Keinen Mucks
MP3-Player ohne USB-Storage-Unterstützung nutzen
Von Hand
Fortgeschrittene Linux-Nutzer können einzelne Dateien mit Hilfe der MTP-Tools auch über die Kommandozeile auf einen MTP-Player übertragen. Unter Mandriva und Ubuntu installieren Sie dazu das Paket mtp-tools, bei OpenSuse heißt das entsprechende Paket libmtp-tools und Sie finden es im Packman-Repository [2]. Öffnen Sie nach der Installation über [Alt]+[F2] und die Eingabe von konsole das KDE-Terminalfenster. Geben Sie hier mtp- ein und drücken zweimal hintereinander kurz [Tab], listet die Konsole sämtliche Befehle auf. Am wichtigsten sind mtp-sendfile, um eine Datei auf den Player zu übertragen und mtp-tracks, um die Sammlung auszulesen. Welche MTP-Geräte das System erkannt hat und über welche Funktionen diese verfügen, zeigt die Ausgabe von mtp-detect an. Einige MTP-Player bringen neben dem Audio- oder Videoplayback auch einen Kalender und ein Adressbuch mit. Zurzeit gibt es unter Linux kein grafisches Programm, um Kontakte oder Kalenderdaten zu übertragen. Sie sind hier auf die Kommandozeile angewiesen.
Fazit
Der wichtigste Schritt bei einem MTP-Player besteht darin, das Gerät bei Amarok oder Rhyhmbox bekannt zu machen, da Linux keinerlei Hinweise dazu liefert, um welche Hardware es sich handelt. Mit diesem Schritt ist die Arbeit bereits getan, dem Vergnügen steht nichts mehr im Wege.
[1] Playsforsure-Geräte: http://www.playsforsure.com/FindPortableDevices.aspx
[2] MTP-Tools für OpenSuse: http://packman.links2linux.de/package/libmtp



