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Grafikprobleme
Auf zwei Testrechnern zeigte Kubuntu nach der Auswahl des Menüpunkts Kubuntu ausprobieren nur ein schwarzes Bild an. Interessanterweise startete aber der Menüpunkt für die Installation das grafische System problemlos. Da beide Rechner den gleichen Grafikchipsatz benutzen (Radeon 3200), handelt es sich vermutlich um ein Problem mit dem radeonhd-Treiber. Treten auf Ihrem Rechner ähnliche Probleme auf, wählen Sie aus dem Bootmenü die Installation aus und klicken nach dem Start des Installationsprogramms auf Abbrechen. Kubuntu startet dann den KDE-4-Desktop ohne Installation. Auch hier fanden wir es seltsam, dass Kubuntu im Bootmenü keinen Eintrag zur Auswahl der Auflösung und des Grafiktreibers anzeigt, wie es zum Beispiel OpenSuse tut.
Fazit
Neben den hier beschriebenen Kritikpunkten machte Kubuntu 8.10 in den Tests einen sehr guten Eindruck. Die Distribution unterstützt sehr viele Geräte vollautomatisch. Oft fällt es deshalb gar nicht auf, dass Kubuntu kaum grafische Tools für das nachträgliche Setup mitbringt. Auch der Wechsel zu KDE 4 ist den Kubuntu-Entwicklern gut gelungen: Der Desktop läuft sehr stabil, einzig die Anordnung des Gerätemanagers und des Dashboards in unmittelbarer Nähe des meist eher überladenen Systemabschnittes fanden wir etwas unpraktisch. Diese zwei Symbole lassen sich jedoch problemlos neben das Hauptmenü oder an eine andere Stelle verschieben.
KVM-Switch
Spezielles Gerät, mit dem man über eine Tastatur, einen Monitor und eine Maus mehrere Rechner steuert. Die drei Buchstaben stehen für Keyboard, Video und Mouse.
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Marcel
Hilzinger
Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker. Zum Blog von
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