Gnome-Tipps
Tipps und Tricks zu Gnome
Tipp: Panel für den unteren Bildschirmrand
Um die Kontrollleiste am unteren Bildschirmrand von Gnome zu reaktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des oberen Panels und wählen Panel anlegen. Sofern sich die Leiste nicht automatisch am unteren Bildschirmrand ansiedelt, können Sie diese auch mit gedrückt gehaltener Maustaste an den richtigen Ort ziehen.
Nun geht es daran, die untere Leiste einzurichten. Die Eigenschaften (Ausrichtung, Größe, Verbergen-Knöpfe, Hintergrund usw.) konfigurieren Sie über den gleichnamigen Menüpunkt der rechten Maustaste. Der Arbeitsflächenumschalter, der Knopf Desktop anzeigen, der Mülleimer und viele andere Applets verstecken sich hinter dem Punkt Zum Panel hinzufügen, den Sie ebenfalls über die rechte Maustaste erreichen. Um die Applets auf dem Panel nach Ihrem Geschmack auszurichten, fassen Sie die Symbole jeweils mit der mittleren Maustaste an und ziehen sie an die gewünschte Stelle.
Tipp: Compositing-Effekte in Metacity
Gnome-Anwender, die bisher auf die Desktop-Schmankerl von Compiz & Co. verzichten mussten, etwa weil die 3D-Beschleunigung der Grafikkarte versagte, können nun immerhin einige der schicken Effekte mit dem Gnome-eigenen Windowmanager Metacity genießen. Dazu ist ein kurzer Ausflug in den Konfigurationseditor GConf notwendig:
- Starten Sie das Programm zum Beispiel über [Alt]+[F2] und Eingabe von gconf-editor.
- Wechseln Sie in der linken Baumansicht zu apps / metacity / general.
- Aktivieren Sie per Mausklick ins Kästchen compositing_manager den gleichnamigen Schlüssel. Die Änderung ist sofort aktiv und muss nicht explizit bestätigt werden. Anschließend können Sie GConf beenden.
Nach einem kurzen Flackern treten die neuen Effekte in Aktion: Neben Transparenz werfen die Programmfenster nun auch Schatten, und auch die Echtzeitvorschau beim Anwendungswechsel mit [Alt]+[Tab] funktioniert wie von Compiz gewohnt.



