte, Aufgaben und Notizen aus Evolution heraus zu drucken, sollte einmal einen Blick auf Gnomes Mail- und Groupeware-Programm werfen.

Je nachdem, welches Modul Sie links ausgewählt haben, bietet Evolution unterschiedliche Formatierungen für den Ausdruck an. Die Adressbucheinträge beispielsweise sind in einem übersichtlichen, alphabetisch sortierten Index angeordnet, die Aufgaben stehen in einer Tabelle mit Häkchen für die bereits erledigten Dinge, und auch die verschiedenen Kalenderansichten (Tag, Arbeitswoche und Woche) bereitet das Programm ansehnlich auf.

Probleme hat das Mail- und Kalenderprogramm lediglich bei den Notizen (die wie die Aufgaben Bevorstehende Termine als Überschrift für den Ausdruck erhalten) und bei den verschiedenen Ansichten des Kalenders, die mitunter etwas gequetscht wirken (Abbildung 1). Über die Druckvorschau aus dem Menü Datei und dem Druckdialog schauen Sie sich an, was Evolution jeweils zu Papier bringen würde.

Abbildung 1: Die Druckvorschau verrät, wie das Ergebnis auf dem Papier aussehen wird: Den Kalenderansichten hätte im oberen Bereich etwas mehr Platz sicher gut getan.

Tipp: Evolution einmal anders starten

Das Mail- und Kalenderprogramm bietet ein paar praktische Aufrufparameter, mit denen Sie schon beim Start genaue Anweisungen übergeben. So rufen Sie Evolution dann nicht über das Menü oder ein Symbol im Panel oder auf dem Hintergrund auf, sondern geben den Namen der ausführbaren Programmdatei (evolution) zusammen mit weiteren Optionen in ein Terminalfenster oder den über [Alt]+[F2] erreichbaren Gnome-Schnellstarter ein.

Um die Anwendung beispielsweise direkt im Offline-Modus zu starten, tippen Sie evolution --offline. Dass das Programm Ihre Anweisung verstanden hat, bestätigt unten links im Fenster das Symbol mit dem getrennten Stecker. (Wenn Sie auf diesen klicken, arbeiten Sie übrigens wieder online.) Über den Aufruf evolution mailto:user@adresse.de starten Sie direkt den Editor der Mailkomponente und tragen user@adresse.de als Empfänger ein. Ebenfalls praktisch sind die Optionen, die direkt die einzelnen Module auf den Plan rufen. Evolution erwartet hinter dem Parameter -c (engl. component = Komponente) den Namen des Programmmoduls in Englisch:

  • evolution -c mail startet Evolution in der Mailansicht,
  • evolution -c contacts ruft das Adressbuch auf,
  • evolution -c tasks zeit die Aufgabenliste an,
  • evolution -c calendar öffnet die Kalenderansicht, und
  • evolution -c memos bringt Sie zu den Notizen.

Vertippen Sie sich bei den englischen Modulnamen, startet Evolution mit einem grauen, leeren Fenster, das so aussieht, als hätte sich das Programm aufgehängt. Dass das nicht der Fall ist, zeigt ein Klick auf eine der Modulschaltflächen: Evolution wechselt dann zu dieser Komponente und arbeitet wie gewohnt.

Tipp: Schneller Modulwechsel in Evolution

Von einer E-Mail schnell zum Kalender, dann ein Blick in die Notizen, und wieder zurück zu den Mails – für diese Schritte müssen Sie nicht jedes Mal die Maus bewegen und auf die Schaltflächen klicken. Evolution bietet nämlich praktische Tastaturkürzel, mit denen Sie zu den einzelnen Modulen navigieren: [Strg]+[1] bringt Sie zu den Mails, [Strg]+[2] zu den Kontakten, [Strg]+[3] zum Kalender, [Strg]+[4] zu den Aufgaben und [Strg]+[5] zu den Notizen.

Tipp: Evolution: Schriftgröße anpassen

Für die Module E-Mail, Kontakte, Aufgaben und Notizen bietet Evolution praktische Tastenkombinationen, mit denen Sie die Schrift im unteren rechten Fensterbereich schnell anpassen. [Strg]+[+] vergrößert die Ansicht, [Strg]+[]+[]+[] verkleinert sie, und [Strg]+[0] bringt alles zurück auf Standardgröße. Nach einem Neustart von Evolution ist ebenfalls überall die Standardschriftgröße zu sehen. Funktionieren die Tastenkürzel nicht, klicken Sie vorher unten rechts in den Anzeigebereich hinein – nun sollte das Anpassen der Schriftgröße klappen.

Um die Schriftgröße dauerhaft zu verändern, öffnen Sie den Gnome-Einrichtungsdialog Erscheinungsbild aus dem Menü System im Panel. Wenn Sie auf dem Reiter Schriftarten für die Schriftart in Anwendungen einen anderen Wert für die Größe einstellen, wirkt sich das auch direkt auf Evolution aus; Sie müssen das Programm oder die Desktopumgebung nicht neu starten. Was Sie hier auswählen, beeinflusst allerdings nicht nur die Ansicht von Mails oder Adressbucheinträgen in Evolution, sondern auch die Beschriftung der Schaltflächen und andere Gnome-Anwendungen.

Tipp: Evolution: Wörterbücher für die Rechtschreibprüfung

"Bachstuben"-Verwechslern und "Fipptehlern" sagen Sie den Kampf an, indem Sie Evolution beauftragen, Ihre Mails schon während der Eingabe auf Rechtschreibfehler hin zu prüfen. Den praktischen Helfer aktivieren Sie über den Menüpunkt Bearbeiten / Einstellungen. Gehen Sie im linken Bereich auf Editoreinstellungen und dort auf den Reiter Rechtschreibprüfung.

Im unteren rechten Fensterbereich aktivieren Sie die Checkbox Rechtschreibprüfung während der Eingabe durchführen; hier stellen Sie auch ein, in welcher Farbe Evolution falsch geschriebene Wörter hervorhebt. Außerdem sollten Sie aus dem oberen Bereich Sprachen eine oder mehrere Eingabesprachen auswählen. Auf manchen Systemen taucht in der Liste lediglich English in den drei Varianten American, British und Canadian auf. Um weitere Wörterbücher zur Liste hinzuzufügen, überprüfen Sie zunächst im Paketmanager Ihrer Distribution, ob die Pakete gnome-spell und aspell installiert sind. Anschließend suchen Sie nach den aspell-Wörterbüchern; deren Namen beginnen normalerweise mit aspell gefolgt von einem Bindestrich und einem Länderkürzel. So landen bei der Installation des Wörterbuchs aspell-de die drei Sprachen German (Austria), German (Germany) und German (Swiss) auf der Platte. Nach einem Neustart von Evolution können Sie die nachinstallierten Sprachen für die Rechtschreibprüfung auswählen (Abbildung 2).

Abbildung 2: Evolution lernt Sprachen: Installieren Sie die deutschen "aspell"-Wörterbücher, um die Rechtschreibprüfung auch in Deutsch durchzuführen.

Tipp: Evolution: Mit Wörterbüchern arbeiten

Ist die automatische Überprüfung eingeschaltet, tauchen die Begriffe, die das Wörterbuch nicht kennt, rot unterschlängelt auf. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen solchen Begriff klicken, haben Sie die Wahl: Sie können das falsch geschriebene Wort ignorieren, es zum aktuellen Wörterbuch hinzufügen oder einen Vorschlag des Spellcheckers übernehmen: Dazu navigieren Sie im Kontextmenü zur Sprache und klappen so eine Liste mit alternativen Wörtern auf (Abbildung 3).

Abbildung 3: Über das Kontextmenü der rechten Maustaste ersetzen Sie in Windeseile falsch geschriebene Wörter.

Wenn Sie diesen Schritt nicht für alle unterschlängelten Begriffe einzeln durchführen möchten, starten Sie die Überprüfung der Mail entweder über das Menü Bearbeiten oder mit [F7]. Im folgenden Dialog geht der Spellchecker alle Begriffe nach und nach durch. Auch hier haben Sie jeweils die Möglichkeit, das Wort zu einem bestimmten Wörterbuch hinzuzufügen, es durch einen der Vorschläge zu ersetzen, es zu überspringen oder ganz zu ignorieren.

Tipp: Evolution: Rechtschreibprüfung von Hand starten

Wenn Sie keinen Wert darauf legen, dass Evolution alle Mails schon bei der Eingabe kontrolliert und die Fehler unterschlängelt, lassen Sie die Checkbox Rechtschreibprüfung während der Eingabe durchführen im Einrichtungsdialog deaktiviert. Auf eine Prüfung müssen Sie dennoch nicht verzichten: Starten Sie die Kontrolle von Hand über das Menü Bearbeiten im Editorfenster. Der Punkt Rechtschreibprüfung ist zwar ausgegraut, aber darunter befindet sich Momentan verwendete Sprachen: Wenn Sie hier eine oder mehrere aussuchen, wird der Punkt Rechtschreibprüfung aktiv, und Sie können die Kontrolle über das Menü mit [F7] starten.

Tipp: Nautilus: Home-Verzeichnis auf dem Desktop

Auf dem Gnome-Desktophintergrund ist Platz für viele Icons – hier positionieren Sie zum Beispiel Programmstarter, Dokumente oder Links für den schnellen Zugriff auf Webseiten. Alternativ bietet es sich an, hier zusätzlich den Inhalt des eigenen Home-Verzeichnisses darzustellen. So gehen Sie dazu vor:

  1. Starten Sie GConf über Anwendungen / Systemwerkzeuge / Konfigurationseditor oder über Eingabe von gconf-editor in ein mit [Alt]+[F2] geöffnetes Terminal- oder Schnellstartfenster.
  2. Navigieren Sie in der linken Baumansicht zu apps / nautilus / preferences und aktivieren Sie im rechten Fensterbereich die Checkbox desktop_is_home_dir.
  3. Die Änderungen aktivieren Sie über Eingabe von killall nautilus in ein Terminal- oder Schnellstartfenster. Der Dateimanager (der auch für die Symbole auf dem Desktophintergrund verantwortlich ist) startet nach dem "Abschuss"-Befehl automatisch neu und präsentiert anschließend das eigene Home-Verzeichnis auf dem Hintergrund.
  4. Erscheinen die Symbole auf dem Desktop zunächst in einem wilden Durcheinander und verdecken sich gegenseitig, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen aus dem Kontextmenü Nach Namen aufräumen.

Um diese Einstellung später wieder rückgängig zu machen, entfernen Sie das Häkchen bei der genannten Option im Konfigurationseditor und rufen erneut killall nautilus auf – danach ist alles wie vorher.

Tipp: Nautilus: Anzeige der Dateien beschränken

Wenn Sie, wie im vorigen Tipp gezeigt, das eigene Home-Verzeichnis als Desktophintergrund anzeigen, verlieren Sie eventuell nach einiger Zeit den Überblick in den Dateien und Ordnern. Um bestimmte Komponenten nicht anzuzeigen, erstellen Sie eine versteckte Datei namens ~/.hidden im eigenen Home-Verzeichnis und tragen dort die unerwünschten Dinge ein:

  1. Starten Sie einen Texteditor, zum Beispiel über [Alt]+[F2] und Eingabe von gedit.
  2. Tragen Sie in dem neuen leeren Dokument alle Dateien und Ordner ein, die Sie nicht auf dem Desktophintergrund sehen möchten; führen Sie dabei alle Komponenten in eigenen Zeilen auf. Um beispielsweise den Ordner video und die Datei musikwuensche.txt auszublenden, sollte die Datei ~/.hidden die folgenden beiden Zeilen enthalten:

    video
    musikwuensche.txt
  3. Rufen Sie im Editor den Menüpunkt Datei / Speichern unter auf und tragen Sie als Name ~/.hidden ein. (Die Tilde repräsentiert Ihr eigenes Home-Verzeichnis.) Ein Klick auf Speichern schließt den Vorgang ab.
  4. Wie im vorigen Tipp gezeigt, aktivieren Sie die Änderungen über das Kommando killall nautilus, das Sie in einem Terminal- oder einem mit [Alt]+[F2] geöffneten Schnellstartfenster eingeben.

Beachten Sie, dass die Einträge in der Datei ~/.hidden auch dafür sorgen, dass die genannten Verzeichnisse und Dateien nicht mehr auftauchen, wenn Sie ein Nautilus-Fenster für das Home-Verzeichnis (zum Beispiel über Klick auf das Symbol Persönlicher Ordner) öffnen. Über das Menü Ansicht oder das Tastaturkürzel [Strg]+[H] blenden Sie die verborgenden Elemente im aktuellen Nautilus-Fenster wieder ein.

Tipp: Schubladen für das Panel einrichten

Jetzt geht's dem Chaos an den Kragen: Mit den Gnome-Erweiterungsbereichen räumen Sie die Kontrollleisten auf. In diesen Ablagefächern ist Platz für viele Anwendungsstarter, Applets und andere Panel-Objekte. Eine Schublade können Sie ganz individuell gestalten, öffnen und schließen und mit beliebig vielen Objekten füllen – die Größe des Monitors gibt hier die Grenzen vor.

So funktionieren Sie ein fertiges Menü zu einem neuen Erweiterungsbereich um:

  1. Öffnen Sie eines der beiden Menüs Anwendungen oder System mit der linken Maustaste.
  2. Blättern Sie bis zu dem Untermenü, das Sie zur Schublade machen wollen, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Eintrag dieses Menüs.
  3. Wählen Sie danach aus dem Kontextmenü den Eintrag Gesamtes Menü / Als Schublade zum Panel hinzufügen – fertig.

Noch individueller gestalten Sie den Inhalt Ablagefächer, wenn Sie eine leere Schublade ins Panel packen und diese dann selbst einrichten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des oberen oder unteren Panels und wählen Sie aus dem Kontextmenü Zum Panel hinzufügen.
  2. Navigieren Sie in der Liste nach unten bis zum Punkt Schublade und bestätigen Sie mit einem Klick auf Hinzufügen.
  3. Das neue, leere Aufbewahrungsfach befüllen Sie nun nach Ihren eigenen Vorstellungen; die Tipps ## und ## zeigen, wie Sie den Inhalt der Schubladen verwalten und das Aussehen der Erweiterungsbereiche einrichten.

Tipp: Mit Panel-Schubladen arbeiten

Wenn Sie ein ganzes Menü zu einer Schublade gemacht haben, versteckt sich diese hinter demselben Symbol, das auch im Menü selbst das Untermenü anzeigt. Eine neue, leere Schublade sieht in der Voreinstellung hingegen wie ein Ordnerfach aus einem Aktenschrank aus (Abbildung 4). Wenn Sie das Icon mit der linken Maustaste anklicken, klappt die Lade auf; ein erneuter Klick auf das Symbol im Panel oder den unteren Pfeil der Ablagefläche schließt das Schubfach wieder.

Abbildung 4: Schneller Zugriff: Hier sehen Sie das "Grafik"-Menü und eine neue, leere Schublade.

Im Erweiterungsbereich ist Platz für viele Symbole. Wenn Sie ein Menü zur Schublade gemacht haben, wandern automatisch alle Icons als Anwendungsstarter in dieses Fach. Sind Sie sich nicht sicher, welches Programm sich hinter einem Bildchen verbirgt, verweilen Sie kurz mit der Maus über dem Icon: Ein Tooltip zeigt dann den Programmnamen und die Kurzbeschreibung an.

Einen Erweiterungsbereich verschieben Sie, indem Sie ihn mit der mittleren Maustaste anklicken und an eine freie Stelle bewegen – genau wie die anderen Panel-Objekte auch.

Tipp: Schubladen mit Inhalt füllen und aufräumen

Neue Programmstarter wandern am schnellsten per Drag & Drop in die Schubladen: Öffnen Sie eines der Menüs aus dem Panel, fassen Sie ein Symbol mit der linken Maustaste an, ziehen Sie es über das Icon des Erweiterungsbereichs und lassen Sie los – fertig. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon der Lade in der Kontrollleiste und wählen Zur Schublade hinzufügen aus dem Kontextmenü. Sie sehen dann denselben Dialog, der auch erscheint, wenn Sie ein Panel-Applet hinzufügen.

Im Dialogfenster haben Sie die Wahl zwischen vorgefertigten Applets, Anwendungsstartern aus den Menüs und selbst definierten Startern. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie letztere einrichten:

  1. Klicken Sie im Dialog auf Benutzerdefinierter Anwendungsstarter und dann auf die Schaltfläche Hinzufügen.
  2. Im folgenden Dialog wählen Sie aus dem Drop-down-Menü Typ einen der drei Einträge Anwendung, Anwendung im Terminal (Programme, die kein eigenes Fenster öffnen, sondern im Textmodus in einem Terminalfenster laufen) oder Ort.
  3. Optional sind die beiden Felder Name und Kommentar – was Sie hier eintragen, erscheint als Tooltip, wenn Sie später mit der Maus über das Symbol fahren.
  4. Neben Befehl gehört der Name der ausführbaren Programmdatei; kennen Sie diesen nicht, öffnen Sie mit einem Klick auf Durchsuchen den Dateiauswahldialog.
  5. Ebenfalls optional ist das Symbol für den neuen Starter. Wenn Sie auf das Icon im linken Bereich des Dialogs klicken, erscheint ein Fenster, in dem Sie ein Bildchen auswählen können.

Über die mittlere Maustaste ordnen Sie die Icons in den Schubladen an. Um ein Element zu entfernen, öffnen Sie das Ablagefach, klicken mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Programmsymbol und wählen den vielleicht etwas missverständlichen Eintrag Aus dem Panel entfernen. Auf dieselbe Art werden Sie einen ganzen Erweiterungsbereich los; netterweise fragt ein Dialogfenster nach, ob Sie wirklich die ganze Schublade löschen möchten.

Tipp: Schubladen individuell gestalten

Mit einem Rechtsklick auf das Schubladensymbol und Auswahl des Kontextmenüpunkts Eigenschaften gestalten Sie die Ablagefächer nach Ihren Wünschen. Auf dem Reiter Allgemein stellen Sie die Größe (Breite) der ausgeklappten Schublade ein, entscheiden, ob die Pfeile zum Aus- und Einklappen sichtbar sind, und wählen ein Symbol für den Erweiterungsbereich.

Über den Reiter Hintergrund schmücken Sie den Erweiterungsbereich. Wenn Sie zum Beispiel die Checkbox Einfärben aktivieren und den Stil-Regler ganz nach links schieben, erhalten Sie einen transparenten Schubladen-Hintergrund, und bei aufgeklappten Fach schweben die Programmsymbole auf dem Desktop. Alternativ bietet sich ein hübsches Hintergrundbild an. Abbildung 5 zeigt zwei unterschiedlich gestaltete Schubfächer.

Abbildung 5: Transparent oder mit Hintergrundbild – über den "Eigenschaften"-Dialog gestalten Sie das Aussehen Ihrer Ablagefächer.

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