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Korrigierte Fassung

KDE: Version 4.1 ist stabil

09.10.2008 Das KDE-Projekt musste für die Version 4.0 seiner Desktop-Suite viel öffentliche Schelte einstecken. Mit KDE 4.1 soll (fast) alles besser werden. Wir haben der neuen Version auf den Zahn gefühlt.

Wie jeder große Versionsprung war auch die Veröffentlichung von KDE 4.0 mit viel Rummel verbunden. Während das KDE-Projekt sich eher bedeckt hielt, gab es ein riesiges Medien-Echo und viele Vorschusslorbeeren für die neue Version, die mit bahnbrechenden Neuerungen aufzuwarten versprach. Die Realität war in den Augen vieler Tester ernüchternd – KDE 4.0 war nicht annährend so stabil wie die letzte Release der 3er-Serie, und überdies fehlten elementare Teile wie die Kdepim-Suite, die Komponenten wie KMail oder Kopete enthält. Das Fazit der meisten Testberichte war vernichtend, und das KDE-Projekt sah sich plötzlich in der Rolle des Beschuldigten: KDE 4.0 sei viel zu früh freigegeben worden, und der Versuch der Entwickler, eine "eierlegende Wollmilchsau" zu kreieren, sei im Ansatz gescheitert, so die öffentliche Meinung.

KDE selbst hatte von Anfang an klargestellt, dass die Version 4.0 nicht dazu gedacht sei, KDE 3.x offiziell abzulösen, und dass man erst in KDE 4.1 mit großer Stabilität rechnen dürfe. Genau diese Version liegt nun vor – Zeit also, einen Blick auf den jüngsten Spross des KDE-Projektes zu werfen. Wird wirklich alles besser oder ist auch die Version 4.1 noch nicht reif für den Alltag?

Installation

Die Veröffentlichung der ersten Wartungs-Release im 4.1-Zweig hat sich leider mit dem Redaktionsschluss für die Heft-DVD überschnitten; Pakete für die Version 4.1.1 bieten die Hersteller der großen Distributoren mittlerweile aber selbst offiziell oder zumindest inoffiziell an. Der Vorteil: Bei OpenSuse und Ubuntu können Sie die 4.1er-Pakete parallel zu KDE 3.x installieren: So können Sie KDE 4 problemlos testen und wieder auf die alte Version zurückspringen, falls Ihnen die neue Version nicht zusagt.

Wenn Sie OpenSuse 10.3 oder 11.0 verwenden, verfahren Sie wie folgt, um sich die aktuellen Pakete des 4.1.1er-Zweigs zu installieren:

  1. Starten Sie einen Webbrowser und öffnen Sie die KDE-4-Seite im OpenSuse-Wiki [1].
  2. Scrollen Sie zum Abschnitt Factory KDE-Projekt (KDE 4.1.x) und klicken Sie dort auf den Button Installation mit 1 Klick neben dem Eintrag für Ihre Distributionsversion.
  3. Im Anschluss startet YaST2, das Ihnen den Rest der Arbeit automatisch abnimmt und die entsprechenden Pakete installiert, nachdem Sie das Passwort von root eingegeben haben. Der Paketserver ist von Zeit zur Zeit ein bisschen langsam, es kann also einige Zeit dauern, bis das komplette KDE heruntergeladen und installiert ist. YaST informiert Sie darüber aber mit einer eindeutigen Erfolgsmeldung (Abbildung 1).

    Abbildung 1

    Abbildung 1: Unter OpenSuse installieren Sie KDE 4.1 einfach per Mausklick aus dem Webbrowser heraus.

  4. Wenn die KDE4.1-Installation abgeschlossen ist, starten Sie KDE 4.1, indem Sie sich über das K-Menü abmelden und bei der nächsten Anmeldung den Wert von Sitzungstyp auf KDE 4 setzen. Um danach wieder auf KDE 3 zurück zu springen, wählen Sie an derselben Stelle KDE aus.

Installation in Ubuntu

Auch Ubuntu-Benutzer müssen nicht auf KDE 4.1 verzichten. Allerdings ist die Installation hier nicht ganz so komfortabel, wie bei OpenSuse. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Drücken Sie [Alt]+[F2] und geben Sie kdesu kedit /etc/apt/sources.list in die Kommandozeile ein.
  2. Springen Sie im Editor ans Ende der Datei und fügen Sie die folgende Zeile ein:

    deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-members-kde4/ubuntu hardy main
  3. Speichern Sie die Datei und schließen Sie den KDE-Editor. Starten Sie dann den KDE-Paketmanager Adept über das KDE-Menü. Geben Sie gegebenenfalls Ihr Passwort ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Aktualisierungen holen.
  4. Warten Sie, bis der Paketmanager die aktuellen Paketlisten heruntergeladen hat, und geben Sie danach im Suchfeld kubuntu-kde4-desktop ein.
  5. Warten Sie, bis das Paket kubuntu-kde4-desktop angezeigt wird, und markieren Sie den Eintrag in den Suchresultaten. Klicken Sie dann auf Installation anfordern und schließlich oben auf Änderungen anwenden.
  6. Adept installiert nun KDE 4.1; warten Sie, bis der Paketmanager seine Arbeit erledigt hat. Danach starten Sie KDE 4, indem Sie sich über das K-Menü ausloggen und beim nächsten Login im KDE als Sitzungstyp KDE 4 auswählen.

Zuwachs

Die wichtigste Neuerung in KDE 4.1 ist ohne Zweifel die Verfügbarkeit der Kdepim-Suite. "Kdepim" steht für "KDE Personal Information Manager" – hinter der Bezeichnung verstecken sich fast alle Programme, die für die alltägliche Internetnutzung mit KDE notwendig sind. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von KDE 4.0 war Kdepim für KDE 4.0 noch nicht annähernd fertig, deshalb klammerten die Entwickler sie kurzerhand von der Release aus. Nun ist Kdepim 4.1 aber für den produktiven Einsatz bereit.

Abbildung 5

Abbildung 5: Kontact präsentiert sich in der neuen Kdepim-Suite wie alle anderen Komponenten in runderneuertem Design.

Die auffälligste Neuerung in Kdepim 4.1 ist die Anpassung an das neue Design von KDE 4. Dazu gehören nicht nur Designelemente wie Buttons oder die Farbkombinationen, sondern auch viele Details in der Steuerung der Programme. Wo früher die KDE-3-typische Icon-Leiste Zugriff auf die Funktionen von KMail bot, tummeln sich nun große Icons mit verständlicher Beschriftung. KMail und Kontact insgesamt erinnern in den neuen Gewändern eher an Thunderbird als an die Vorgänger in KDE 3.

Abbildung 2

Abbildung 2: KMail präsentiert sich in KDE 4.1 in neuem Gewand und damit deutlich übersichtlicher.

Vom Facelifting sind neben den Programmen von Kontact auch die anderen Komponenten von Kdepim betroffen. So kommen auch Kopete und Akregator mit der neuen, intuitiven Steuerung daher und erleichtern so die Arbeit.

E-Mails retten

Positiv fällt bei Kdepim wie auch bei den anderen KDE-Paketen auf, dass sich zwar die Oberfläche der Programme – zum Besseren hin – verändert hat, die Konfigurationsdialoge sind aber beinahe unverändert. Wer zuvor die Version 3 eingerichtet hat, wird mit Version 4 keine Schwierigkeiten haben. Negativ ist im Test aufgefallen, dass Konfigurationseinstellungen von KDE 3 nicht in KDE 4 übernommen werden. Die von den Distributoren durchgeführte sorgfältige Trennung der beiden KDE-Versionen zeigt hier ihre Wirkung.

Sämtliche Einstellungen gehen verloren, Sie fangen als Benutzer mit KDE 4 also bei 0 an. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil nicht alle persönlichen Daten aus KDE 3 einfach wiederherstellbar sind. Um beispielsweise E-Mails aus POP3-Postfächern in KMail 4 zu übernehmen, müssen Sie diese erst mit KMailCVT konvertieren. Das geht so:

  1. Stellen Sie sicher, dass KMail 3 nicht läuft. Wenn Sie sich unter KDE 4 angemeldet und KMail 3 nicht manuell gestartet haben, ist dies der Fall.
  2. Drücken Sie [Alt]+[F2] und geben Sie dolphin $HOME/.kde/share/apps/kmail in das Schnellstartfenster ein. Dolphin ist der neue Dateimanager von KDE 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Mail und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Kopieren aus.
  3. Klicken Sie nun in der Pfadanzeige in Dolphin auf Home, klicken Sie in den freien Bereich mit der rechten Maustaste und wählen Sie Einfügen aus.
  4. Drücken Sie [Alt]+[F2] und geben Sie in die Kommandozeile kmailcvt ein. Dann startet der KDE-Assistent zum Importieren von KMail.
  5. Wählen Sie im Drop-down-Menü den Eintrag Importieren von E-Mails und Ordnerlisten auf KMail aus. Setzen Sie bei Bedarf einen Haken bei Doppelte Nachrichten beim Importieren entfernen – so räumen Sie nebenbei Ihr Postfach auf, sollten sich in diesem unabsichtlich Mails in doppelter Ausführung befinden.
  6. Wählen Sie den Ordner mail aus, den Sie gerade kopiert haben. Im Anschluss importiert KMailCVT die Mails. Wenn Sie danach KMail 4 starten, sehen Sie in der Ordneransicht die entsprechenden Ordner (Abbildung 3).

    Abbildung 3

    Abbildung 3: Mit KMailCVT importieren Sie Mails aus KMail 3 im Nachfolger KMail 4.

Medien einfach wiedergeben

In KDE 4.1 gibt es einige weitere neue Programme. Eines davon ist Dragon, ein Media-Player, der ohne viel Schnickschnack auskommt. Dragon befindet sich zweifellos noch in der Kinderschuhen, Sie können ihn aber schon nutzen, um beisielsweise Audio-CDs wiederzugeben. Die DVD-Wiedergabe stößt auf das altbekannte Problem, dass sie den DeCSS-Abspielschutz für nicht zertifizierte Geräte umgehen müsste; ausführliche Hinweise zu diesem Thema gibt ein älterer EasyLinux-Artikel [2].

Neues bei Dolphin

Zu den zentralen Neuerungen in KDE 4 gehört neben Plasma auch Dolphin, ein völlig neu konstruierter Dateimanager. Die in KDE 2 eingeführte Mischung von Dateimanager und Webbrowser namens Konqueror dient in der neuen Version in erster Linie als KDE-Webbrowser, auch wenn Sie ihn noch immer als Dateimanager verwenden können. Weil beide im Hintergrund auf das gleiche Framework setzen, profitieren sie in gleicher Weise von Neuerungen, die eben dieses Framework in KDE 4.1 erfahren hat.

Eines dieser Features sind die aufklappbaren Ordner: In der Standardansicht von Dolphin finden Sie damit bei Ordnern kleine Kreuze links neben dem Ordnernamen, die Ihnen bei einem Klick den direkten Blick auf Unterordner ermöglichen. So müssen Sie sich nicht per Doppelklick durch die einzelnen Ordner navigieren, sondern behalten die Übersicht. Leider ist das neue Feature in der Standardkonfiguration deaktiviert – wenn Sie es anschalten möchten, geht das so:

  1. Rufen Sie in Dolphin den Menüpunkt Einstellungen / Dolphin einrichten auf.
  2. Klicken Sie links auf Ansichten und dann auf Details. Dort gibt es den Menüpunkt Aufklappbare Ordner. Klicken Sie in das Kästchen links vor dem Eintrag.
  3. Mit zwei Mausklicks auf Anwenden und Ok schließen Sie den Konfigurationsdialog. Danach sehen Sie die Kreuze schon vor den Ordnernamen in Dolphin.

    Abbildung 4

    Abbildung 4: Über diese Menüfunktion aktivieren Sie die aufklappbaren Ordner in der Dolphin-Ansicht.

Pfiffig ist in Dolphin nun auch die Vorschaufunktion, die eine völlig neue Art des Markierens von Dateien und Ordnern ermöglicht. Wenn Sie unter KDE 4.1 in Dolphin mit der Maus über ein Icon fahren und dabei die Option Vorschau aktiviert ist, wird das Icon blau hinterlegt. Im Rahmen der blauen Markierung findet sich in der oberen linken Ecke ein Icon, mit dem Sie per Mausklick die Datei markieren oder demarkieren. In Verbindung mit der Live-Vorschau im Informationen-Rahmen rechts bietet Dolphin so in Version 4.1 viele echte Innovationen. Über Nepomuk, ein KDE-Framework, können Sie außerdem für jedes Icon ein Rating festlegen oder bestimmte Tags setzen – das erleichtert Ihnen die Organisation Ihres Desktops.

Abbildung 6

Abbildung 6: So sieht Dolphin aus, wenn Sie die Option für aufklappbare Ordner aktiviert haben.

Tuning unter der Haube

Sehr viel Arbeit hat das KDE-Projekt in die Verbesserung der neuen Funktionen aus KDE 4.0 gesteckt. Ein typischer Kandidat ist Plasma: Das völlig neu entwickelte Desktop-Framework, das für die Mini-Programme direkt auf dem Desktop zuständig ist, funktioniert in KDE 4.1 wesentlich zuverlässiger als beim Vorgänger. Außerdem haben die Entwickler ihm einige neue Features spendiert – so zum Beispiel das Folder-Applet: Dabei handelt es sich um eine Art ständigen Dateimanager, der den Inhalt eines Ordners permanent auf dem Desktop anzeigt. Neu sind auch die Methoden, mit denen Sie die Applets auf Ihrem Desktop kontrollieren: Fahren Sie nun mit dem Mauszeiger über den Randbereich eines Applets, wird automatisch ein Rahmen darum gelegt, der Ihnen Schnellzugriff auf die Konfiguration ermöglicht.

Eine besondere Variante dieses Rahmens umgibt das Panel, also die Startleiste am unteren Bildschirmrand: Hier definieren Sie in KDE 4.1 einfach die Breite des Panels per Schieberegler – um einzelne Applets im Panel umzuordnen, ist ebenfalls nur ein Klick und eine Mauszeigerbewegung notwendig, denn per Drag & Drop wandert das Applet an seinen neuen Platz.

Abbildung 8

Abbildung 8: Das Panel wartet in KDE 4.1 mit einem völlig neuen Dialog zur Konfiguration auf.

Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle der Applet Manager, der ebenfalls mit KDE 4.1 Einzug gehalten hat. Sie öffnen ihn, indem Sie auf das Symbol oben rechts klicken und dort den Eintrag Miniprogramme hinzufügen auswählen. Der Applet Manager gibt einen Überblick über vorhandene Applets, macht es Ihnen leicht, dem Desktop neue Minianwendungen hinzuzufügen, und ermöglicht es sogar, per Knopfdruck neue Applets aus dem Netz zu installieren.

Abbildung 7

Abbildung 7: Mit dem Plasma-Applet-Manager fügen Sie dem Desktop neue Mini-Programme hinzu.

Schon wieder: neues Startmenü

Das neue Startmenü war eines der Elemente in KDE 4.0, welche die heftigsten Diskussionen ausgelöst haben. Statt des seit Jahren bekannten einfachen Menüs übernimmt jetzt KickOff das Starten der Programme. Das Menü haben die Entwickler in KDE 4.1 einem gründlichen Facelifting unterzogen – zwar sind die Menüpunkte prinzipiell dieselben geblieben, doch wirkt das Applet insgesamt runder, es passt sich besser in das Gesamtbild des Desktops ein. Wer sich trotzdem nicht mit dem neuen Programmstarter anfreunden mag, kann per Konfigurationsmenü weiterhin auf das klassische Menü zurückgreifen.

Abbildung 9

Abbildung 9: Obwohl es erst in Version 4 Einzug auf den Desktop hielt, hat das Startmenü in KDE 4.1 schon eine erste Überarbeitung erfahren.

Augenschmaus

Mächtig ins Zeug gelegt haben sich die KDE-Entwickler schließlich bei der Implementierung von neuen "Eye Candies" – so nennt man Funktionen, die ganz besonders schön gestaltet sind und für einen "Aha!"-Effekt sorgen. Der KDE-Fenstermanager KWin unterstützt nun eine Funktion, die per Tastendruck den Inhalt aller virtuellen Arbeitsflächen gleichzeitig anzeigt. Durch das Feature, für das offenbar Apples "Spaces" Pate gestanden ist, finden Sie Fenster wesentlich schneller, wenn Sie nicht mehr wissen, auf welcher der virtuellen Arbeitsflächen Sie sie abgelegt haben.

Wenn Sie unter Windows Vista die Funktion zum Wechseln zwischen Programmen mit [Alt]+[Tab] mögen, wird Ihnen auch die KDE-4.1-Variante gefallen: Drücken Sie hier [Alt]+[Tab], zegit der Desktop die verfügbaren Fenster wie unter Vista an. Außerdem stehen weitere Darstellungsmöglichkeiten zur Auswahl. Und noch ein neues Feature bekam der KDE-Windowmanager spendiert: Fenster, die Sie minimieren, werden auf Ihren Wunsch hin künftig von der Task-Leiste "weggesaugt", also in einer Form, die einem Trichter ähnelt, in die Taskleiste weg vom Desktop verschoben.

Das bunte Treiben hat natürlich seinen Preis: Eine aktuelle Grafikkarte mit 3D-Beschleunigung sowie halbwegs aktuelle Rechnerhardware sollte dem System schon zur Verfügung stehen. Wer eine ältere Maschine verwendet, tut also gut daran, entweder sämtliche Effekte in KDE 4 abzudrehen oder gleich bei KDE 3 zu bleiben.

Fazit

KDE 4.1 hat uns im Test überrascht: Viele der Ungereimtheiten, die in Version 4.0 die Arbeit beschwerlich machten, sind verschwunden. Erstmals kann Plasma seine Vorteile gebührend ausspielen, denn der Desktop wirkt insgesamt wie aus einem Stück und nicht mehr wie ein zusammengewürfelter Haufen von kleinen Programmen. Die Stabilität hat sich im Vergleich zu KDE 4.0 um ganze Lichtjahre verbessert, und mit der Verfügbarkeit von Kdepim schickt KDE 4 sich an, ein brauchbarer Nachfolger für KDE 3 zu werden. OpenSuse und Kubuntu bieten Pakete an, die Sie praktischerweise parallel zu KDE 3 verwenden können. Ihren eigenen ersten Tests mit dem renovierten Desktop steht also nichts im Weg.

Die nächste KDE-Major-Release, Version 4.2, ist für Januar 2009 in Planung, sie soll ein eigenes VoIP-Framework enthalten, außerdem soll Plasma weiter verbessert werden – und einen "Add-On-Creator" kriegen, mit dem Sie selbst Applets für den Desktop erstellen können. Wenn den Entwicklern in KDE 4.2 ein vergleichbarer Quantensprung wie zwischen den Versionen 4.0 und 4.1 gelingt, dürfen Sie gespannt sein.

Glossar

VoIP

Voice over IP (deutsch: Sprache über das Internet-Protokoll) ist der Standardbegriff für Telefonie übers Internet.

Infos

[1] OpenSUSE-Wiki zu KDE 4.1: http://de.opensuse.org/KDE4

[2] Hans-Georg Eßer, "DVD und MP3 – nein danke?", EasyLinux 09/2004, S. 64 ff., http://www.easylinux.de/2004/09/064-basics/

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