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Aufgedeckt: Geheime Google Earth Funktionen!

Wissenswertes über Google Earth

Tipps und Tricks

Um die Karte gegen Norden auszurichten, genügt das Betätigen von [N], mit [F11] gelangen Sie zur Vollbildansicht des Programms. Bei der Navigation mit der Maus schaltet [Umschalt] die Funktion des Scrollrades vom Zoom auf die Einstellung des Neigungswinkels um. Halten Sie [Strg] gedrückt, drehen Sie mit dem Scrollrad die Ansicht um die eigene Achse. Doppelklicks mit der linken Maustaste in den Kartenausschnitt vergrößern diesen schrittweise exponentiell, während Doppelklicks mit der rechten Maustaste den Ausschnitt in denselben Schritten verkleinert.

Um die Breiten- und Längengrade ein- und auszublenden, benutzen Sie [Strg]+[L],[Strg]+[M] blendet in der oberen linken Ecke die Weltkarte ein und zeigt darin im jeweils passenden Ausschnitt, wo Sie sich gerade befinden. Um schnell weiter entfernte Punkte zu erreichen, doppelklicken Sie in der Übersichtskarte mit der linken Maustaste darauf. Der gewählte Ausschnitt bleibt dabei erhalten.

Mit [Strg]+[G] starten Sie die Flugansicht. Gegenüber der Standardansicht, die Sie mit [Strg]+[T] aufrufen, wechselt die Karte dann in einem kontinuierlichen Bewegungsmodus, der das Gefühl von Fliegen vermittelt, allerdings nichts mit dem enthaltenen Flugsimulator zu tun hat (siehe Kasten Versteckter Flugsimulator). Zum Öffnen des aktuellen Ausschnitts auf der Webseite Google Maps [4] verwenden Sie [Strg]+[Alt]+[M].

Um die Entfernungen zwischen zwei Punkten zu ermitteln, verwenden Sie den Wegrechner, den Sie mit einem Klick auf das stilisierte Lineal-Icon in der Menüleiste öffnen. Während Sie im Modus Linie die Entfernung wie mit einem Lineal von Punkt zu Punkt ausmessen, erlaubt die Pfad-Variante mehrerer Zwischenpunkte einzubeziehen (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Das Lineal von Google Earth eignet sich hervorragend, um Wegstrecken und Entfernungen zu vermessen.

Versteckter Flugsimulator

Seit Version 4.2 enthält Google Earth als undokumentierte Funktion einen rudimentären Flugsimulator (Abbildung 2). Da das Programm während des Flugs kontinuierlich eine große Anzahl Bilder aus dem Internet nachlädt, ist eine schnelle Internetanbindung zwingende Voraussetzung, um den Simulator zu verwenden.

Sie starten diesen mit [Strg]+[Alt]+[Umschalt]+[A]. Danach erreichen Sie ihn auch unter dem Menüpunkt Tools / Flugismulator starten.... Im erscheinenden Fenster wählen Sie zunächst zwischen den Flugzeugtypen F16 (Jet) und SR22 (Propellermaschine).

Abbildung 2

Abbildung 2: Der integrierte Flugsimulator in Google Earth erlaubt spektakuläre Rundflüge durch die Landschaft – erfordert aber eine sehr schnelle Internetanbindung.

Verwenden Sie für die ersten Versuche die leichter manövrierbare Propellermaschine. Als Startposition stehen Ihnen sowohl die aktuelle Ansicht als auch diverse verschiedene Flughäfen wie Frankfurt oder Heathrow zur Auswahl.

Um das Flugzeug mit der Maus zu navigieren, klicken Sie nach dem Start in die Simulation. Alternativ verwenden Sie die Cursor-Tasten. Die Geschwindigkeit regeln Sie mit [Bild auf] und [Bild ab] mit [G] fahren Sie das Fahrwerk ein. Um die Landeklappen ein- und auszufahren verwenden Sie [F] bzw. [Umschalt]+[F]. Zum Ausblenden des HUD (Head up Display] betätigen Sie [H], mit der Leertaste halten Sie die Simulation an, [Esc] beendet sie. Eine Liste aller Funktionen und Tastenkürzel finden Sie unter [5].

Eye in the Sky

Seit Version 4.2 beschränkt sich Google Earth nicht mehr auf die Darstellung der Erde, sondern hat mit der Erweiterung Sky (Abbildung 3) auch den Weltraum mit aufgenommen. Sie schalten die Ansicht mit einem Klick auf das Icon mit dem stilisierten Saturn in der Button-Leiste um.

Abbildung 3

Abbildung 3: Die in Version 4.2 neu hinzugekommene Funktion Sky lässt Sie das Firmament wie in einem Planetarium betrachten.

Im Weltraum navigieren Sie wie auf der Erde. Passend zum Ortswechsel finden Sie im Ebenen-Fenster andere Ebenen, mit denen Sie beispielsweise die Sternenbilder aus- und einblenden oder die Mondumlaufbahn anzeigen. Aktivieren Sie den Layer Hubble-Schaufenster, bettet das Programm an der richtigen Stelle hochauflösende Bilder des berühmten Weltraumteleskops ins Firmament ein. Ein Klick auf das Hubble-Icon (zwei ineinander liegende blaue Kreise) öffnet eine Detailbeschreibung samt Bild.

Infos

[1] Google Earth: http://earth.google.com/intl/de/

[2] EasyLinux 09/2006: "Weltreise zu Hause" http://www.easylinux.de/2006/09/068-google-earth/

[3] Googe Earth Hacks: http://www.gearthhacks.com

[4] Google Maps: http://maps.google.de

[5] Google Earth Flugsimulator Hilfe: http://earth.google.com/intl/de/userguide/v4/flightsim/index.html

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