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Besser arbeiten mit KDE

KDE-Tipps

09.10.2008 Mit Version 4.1 hat das KDE-Team der 4er-Serie des Desktops den Stempel "alltagstauglich" verpasst. Damit der Umstieg reibungslos klappt, gibt es die aktuelle Version der Arbeitsumgebung auf Heft-DVD und ein ganzel Bündel Tipps zu Plasma, Dolphin, Konqueror & Co.

Tipp: Dateien und Ordner gruppieren

Der KDE-4-Dateimanager Dolphin kann Dateien und Ordner nicht nur nach mehreren Kriterien wie Größe, Dateinamen und -typ sortieren, sondern bietet darüber hinaus die Option, Elemente zu gruppieren. Die Gruppierung richtet sich immer nach der aktuell eingestellten Sortiermethode und macht die Navigation im Dateisystem noch übersichtlicher. Haben Sie beispielsweise die Sortierung nach Dateityp eingestellt, können Sie über Ansicht / Elemente gruppieren die Gruppierung aktivieren. Dolphin zeigt dann alle Elemente eines Typs unter einer gemeinsamen Überschrift an (Abbildung 1).

Steht die Sortierreihenfolge auf Größe, unterteilt Dolphin die Dateien beim Gruppieren in klein, mittel und groß. Alles unter 5 MByte gilt als klein, ab 10 MByte klassifiziert Dolphin eine Datei als groß.

Abbildung 1

Abbildung 1: Dolphin kann Dateien und Ordner nicht nur sortieren, sondern fasst den Inhalt eines Verzeichnisses auch in übersichtlichen Gruppen zusammen.

Tipp: Eine Ansicht für alle Verzeichnisse

In der Standardeinstellung merkt sich Dolphin für jedes Verzeichnis die ausgewählte Ansicht. Über den Einrichtungsdialog unter Einstellungen / Dolphin einrichten erreichen Sie, dass der Dateimanager die aktuelle Ansicht für alle Ordner übernimmt. Markieren Sie dazu in der linken Leiste des Einstellungsfensters den Eintrag Ansichten und setzen Sie ein Häkchen vor die Option Ansicht für jeden Ordner merken (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Im Einrichtungsdialog weisen Sie Dolphin an, die aktuelle Verzeichnisansicht für alle Ordner zu übernehmen.

Tipp: Schnell zur Dolphin-Adresszeile

Anders als der Konqueror wartet Dolphin nicht mit einer omnipräsenten Adressleiste zur Eingabe von Pfaden und Adressen auf. Die Eingabeleiste wurde durch eine so genannte Brotkrumen-Darstellung ersetzt, in der die übergeordneten Verzeichnisse des aktuellen Ordners als Schaltflächen erscheinen. Mit einem Mausklick in die Button-Leiste öffnet sich aber das gewohnte Eingabefeld. Noch schneller blenden Sie es mit der Tastenkombination [Strg]+[L] ein. Möchten Sie die Adressleiste öffnen und gleich einen neuen Pfad eingeben, drücken Sie [F6]: Dann ist der aktuelle Pfad bereits markiert und Sie können sofort lostippen und ihn überschreiben.

Tipp: Leichte Auswahl trotz Einfachklick

So schön der Einfachklick auch ist, eine Sache ist extrem lästig und kompliziert: Will man eine oder mehrere Dateien markieren, um sie zu kopieren oder zu verschieben, hat man diese schnell unbeabsichtigt geöffnet. Dolphin bringt eine clevere Lösung für das Problem mit. Jede Datei und jedes Verzeichnis zeigt, sobald man den Mauszeiger darüber stellt, links oben ein grünes Pluszeichen an. Mit einem Klick darauf markieren Sie die Datei. Bei allen ausgewählten Elementen erscheint statt des grünen Plus- ein rotes Minuszeichen, über das Sie die Markierung wieder aufheben.

Tipp: Spaltenansicht in Dolphin

Wenn Sie Mac OS X und seinen Dateimanager Finder kennen und mögen, sollten Sie einen Blick auf Dolphins Spaltenansicht werfen. Wie der Finder öffnet Dolphin dort für den Inhalt eines markierten Verzeichnisses jeweils eine weitere Spalte, so dass Sie eine komplette Ordnerhirarchie im Blick haben. Reicht der Platz nicht aus, um die komplette Verzeichnisstruktur anzuzeigen, blendet der Dateiverwalter eine Scroll-Leiste am unteren Fensterrand ein (Abbildung 3). Sie aktivieren die Spaltenansicht über einen Klick auf das gleichnamige Icon in der Werkzeugleiste, über das Menü Ansicht oder mit dem Tastenkürzel [Strg]+[3].

Abbildung 3

Abbildung 3: Besonders bei der Navigation in Ordnern mit vielen Unterverzeichnissen hilft die Spaltenansicht, den Überblick zu behalten.

Tipp: Vorschau in Dolphin aktivieren

Standardmäßig zeigt der Dateiverwalter im Hauptfenster keine Vorschau, sondern nur ein generisches Symbol für die verschiedenen Dateitypen. Die Vorschau sehen Sie in der Informationsleiste, sobald Sie eine Datei markieren. Haben Sie diesen Bereich ausgeblendet oder möchten Sie grundsätzlich auch im Hauptfenster Vorschaubildchen, aktivieren Sie diese über das Menü Ansicht. Setzen Sie dort ein Häkchen vor die Option Vorschau. Möchten Sie, dass die Vorgabe für alle Verzeichnisse gilt, müssen Sie, wie im Tipp ## beschrieben, die Option Ansicht für jeden Ordner merken aktivieren.

Tipp: Dateien in Dolphin bewerten

Über die Informationsleiste rechts im Dolphin-Fenster lassen sich Dateien und Ordner mit einer Bewertung von einem bis zu fünf Sternchen versehen und damit als Favorit oder auch nur besonders wichtig kennzeichnen. Um eine Datei oder ein Verzeichnis zu bewerten, markieren Sie es und klicken dann auf das gewünschte Sternchen in der Informationsleiste. Klicken Sie auf der vierte, färben sich die ersten vier Sterne gelb. Bislang werten andere Programme, die ebenfalls die Berwertung mit Sternchen erlauben wie Digikam die Dolphin-Bewertungen jedoch noch nicht aus. Ein Foto, dass Sie im Dateimanager mit fünf Sternchen als exzellent gekennzeichnet haben, müssen Sie in Digikam erneut bewerten. Insgesamt stehen Ihnen sogar zehn Bewertungsstufen zur Verfügung, da Sie nicht nur volle, sondern auch halbe Sternchen verteilen können.

Tipp: Dateien ohne Umweg löschen

Wie schon in Konqueror lassen sich auch in Dolphin Dateien mit dem Tastenkürzel [Umschalt]+[Entf] sofort löschen, ohne dass sie im Papierkorb zwischengelagert werden. Zusätzlich finden Sie den Löschbefehl im Menü Datei, nicht aber im Kontextmenü von Dateien und Ordnern. Um ihn dort anzuzeigen öffnen Sie den Einrichtungsdialog über Einstellungen / Dolphin einrichten, wechsen zum Abschnitt General und setzen dort ein Häkchen vor den – noch nicht lokalisierten – Eintrag Show 'Delete' command.

Tipp: Nach-oben-Button für die Dolphin-Werkzeugleiste

Anders als Konqueror zeigt Dolphin kein Icon in der Symbolleiste an, über das man ins übergeordnete Verzeichnis wechseln kann. Für diese Funktion drücken Sie entweder [Alt]+[Pfeil hoch] oder wählen Nach oben aus dem Menü Gehe zu. Alle, die das praktische Icon in der Symbolleiste zurück haben wollen, reaktivieren es über den Eintrag Werkzeugleisten einrichten im Kontextmenü der Leiste. Der folgende Dialog zeigt links im Fenster alle verfügbaren Aktionsschaltflächen an, rechts den Inhalt der Werkzeugleiste (Abbildung 4).

Markieren Sie auf der linken Seite die Aktion Nach oben und verfrachten Sie sie mit einem Klick auf die Schaltfläche mit dem nach rechts zeigenden Pfeil in die Liste Angezeigte Aktionen. Wenn Sie nun auf Anwenden klicken wird Dolphin die neue Aktion ganz rechts in der Werkzeugleiste anzeigen. Um sie ganz nach links zu setzen, markieren Sie die Aktion und schieben sie durch mehrfachen Klick auf den nach oben zeigenden Pfeil in der Mitte des Fensters an die erste Position der Liste. Sobald Sie den Dialog mit OK schließen, zeigt Dolphin den Nach-oben-Button wieder an.

Abbildung 4

Abbildung 4: Im Einrichtungsdialog für die Werkzeugleiste spendieren Sie Dolphin einen Nach-oben-Button.

Tipp: Ordner-Ansichten für den Desktop

Manch einen Ordner will man gerne immer griffbereit haben, auch ohne einen Dateimanager zu öffnen. Genau dafür bietet KDE die neue praktische Ordner-Ansicht. Ziehen Sie einfach ein Verzeichnis aus dem Dateimanager auf den Desktop und lassen Sie es dort fallen. Im sich öffnenden Pop-up-Menü wählen Sie Ordner-Ansicht und schon finden Sie auf jedem Desktop ein halbtransparentes Ordner-Plasmoid (Abbildung 5). Als Plasmoid bezeichnet man die Mini-Anwendungen für KDEs Oberfläche Plasma, die sich wie Gdesklets unter Gnome oder Superkaramba-Applets nahtlos in den Desktop integrieren. Klicken Sie in diesem Plasmoid auf eine Datei, öffnet sie sich in der dem Dateityp zugeordneten Anwendung. Ein Klick auf Verzeichnisse ruft Dolphin auf den Plan. Wie andere Plasmoids auch, blendet die Ordner-Ansicht links oder rechts eine Leiste ein, wenn man die Maus darüber bewegt. Über diese können Sie die Größe der Ordner-Ansicht anpassen, sie rotieren oder schließen.

Abbildung 5

Abbildung 5: Stellen Sie ein Verzeichnis als Ordner-Ansicht auf dem Desktop dar, haben Sie seinen Inhalt auf allen Arbeitsflächen im Blick.

Tipp: Wenn die Ordner-Ansicht streikt

Haben Sie das Problem, dass KDE bei dem Versuch einen Ordner auf den Desktop zu ziehen, keinen Pop-up-Dialog, sondern nur einen durchgestrichenen roten Kreis anzeigt, liegt meistens eines vor, das leicht zu beheben ist. Wenn Sie in den Einstellungen der KDE-Leiste die Option Miniprogramme sperren gewählt haben, ist es nicht möglich, neue Ordner-Ansichten zu erstellen. Klicken Sie dann auf den Halbkreis ganz recht im Panel und deaktivieren Sie die Verschiebesperre im ausklappenden Dialog. Nachdem Sie die Ordner-Ansicht auf dem Desktop platziert haben, können Sie die Sperre gegen versehentliches Verschieben wieder einschalten.

Tipp: Panel-Größe ändern

Mit KDE 4.1 ist es endlich auch unter der 4er-Reihe des Desktops möglich, die Panel-Größe anzupassen. Den Einrichtungsdialog der KDE-Leiste, der sich direkt über dem Panel öffnet, erreichen Sie entweder mit einem Klick auf den Halbkreis ganz rechts oder über Kontrollleiste einrichten im Kontextmenü der Leiste. Über die pfeilförmingen Anfasser können Sie die Größe der Leiste anpassen und sie verschieben. Alle Änderungen werden dabei sofort sichtbar. Über drei Schaltflächen wie man sie aus einer Textverarbeitung kennt, entscheiden Sie sich für eine zentrierte, links- oder rechtsbündige Ausrichtung der KDE-Leiste.

Tipp: Elemente im Panel verschieben

Wenn Sie den Einrichtungsdialog des Panels geöffnet haben, können Sie auch Elemente des Panels wie die Uhr und den Arbeitsflächenumschalter verschieben: Bewegen Sie dazu den Mauszeiger über das zu verschiebende Element. Sobald er in der richtigen Position ist, verwandelt er sich in ein Doppelkreuz. Ziehen Sie nun das Objekt einfach mit gedrückt gehaltener linker Maustaste an die gewünschte Position und lassen Sie es dort los.

Tipp: Zurück zum klassischen Startmenü

Nutzer von OpenSuse kennen es schon länger, alle anderen machen unter KDE 4 Bekanntschaft mit dem neuen Startmenü namens Kickoff. Statt einem klassischen Menü mit mehreren Ebenen finden Sie dort die funf Reiter Favoriten, Programme, Rechner, Kürzlich verwendete und Verlassen. Alle, denen das klassische Menü besser gefallen hat, können es leicht reaktivieren: Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen Sie Miniprogramme hinzufügen aus dem Kontextmenü. Im folgenden Auswahlfenster markieren Sie den Eintrag K-Menü (traditionell) und ziehen ihn in die KDE-Leiste (Abbildung 6).

Der Weg über die Schaltfläche Miniprogramm hinzufügen führt nicht zum Ziel: Er platziert das klassische Startmenü in der linken oberen Ecke des Desktops, von wo aus Sie es ebenfalls per Drag & Drop in die KDE-Leiste verfrachten können. Das klassische Menü hat das selbe Icon wie das Kickoff-Menü, das Sie nun über sein Kontextmenü löschen können. Möchten Sie es später doch benutzen, fügen Sie der Leiste einfach die Minianwendung K-Menü hinzu.

Abbildung 6

Abbildung 6: Auch KDE 4 bringt noch ein klassisches Startmenü mit; es lässt sich als Minianwendung ins Panel oder den Desktop einbinden.

Tipp: Schneller Sprachwechsel in Programmen

Ein besonders pfiffiges Feature von KDE 4 ist die Möglichkeit, in jeder Anwendung separat die Sprache der Programmoberfläche zu ändern. Sie finden es im Hilfe-Menü unter dem Eintrag Anwendungssprache umschalten. Im Sprachdialog gibt es die beiden Einträge Hauptsprache und Standardsprache. Die erstgenannte ist die bevorzugte Sprache, die zweite die, welche das Programm automatisch verwendet wenn für die Hauptsprache keine Übersetzungsdatei vorhanden ist – normalerweise steht dieser Eintrag auf Englisch (US).

Damit das Umschalten auf eine andere Sprache funktioniert, muss das passende Sprachpaket installiert sein. Anders als noch unter KDE 3 erkennt man die Lokalisierungen nicht mehr an der Zeichenfolge i18n im Namen, sondern an l10n (eine Abkürzung für localization, wo ganau 10 Buchstaben zwischen dem l am Anfang und dem n am Ende stehen). Das Paket mit den spanischen Lokalisierungen heißt beispielsweise kde4-l10n-es.

Nach dem Umschalten der Sprache blenden die Programme eine Infobox ein, die Ihnen mitteilt, dass die Änderungen erst beim nächsten Anwendungsstart wirksam werden. Vorsicht beim Herumspielen: Die Anwendungen zeigen nicht nur die Menüeinträge in der ausgewählten Sprache an, sondern auch die Sprachen im Auswahlfeld. Bevor Sie Konqueror aus Jux zum Japaner machen (Abbildung 7), sollten Sie zumindest herausfinden, was "Deutsch" auf japanisch heißt und vor allem, wie es geschrieben wird.

Abbildung 7

Abbildung 7: Unter KDE 4 lässt sich die Anwendungssprache bei jedem Programm über das "Hilfe"-Menü ändern – hier der Konqueror mit japanischen Menüs und geöffneter Sprachauswahl.

Ist das Malheur schon passiert, beheben Sie es am schnellsten über einen Eintrag in der Konfigurationsdatei der jeweiligen Anwendung. Die Einrichtungsdateien von KDE-4-Programmen liegen im Ordder ~/.kde4/share/config und ihr Name setzt sich aus dem der Anwendung gefolgt von rc zusammen. Die Konqueror-Konfigurationsdatei heißt also konquerorrc und dort stehen alle Optionen, die Sie über die Menüs des KDE-Browsers gesetzt haben. Um die Sprache wieder umzustellen, gehen Sie so vor:

  1. Schließen Sie zunächst alle geöffneten Konqueror-Fenster.
  2. Starten Sie über ein mit [Alt]+[F2] geöffnetes Schnellstartfenster, in das Sie kate eingeben, den KDE-Texteditor und öffnen Sie die Datei ~/.kde4/share/config/konquerorrc. Damit Kate im Dateiauswahldialog auch das mit einem Punkt beginnende Konfigurationsverzeichnis anzeigt, drücken Sie [F8], um die versteckten Dateien und Ordner einzublenden.
  3. Suchen Sie über Bearbeiten / Suchen nach dem Begriff Locale. Er steht in eckigen Klammern und in der Zeile darunter stehen die Spracheinstellungen des Konqueror. Bei einem japanischen KDE-Browser könnte die Zeile so aussehen:

    Language=ja:en_US

    4.Vor dem Doppelpunkt steht die Abkürzung für die Hauptsprache, dahinter die Fallback-Sprache. Ändern Sie das ja in de und speichern Sie die konquerorrc.

Beim nächsten Start begrüßt Sie der KDE-Browser wieder auf Deutsch.

Tipp: Gwenview: Flinker mit der Tastatur

Der Bildbetrachter Gwenview unterscheidet zwischen den Ansichtsmodi Durchsehen und Ansehen. Während das Programm beim Durchsehen so genannte Thumbnails aller Bilder im aktuellen Verzeichnis zeigt, öffnet es beim zweiten Modus das markierte Foto. Die Größe passt Gwenview dabei so an, das Sie das gesamte Bild im Fenster sehen. Um zum nächsten Bild zu gelangen müssen Sie nicht etwa zurück in die Ansicht Durchsehen wechseln, sondern Sie können ganz bequem per Tastatur alle Bilder des aktuellen Verzeichnisses durchblättern. Mit der Leertaste blättern Sie vorwärts, in die andere Richtung geht es mit der Rückschritttaste.

Tipp: Gwenview: Bilder schnell drehen

In der Thumbnail-Ansicht von Gwenview ist es nicht nötig, Bilder über das Menü oder die Informationsleiste am rechten Fensterrand zu drehen. Viel einfacher gelingt das, wenn Sie den Mauszeiger über das zu drehende Bild halten. Über dem Foto blendet Gwenview eine Aktionsbox mit drei Icons ein. Über das erste schalten Sie in den Vollbildmodus, ein Klick auf das Symbol in der Mitte dreht das Bild um 90 Grad nach links, nach rechts geht es über das dritte Icon. Haben Sie ein Bild so gedreht, erscheint unten ein weiteres Icon – eine kleine Diskette. Über einen Klick darauf speichern Sie die Änderung.

Abbildung 8

Abbildung 8: Sobald Sie den Mauszeiger über ein Vorschaubild bewegen, erscheint an seinem oberen Rand eine Aktionsleiste, über die Sie das Bild drehen oder im Vollbildmodus betrachten können.

Tipp: Gwenview: Noch mehr Informationen

Die Informationsleiste rechts im Gwenview-Fenster verrät Dateinamen und -größe des markierten Bildes. Weitere Details zeigen Sie über einen Klick auf More an. Das Programm öffnet daraufhin ein Fenster in dem Sie auch weitere Details wie die Exif-Daten finden. Exif steht für Exchangeable Image Format und digitale Kameras speichern in den sogenannten Exif-Headern eine ganze Reihe Informationen wie den Kamernamen, Blende und Belichtungszeit. Nahezu alle Bildverwaltungen – so auch Gwenview – zeigen diese an. was praktisch ist, wenn man die einmal die Kameraeinstellungen für ein besonders gelungenes Bild auslesen will, um sie wiederzuverwenden. Außerdem ist in den Exif-Headern auch Platz für Kommentare. So speichert beispielsweise die KDE-Kamera- und Bildverwaltungs-Software Digikam Kommentare auf Wunsch in den Exif-Headern. Auch diese sehen Sie in Gwenview im Fenster mit den weiteren Informationen. Wollen Sie, dass Gwenview bestimmte Informationen automatisch in der Leiste anzeigt, markieren Sie diese mit einem Häkchen.

Tipp: Gwenview-Informationsleiste ausblenden

Die Leiste am rechten Fensterrand ist zwar praktisch, da sie neben Informationen über das markierte Bild auch die wichtigsten Bild- und Dateiaktionen wie drehen, Größe ändern, löschen, umbenennen und öffnen mit einem externen Programm enthält, aber manchmal will man beim Betrachten von Fotos die gesamte Fensterbreite nutzen. Am schnellsten verbannen Sie die Informationsleiste mit einem Druck auf [F11] aus dem Blickfeld. Ein erneuter Druck auf [F11] zaubert sie wieder hervor.

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