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Desktop-Alternativen

Desktops und Window Manager neben KDE und Gnome

Einen Window Manager verwenden

Eine Desktopumgebung bietet neben der grafischen Oberfläche einige nützliche Tools. Sie macht die Arbeit mit Linux leichter und stellt praktische Funktionen zur Verfügung. Dabei sind die Zusatzanwendungen alle optimal aufeinander abgestimmt, verwenden gleiche Menüstrukturen und lassen das System insgesamt wie aus einem Guss wirken.

Einfache Window Manager verfolgen keinen integrativen Ansatz, sondern wollen nur diese eine Aufgabe gut erfüllen – Programmfenster effizient handhabbar machen. Zu den bekannteren Vertretern gehören Blackbox, Wndow Maker, Enlightenment und der Klassiker fvwm2.

Blackbox (Abbildung 12) benötigt sehr wenig Speicher. Er besitzt eine Toolbar und ein Menü. Letzteres wird mit der rechten Maustaste geöffnet und erlaubt es auch, den Window Manager einzurichten. Wer Blackbox ein wenig verschönern möchte, findet unter [4] reiche Auswahl.

Abbildung 12

Abbildung 12: Blackbox zeigt nur eine Toolbar an. Ein Rechtsklick öffnet das Menü.

Window Maker (Abbildung 13) ist ein recht schicker Window Manager. Ein Linksklick fördert das Menü zutage. Neben den installierten Anwendungen erreichen Sie hierüber auch die Konfiguration des Window Managers, verschiedene Window-Maker-Applets und andere Einstellungen. Über den Menüpunkt Iconsätze können Sie Themes, Stile und Icons wählen.

Abbildung 13

Abbildung 13: Auch für den Window Maker gibt es zahlreiche Themes.

Enlightenment (Abbildung 14) bietet eine schicke Oberfläche und moderne Effekte. Nach dem ersten Start dauert es einen Moment, bis die Menüs erstellt sind. Ist dies geschehen, können Sie mit der linken Maustaste das Programmmenü aufrufen. Die rechte Maustaste zeigt ein Menü mit verschiedenen Einrichtungsfunktionen. Unter Enlightenment Epplets finden Sie eine Reihe von kleinen und nützlichen Erweiterungen.

Abbildung 14

Abbildung 14: Enlightentment mit dem geöffneten Anwendungsmenü.

fvwm2 (Abbildung 15) zeigt nach dem Start eine Iconleiste am oberen Bildschirmrand. Von hier aus können Sie bequem auf einen anderen Desktop wechseln. Über Graphics starten Sie Gimp und xv (falls dieses kleine Tool installiert ist). Hinter dem Button Tools verbirgt sich der Browser Firefox. Beim Start öffnet fvwm2 gleich ein Terminalfenster.

Abbildung 15

Abbildung 15: Der Window Manager "fvwm2" ist alt genug, um sich Klassiker zu nennen.

Fazit

Möchten Sie auf Zusatztools und deren Integration in einen einheitlichen Desktop wie bei KDE oder Gnome nicht verzichten, bleibt Ihnen als Alternative nur Xfce: Dieser Desktop benötigt wenig Ressourcen. Zusätzliche Funktionen können Sie über Plug-ins ergänzen, und ein Konfigurationsmenü erleichtert die Anpassung der Oberfläche – es ist nicht nötig, Konfigurationsdateien im Editor zu bearbeiten.

Neben den Desktopumgebungen gibt es noch die einfachen Window Manager. Deren Installation ist einfach, und auch sie bieten Startmenüs, die bei der Suche nach Programmen helfen. Auf Desktopsymbole müssen Sie dabei meist verzichten. Um die Window Manager anzupassen, ist meist ein Griff zum Editor notwendig, denn grafische Konfigurationstools sind hier seltener.

Infos

[1] Webseite mit einer Auflistung verschiedener Desktopumgebungen und Window Manager für Linux: http://xwinman.org/

[2] Hintergründe, Themen und Icons für Xfce: http://xfce-look.org/

[3] Erweiterungen für die Desktopumgebung Xfce: http://goodies.xfce.org/

[4] Themes für Blackbox: http://themes.freshmeat.net/browse/920/

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