Tipp: Drucken auf der Shell – "lp"

Die meisten grafischen Anwendungen unter Linux bieten im Datei-Menü den Punkt Drucken – über diesen Dialog stellen Sie zum Beispiel bequem ein, ob Sie das ganze Dokument oder einzelne Seiten ausgeben und wie viele Kopien Sie erstellen. Soll eine bereits vorhandene PDF- oder PostScript-Datei aufs Papier wandern, müssen Sie nicht den Umweg über einen Dokumentenbetrachter und den grafischen Druckdialog gehen. Das Kommando lp, das Bestandteil des Linux-Drucksystems CUPS ist, bietet dieselbe Funktionsvielfalt auf der Shell.

Der einfache Befehl lp datei.pdf schickt die angegebene PDF-Datei an den Standarddrucker.

Tipp: Mehrere Kopien mit "lp" drucken

In der Voreinstellung druckt lp wie zu erwarten die Datei genau einmal aus. Um mehrere Kopien auf Papier zu bannen, geben Sie die Aufrufoption -n und dahinter die Anzahl der gewünschten Kopien an. Möglich sind Ziffern zwischen 1 und 100. Um drei Exemplare einer PostScript-Datei zu drucken, schreiben Sie z. B.:

lp -n 3 datei.ps

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