Wer einen DSL-Anschluss hat, muss häufig auf eine große Techniksammlung blicken, die es in der Nähe der Telefonbuchse zusammen zu stöpseln gilt: Da tummeln sich z. B. DSL-Splitter, DSL-Modem, ISDN-NTBA, Netzwerk-Switch, WLAN-Router, Schnurlostelefon-Basisstationen, Anrufbeantworter und das Faxgerät. Dass es auch übersichtlicher geht, zeigt die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270, die für 175 Euro über den Ladentisch geht; zu einigen DSL-Flatrate-Tarifen verschenkt der Internet-Dienstleister 1&1 das Gerät unter dem Namen "1&1 Homeserver". Die Fritz!Box ist dabei nicht auf Internetzugänge von 1&1 festgelegt; sie funktioniert auch mit einem klassischen DSL-Anschluss der Telekom.
Verkabelung
Die Fritz!Box ist schnell angeschlossen: Der Hersteller liefert zwei unterschiedliche Kabel für die Verbindung mit der Telefonbuchse mit – welches Sie davon benötigen, hängt von der Art des Telefonanschlusses ab.
- Bei einem klassischen Anschluss mit Festnetz und DSL benötigen Sie weiterhin den von Telekom & Co. bereitgestellten DSL-Splitter (evtl. zusätzlich zum ISDN-NTBA),
- während das Gerät beim reinen DSL-Anschluss (mit Voice-over-IP-Telefonie) einfach direkt in die Telefondose gestöpselt wird.
Letztere Variante erspart Ihnen dann den Einsatz zusätzlicher Geräte: DSL-Splitter und DSL-Modem wandern in die Schublade. Die Installationsanleitung beschreibt übersichtlich, wo die verschiedenen Stecker hingehören, so dass auch DSL-Neulinge schnell loslegen können.
Internet-Einrichtung
Für 1&1- und GMX-Kunden ist die Inbetriebnahme besonders leicht, und es spielt keine Rolle, ob sie unter Linux, Windows oder einem anderen Betriebssystem arbeiten – ist das Gerät eingeschaltet und via Netzwerkkabel mit dem PC verbunden, erhält dieser vom in den Router integrierten DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse. Die Konfiguration ist nun über die lokale Webadresse http://fritz.box/ möglich. Sollte das nicht funktionieren, läuft alternativ der Zugriff über die IP-Adresse 192.168.178.1.
Neben den klassischen Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) für den DSL-Zugang finden 1&1- und GMX-Kunden im "Controlcenter" des Anbieters auch einen so genannten Start-Code, der aus zwölf Zeichen besteht – wer diesen Start-Code in die richtige Maske eingibt, erspart sich das Eintragen der (längeren) Zugangsdaten, und der Router baut sofort eine Internetverbindung auf und meldet den Erfolg.
Für Kunden anderer Internet-Dienstleister bietet der Homeserver den üblichen Dialog, der die Zugangskennung und zweimal das zugehörige Passwort abfragt.



