Home / EasyLinux / 2008 / 03 / Besser arbeiten mit KDE

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Besser arbeiten mit KDE

KDE

Tipp: Was tun gegen schlechten Druck von Bildern?

Wer aus einem Programm drucken will, kann von dort auch auf die Konfiguration des Druckers zugreifen – allerdings nicht auf alle Einstellungen. Manche, wie zum Beispiel die Farbeinstellungen, über die Sie Bilder heller oder dunkler ausdrucken, erreichen Sie nur über den Konfigurationsdialog im KDE-Kontrollzentrum.

Das Kontrollzentrum starten Sie über ein Schnellstartfenster ([Alt]+[F2]) und den Befehl kcontrol. Dort wechseln Sie über Angeschlossene Geräte zum Drucker. Markieren Sie in der Liste rechts denjenigen, auf dem ausgedruckt werden soll. Wechseln Sie darunter dann zum Register Profile. Hier steht bereits das (Standard)-Profil. Über die Schaltfläche Einstellungen auf der rechten Seite erreichen Sie den Einrichtungsdialog, in dem Sie auf insgesamt sieben Registern die Einstellungen des Druckertreibers festlegen. Die Register Allgemein, Ränder, Treiber-Einstellungen und Filter erreichen Sie aus jedem Programm, das drucken kann; an die anderen Einstellmöglichkeiten in den Registern Bilder, Text und HP-GL/2 kommen Sie nur über das Kontrollzentrum heran.

Sollten Bilder "absaufen", also zu dunkel ausgedruckt werden, ändern Sie das im Register Bilder: Erhöhen Sie dort den Wert für Helligkeit. Möglich sind Werte von 0 bis 200, die Voreinstellung ist 100. Höhere Werte hellen Bilder im Druck auf, niedrigere Werte dunkeln den Ausdruck der Bilder ab. Rechts sehen Sie eine grobe Vorschau darauf, wie sich eine Änderung auswirkt (Abbildung 6).

Falls Sie einen Farbdrucker besitzen, können Sie mit den Schiebereglern Farbton und Sättigung die entsprechenden Werte anpassen. Bei der Sättigung ist der Vorgabewert ebenfalls 100. Wenn Sie ihn erhöhen, wird mehr Tinte oder Toner verbraucht. Stellen Sie den Schieberegler dagegen auf 0, werden Farbbilder in Schwarz-Weiß gedruckt.

Der Gamma-Regler hilft beim Einstellen des so genannten Gammakorrekturwertes. Das ist ein Ausgleichsfaktor, der das Helligkeitsprofil eines Bildes bestimmt. Der Wert kann von 1 bis 3000 reichen, in der Voreinstellung steht er auf 1000. Erhöhen Sie diesen Wert, wird das Bild heller gedruckt, unter 1000 dann dunkler. Im Gegensatz zu den anderen Werten ist eine Gammakorrektur in der Vorschau nicht zu sehen.

Abbildung 6: Erhellend: Ein Wert über 100 druckt Bilder heller, unter 100 kommen sie dagegen dunkler aufs Papier.

Tipp: Schriftart und -größe für Textdateien anpassen

In grafischen Desktop-Umgebungen wird das Aussehen einer Datei in der Textverarbeitung oder anderen Programmen bestimmt – und genauso gedruckt, wie es am Monitor zu sehen ist. Früher hingegen wurden in Linux häufiger reine Textdateien gedruckt. Die schickte der Benutzer dann mit dem lpr-Befehl von einer Konsole zum Drucker. Diese Dateien zeichneten sich dadurch aus, dass sie ohne Auszeichnungen wie fett und kursiv aufs Papier kamen. Standardmäßig war die Schrift meist zehn Punkt groß, auf ein DIN-A4-Blatt passten 60 Zeilen – wie bei einer Schreibmaschine.

Das ist auch heute noch die Standardgröße, allerdings können Sie diese ändern. Dazu starten Sie das Kontrollzentrum (mit [Alt]+[F2] und kcontrol) und öffnen unter Angeschlossene Geräte die Drucker. Markieren Sie Ihr Druckermodell in der Liste rechts, wechseln Sie darunter auf das Register Profil und klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen.

Im Konfigurationsdialog öffnen Sie das Register Text. Hier stellen Sie im Bereich Textformat die gewünschte Zeichengröße ein. Über das Feld Zeichen pro Zoll legen Sie fest, wie viele Zeichen in eine Zeile passen sollen; der Standardwert ist 10 (Abbildung 7). Aus dem Wert unter Zeilen pro Zoll ergibt sich, wie viele Zeilen auf ein Blatt Papier passen; die Voreinstellung ist 6. Geben Sie höhere Werte in beiden Feldern ein, passt mehr auf ein Blatt Papier, allerdings wird auch die Schriftart kleiner.

Abbildung 7: Mehr sehen: Reine Textdateien werden üblicherweise mit zehn Zeichen pro Zoll gedruckt. Ein kleinerer Wert macht die Schrift größer und besser lesbar.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

EasyLinux 02/2013

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...