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Dell XPS M1330 im Linux-Test

Hübsch und umgänglich

Das XPS M1330 von Dell kommt mit vorinstalliertem Ubuntu 7.10. Wir haben das 13,3-Zoll-Notebook mit White-LED-Dispaly auf Linux-Tauglichkeit getestet.

In den meisten Elektronikfachmärkten haben Sie eine große Auswahl an Computern. Das Angebot reicht von riesigen Desktoptowern über kleinere Gehäuse, den so genannten Barebones, bis hin zu Notebooks. Die Offerte an Betriebssystemen fällt dahingegen ziemlich mau aus. Weit und breit nur Windows und vereinzelt Mac OS X. Alternativen sind meist Fehlanzeige.

Aber es gibt auch einige Anbieter, die ihre Geräte ohne Betriebssystem oder sogar mit vorinstalliertem Linux ausliefern. Ein Beispiel dafür ist die Firma Dell [1], die mit dem XPS M1330 einen weiteren Computer in ihrer Palette mit vorinstalliertem Linux statt Windows anbietet. Das Notebook verkauft der Hersteller mit der mittlerweile nicht mehr ganz aktuellen Ubuntu-Version 7.10. Doch so schön es für einen Linux-Freund ist, einen Computer mit Ubuntu zu bekommen, so enttäuscht kann er werden, wenn das System nicht richtig konfiguriert ist. Damit Sie wissen, worauf Sie sich beim Kauf dieses Geräts einlassen, haben wir es vorab getestet.

Beim Kauf eines Notebooks sind die persönlichen Anforderungen sehr verschieden. Zählen für den einen Größe und Gewicht des Geräts, da es ein ständiger Begleiter auf Reisen sein soll, sind für den anderen das Aussehen, eine lange Akkulaufzeit und starke Rechenleistung wichtiger. Das XPS eignet sich sowohl als Gefährte im Aktenkoffer oder Rucksack als auch als Desktopersatz.

Äußere Werte

Die Form des XPS fällt etwas auf und hat seine Eigenheiten. Von der Seite betrachtet fällt die Höhe nach vorn hin ab und beträgt hier ca. 2,4 cm oder gut drei Ausgaben EasyLinux (Abbildung 1). Der hintere Teil des Geräts, an dem sich die Displayscharniere und der Akku befinden, kommt auf 3,5 cm oder gut vier Hefte. In der Fläche überragt es ein Heft in der Breite um 2 cm, in der Länge um 2,5 cm. Ganz im Gegensatz zu diesen trockenen Fakten gestaltet sich das sonstige Äußere: Der Displaydeckel ist in verschiedenen Farben erhältlich, die dem Notebook einen individuellen Touch verleihen. Ein weiteres Schmankerl ist das CD-/DVD-Laufwerk, das einen automatischen Einzug besitzt (Abbildung 1). Einziger Wermutstropfen: Es knarzt und quietscht laut beim Einzug und beim Auswerfen eines Mediums.

Abbildung 1: Das Dell XPS M1330 ist vorn sehr schlank und hat ein CD/DVD-Laufwerk mit automatischem Einzug eingebaut.

Bei aufgeklapptem Displaydeckel fallen die Sondertasten ins Auge (Abbildung 2). Sie sollen die Musik- und Videoplayer in Gnome und KDE steuern. Das Besondere: Die berührungsempfindlichen Tasten quittieren das sanfte Tippen mit einem kurz sichtbaren blauen Quadrat. Nicht quadratisch, sondern rechteckig ist hingegen der 13,3-Zoll-Bildschirm. In unserem Testgerät ist ein White-LED-Display verbaut, das gegenüber der ebenfalls lieferbaren herkömmlichen CCFL-Anzeige dünner und leuchtstärker sein soll. Und tatsächlich überzeugt die neue Displaygeneration mit großer Schärfe, neutraler Farbwiedergabe und gleichmäßiger Ausleuchtung. Unabhängig von der Wahl des Displaytyps bleibt die Einschränkung, dass Sie den Notebookdeckel nur bis auf 140 Grad öffnen können.

Abbildung 2: Nettes Feature: Mit den Sondertasten steuern Sie die Musikplayer unter Gnome und KDE.

Die Handballenauflage besteht aus einer gebürsteten silberfarbenen Metallplatte. Sie verleiht dem XPS ein elegantes Aussehen, obwohl alle anderen Verkleidungsteile aus tristem Plastik bestehen. Das Touchpad fällt einen Tick zu klein aus, und die Maustasten müssen Sie schon richtig durchdrücken, um eine Aktion auszuführen. Dafür lassen sich die Tasten des Keyboards leise und mit angenehmem Widerstand benutzen.

Die Anschlüsse des Notebooks finden Sie überwiegend auf der linken Seite: Stromversorgung, VGA- und HDMI-Ausgang sowie Firewire- und LAN-Anschlüsse gehören dazu. Auf der rechten Seite stellt das XPS einen von insgesamt nur zwei USB-Ports bereit. Vorn lassen sich Kopfhörer und Mikro anschließen sowie Speicherkarten einschieben.

Innere Werte

Die Ausstattung unseres Testgeräts fasst die Tabelle auf Seite XX zusammen. Dell erlaubt eine umfangreiche Konfiguration des XPS-Systems. So haben Sie nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Prozessoren, Festplatten- und Arbeitsspeichergrößen, sondern können auch zusätzliche Komponenten hinzufügen: Neben WLAN bestücken Sie Ihr Notebook bei Bedarf auch mit einem Bluetooth-Modul oder statt der Intel-Chipsatzgrafik mit einer Nvidia-Grafikkarte. So ist für fast jeden Geldbeutel und jedes Einsatzgebiet etwas dabei. Der Startpreis beträgt derzeit rund 700 Euro.

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