Home / EasyLinux / 2008 / 01 / Die Großen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher Artikel

Die Großen

Im Test: OpenSuse 10.3, Mandriva 2008, Ubuntu 7.10 und Fedora 8

10.01.2008 Vier aktuelle Linux-Distributionen mussten zeigen, was sie können – dabei achtet EasyLinux nicht nur auf Ausstattung und Performance, sondern wirft auch ein Auge auf einsteigerfreundliche Installation und Konfiguration. Wie OpenSuse, Mandriva, Ubuntu und Fedora abschneiden, verraten wir Ihnen auf den folgenden Seiten.

Die große Distributionsübersicht in dieser Ausgabe beginnen wir mit den "etablierten": Aus EasyLinux-Sicht gehören offensichtlich OpenSuse, Ubuntu und Mandriva dazu, denn das sind unsere offiziell unterstützten Linux-Versionen. Mit in diesen Testbericht aufgenommen haben wir Fedora, den Nachfolger von Red Hat Linux.

OpenSuse

OpenSuse ist die Community-Distribution von Novell. Das bedeutet, dass die Entwicklung relativ offen geschieht und nicht nur Angestellte von Novell daran teilnehmen können. OpenSuse ist der Nachfolger von Suse Linux Professional. Novell hat den Namen "Suse Linux" für die Enterprise-Produkte reserviert, weshalb die Distribution seit rund zwei Jahren OpenSuse heißt.

Versionswirrwarr

OpenSuse gibt es in sehr vielen verschiedenen Varianten zum Download oder zum Kauf. Dabei müssen Sie zwischen offiziell von Novell zum Download/Verkauf freigegebenen Versionen und Zusammenstellungen von Drittanbietern (zum Beispiel das EasyLinux-Starter-Kit) unterscheiden. Die offiziellen ISO-Image-Dateien finden Sie auf der OpenSuse-Software-Site [1] (Abbildung 1). Hier bietet das Projekt je eine Live-CD für den KDE- und den Gnome-Desktop sowie die DVD-Version zum Download an. Bei den CDs handelt es sich um Live-Medien, die sich am besten zum Ausprobieren eignen, die DVD lässt sich nur installieren. Es gibt aber von der CD- und DVD-Version jeweils auch die anderen Varianten.

Einen Überblick über das umfangreiche Angebot verschaffen Sie sich am besten, indem Sie mit dem Browser den OpenSuse-FTP-Server [2] durchstöbern. Mit leichter Verzögerung gegenüber der normalen Downloadversion bietet Novell jeweils auch eine Live-DVD/Live-CD-Version an, die sich wie Ubuntu von CD/DVD starten und anschließend über ein Icon auf dem Desktop installieren lässt. Grundlage für diesen Test ist die offizielle Downloadversion von OpenSuse 10.3 in der 32-Bit-Variante. Details zu den Unterschieden zwischen Download- und Boxversion lesen Sie im Kasten OpenSuse: Kaufen oder Herunterladen.

Abbildung 1

Abbildung 1: Über diese Seite laden Sie eine der zahlreichen OpenSuse-Versionen herunter.

OpenSuse: Kaufen oder Herunterladen

Noch vor wenigen Jahren gab es Suse Linux ausschließlich als Boxversion im Laden zum Kaufen. Die FTP-Version mit sämtlichen Paketen stand meistens erst Monate später zum Download zur Verfügung, ISO-Dateien bot Suse lange Zeit nicht zum Download an. Vorabversionen, die einen Blick auf neue Features verrieten, waren nur einem kleinen Kreis von Betatestern vorbehalten. Der Linux-Einstieg mit Suse bedeutete deshalb in den meisten Fällen, dass man sich eine grüne Box kaufte. Dies hatte nicht nur den Vorteil, dass man ohne Download an die Installationsmedien kam, sondern man hielt zeitweise über 1000 Seiten gedruckte Linux-Dokumentation in den Händen, die manchem Einsteiger in kritischen Situationen aus der Patsche half. Zudem konnte man über einen Registrierungscode 90 Tage lang per E-Mail den Suse-Installationssupport in Anspruch nehmen.

Mit der Verbreitung von DSL und einer kompletten Kursänderung zwischen 2000 und 2003 haben sich diese Zeiten geändert. OpenSuse gibt es jeweils am Tag der Veröffentlichung zum freien Download, für alle. Auch die Testversionen (Alpha- oder Beta-Release genannt) stehen uneingeschränkt zum Ausprobieren bereit. Dennoch bietet Novell weiterhin eine spezielle OpenSuse-Version für rund 50 Euro in einem Karton an. Die Schachtel und die Handbücher darin sind zwar deutlich dünner geworden, trotzdem kann sich der Kauf lohnen. So enthält die Boxversion deutlich mehr Software als die Downloadversion. Für OpenSuse 10.3 finden Sie zum Beispiel zwei DVD-9-Scheiben (rund 17 GByte), was vor allem Nutzern ohne Breitbandanbindung zu Gute kommt. Die Installation von OpenSuse ist inzwischen so einfach, dass kaum jemand den Installationssupport in Anspruch nehmen muss. Kommt es aber dennoch einmal zu unerwarteten Problemen, stehen Ihnen mit dem Kauf der Boxversion 90 Tage Installationssupport per E-Mail zur Verfügung. Schließlich darf auch der Wert der gedruckten Dokumentation nicht unterschätzt werden: Sämtliche Handbücher finden sich zwar auch auf der DVD, aber wenn sich zum Beispiel zur Partitionierung eine bestimmte Frage stellt, dann finden Sie die Lösung in einem gedruckten Buch deutlich schneller, zumal Sie während der Installation nicht einfach die DVD aus dem Laufwerk nehmen können.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

760 Hits
Wertung: 59 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2014_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...