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Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

09.10.2008 Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.

Tipp: Ein tierisch gutes Osterei

Easter Eggs – so nennt man versteckte und unkommentierte Gimmicks in Computerprogrammen. In der Regel setzen sich die Software-Entwickler damit ein lustiges Denkmal, und manchmal dauert es ewig, bis ein Benutzer den Spaß durch Zufall entdeckt. Auch die Gnome-Programmierer haben solche Schmankerl im Desktop versteckt.

Eines der nettesten Ostereier ist die Befreiung von Wanda. Zur Erinnerung: Wanda ist der kleine Fisch, der sich als Applet im oberen Panel einnistet, dort lustig vor sich hinpaddelt und mehr oder weniger schlaue Sprüche von sich gibt. Sie finden Wanda, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Leiste klicken, Zum Panel hinzufügen wählen und dann in der Liste bis zum Eintrag Fisch blättern. In den Konfigurationsmöglichkeiten zum Applet (rechte Maustaste und Einstellungen) geben Sie dem Fisch nicht nur einen Namen, sondern bestimmen auch das Programm, das startet, wenn Sie das Tier mit der Maus anklicken. (Die Voreinstellung sind schlaue Sprüche aus dem fortune-Paket; einige Distributoren bieten auch deutsche Sprachpakete hierfür an.) Wenn Sie eine andere Animation auswählen (es stehen noch andere Fische, Strichmännchen, ein Affe usw. zur Verfügung), achten Sie darauf, dass Sie die Einzelbildanzahl in Animation anpassen. Besteht das Animationsbild aus sechs Einzelbildern, muss im Feld darunter auch der Wert 6 stehen, sonst scrollt das Bild einfach durch.

Wanda schwimmt also einsam oben im Panel vor sich hin, und auch der Info-Dialog (rechte Maustaste aufs Applet) ist nicht sonderlich nett. Hier steht unter anderem, dass der Fisch Plattenplatz verschwendet und nicht von geringstem Nutzen ist. Also haben sich die Entwickler wohl gedacht, dass ein Schlupfloch nett wäre. Wenn Sie den Schnellstarter über [Alt]+[F2] aufrufen und dort free the fish (deutsch "befreie den Fisch") eintragen, schwimmt Wanda nun über den Desktop (Abbildung 1). Jagen Sie Wanda mit der Maus und versuchen, sie anzuklicken, schwimmt der Fisch übrigens eilig in die andere Richtung davon.

Abbildung 1

Abbildung 1: Freiheit für Wanda! Dieses Gnome-Easter-Egg bringt den Fisch auf den Desktop.

Wenn Sie genug von der Aquariumsvorführung haben, geben Sie in ein Schnellstartfenster oder Terminal den Befehl

killall gnome-panel

ein. Dadurch beenden Sie die aktuell laufende Panel-Anwendung. Nach kurzer Zeit startet diese selbstständig neu, und Sie haben den Desktop wieder für sich.

Tipp: Schnelle Google-Suche übers Panel

Das Programm Googlizer (bei den meisten Distributionen als gleichnamiges Paket verfügbar) merkt sich, was Sie zuletzt mit der Maus markiert haben – was also in die Zwischenablage kopiert wurde – und schlägt diesen Text beim Programmstart in der Google-Suchmachine nach. Nach der Installation befindet sich der Googlizer im Menü Anwendungen im Bereich Internet. Schneller geht's über das Panel:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle und wählen Sie im Kontextmenü Zum Panel hinzufügen. Markieren Sie den zweiten Punkt aus der Liste (Anwendungsstarter) und klicken Sie unten im Dialog auf Vor.
  2. Der folgende Dialog zeigt die Struktur des Anwendungen-Menüs. Klicken Sie im Bereich Internet auf Googlizer und schließen Sie den Vorgang über Hinzufügen ab. Alternativ ziehen Sie das Googlizer-Symbol aus dem Anwendungen-Menü per Drag & Drop auf eine freie Stelle des oberen Panels.
  3. Wenn Sie nun in irgendeiner Anwendung ein Wort oder mehrere markieren und dann auf den neuen Googlizer-Button klicken, startet der Standardbrowser eine Google-Suche nach dem Inhalt der Zwischenablage. Welcher Standardbrowser eingestellt ist, erfahren Sie über System / Einstellungen / Bevorzugte Anwendungen.
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