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KDE 4 installieren und starten

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Auf der Heft-DVD finden Sie KDE 4.0.2 für OpenSuse 10.2 und 10.3 sowie für Kubuntu 7.10. Hier erklären wir, wie Sie die neue Version installieren. Möchten Sie KDE lediglich ausprobieren, können Sie dazu auch den Rechner von der Heft-DVD starten.

Von KDE 4.0.2 bieten zurzeit nur die OpenSuse- und Ubuntu-Entwickler fertige Pakete an. Für Version 4.0 gibt es zwar auch Pakete für Mandriva und einige andere Distributionen, sie haben jedoch noch ziemlich viele Kinderkrankheiten. EasyLinux empfiehlt deshalb Mandriva-Benutzern, auf aktuellere Pakete zu warten. Wer über das nötige Know-how und eine DSL-Anbindung verfügt, kann KDE 4 auch direkt aus dem Internet installieren. Für OpenSuse ist das sogar die bessere Variante, da Sie dann bei Updates automatisch zur aktualisierten Version kommen. Details zu den OpenSuse-Paketen aus dem Netz lesen Sie im Kasten Kasten Per Download.

Kubuntu

Je nachdem, ob Sie KDE 4 bereits getestet haben, gestaltet sich die Installation mehr oder weniger kompliziert. Am einfachsten geht es unter Kubuntu 7.10:

  1. Legen Sie die Heft-DVD ins Laufwerk ein, öffnen Sie über [Alt]+[F2] und den Befehl konsole ein Terminalfenster und geben Sie den Befehl sudo apt-cdrom add ein. Ubuntu fragt dann nach Ihrem Passwort.
  2. Starten Sie aus dem K-Menü den Paketmanager Adept über System / Adept-Manager und geben Sie kde4 in die Suchmaske ein.
  3. Markieren Sie sämtliche Pakete mit kde4 im Namen und das Paket kde-l10n-de (mit der deutschen Übersetzung) für die Installation und klicken Sie auf Anwenden (Abbildung 1).

    Abbildung 1: Die deutsche Übersetzung von KDE 4 finden Sie im Paket "kde-l10n-de".

OpenSuse

Unter OpenSuse fügen Sie die Heft-DVD, wie auf der DVD beschrieben, über YaST als Installationsquelle hinzu. Danach starten Sie in YaST das Modul Software / Software installieren oder löschen und stellen den Filter auf Schemata. Markieren Sie nun die Checkbox vor dem Eintrag KDE4-Desktop, erscheint vermutlich ein Hinweisfenster mit zahlreichen Abhängigkeitsproblemen. Klicken Sie dann jeweils auf das kleine Plussymbol vor Lösungsvorschlag und wählen Sie als Lösung bei sämtlichen Paketen Paket installieren, auch wenn sich der Anbieter dadurch ändert (Abbildung 2). Diese Fehlermeldung erscheint bei jedem Paket, das es schon auf der OpenSuse-DVD in älterer Version gibt, das aber noch nicht installiert ist. Bei KDE-4-Paketen, die Sie bereits von der OpenSuse-DVD (z. B. vom EasyLinux Starter Kit) installiert haben, müssen Sie als Konfliktlösung die Variante Paket löschen wählen. Dies sollte aber nur für die KDE-4-Spiele unter OpenSuse 10.3 nötig sein, die dort zur Standardinstallation gehören.

Abbildung 2: OpenSuse betrachtet es als (möglichen) Fehler, wenn Sie ein Originalpaket durch ein Fremdpaket ersetzen.

Alternativ suchen Sie vor der Installation von KDE 4 nach sämtlichen Pakete mit kde4 im Namen und löschen diese. So müssen Sie nachher weniger Abhängigkeiten von Hand lösen. Installieren Sie KDE 4 direkt aus dem Internet, wie im Kasten Per Download beschrieben, gibt es keine Abhängigkeitprobleme.

Per Download

Die Novell-Distribution pflegt zwei verschiedene Versionen der Desktop-Umgebung: den so genannten stabilen Zweig und eine täglich aktualisierte Entwicklerversion (UNSTABLE). Für den normalen Gebrauch sollten Sie nur die stabile Version verwenden. Dazu öffnen Sie im Browser die KDE-4-Seite des OpenSuse-Wikis [1] und klicken hier im Abschnitt Installation auf das 1-Klick-Installation-Symbol. Unter OpenSuse 10.2 müssen Sie die Installation auf der Kommandozeile vornehmen. Das Wiki beschreibt auch für diese Version den Weg.

Möchten Sie eine Funktion ausprobieren, die Sie vielleicht auf einem Screenshot im Internet oder einem YouTube-Video gesehen haben, benötigen Sie eventuell die instabile Version von KDE 4 – sie spiegelt den Stand der aktuellen Entwicklung, was gleichzeitig bedeutet, dass des Desktop unter Umständen komplett unbrauchbar ist. Die Software und ein 1-Klick-Installationspaket finden Sie im OpenSuse-Buildservice [2]. Von der instabilen Version gibt es allerdings nur für OpenSuse 10.3 Pakete. Finden Sie bereits die Installation zu kompliziert, ist das ein sicheres Anzeichen dafür, dass Sie diese KDE-4-Version nicht ausprobieren sollten.

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