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10.01.2008

Im Internet gibt es zwischenzeitlich mehrere Milliarden Webseiten – auch Suchmaschinen helfen nur bedingt, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. EasyLinux stellt ab sofort in jeder Ausgabe eine Sammlung besonders interessanter Websites vor. Sollten Sie auch eine dieser Web-Perlen kennen, schicken Sie uns an mailto:redaktion@easylinux.de mit dem Betreff Angeklickt eine kurze Beschreibung der Seite. Jeder Teilnehmer erhält bei Veröffentlichung seines Vorschlags kostenlos das jeweils aktuellste Starter Kit. (tle)

Entscheidungshelfer

Wer stand nicht schon mal vor dem Regal im PC-Laden und fragte sich: "Ob dieser Drucker wohl auch unter Linux läuft?". Eine schnelle Antwort auf diese unter Umständen alles entscheidende Frage liefert die Webseite Hardware4Linux. Der Kernbestandteil der Webseite ist die Suchmaschine, die verschiedene Hardwarekomponenten in Gruppen wie "Working Printers" zusammenfasst. Im Pull-down-Menü darunter wählen Sie Ihre Distribution aus und schicken die Anfrage ab. Als Ergebnis liefert die Suchmaschine alle gelisteten Geräte nach verschiedenen Kategorien von grün ("Work out oft the Box") bis rot ("Doesn't work") sortiert. Ein Klick auf den Eintrag verrät darüber hinaus, unter welchen Distributionen die Geräte erfolgreich getestet wurden und worauf Sie beim Einrichten achten müssen.

Webseite: http://hardware4linux.info

Sprache: Englisch

Thema: Hardware

EasyLinux meint:

Wenn Sie Enttäuschungen beim Hardwarekauf vermeiden möchten, sollten Sie unbedingt zuvor einen Blick auf diese Webseite werfen.

Wegwerfadressen

Viele Webseiten und Portale geben ihre Informationen nur noch gegen Anmeldung an die Benutzer weiter. Nicht selten ignorieren die Betreiber den Wunsch des Anwenders nach Privatsphäre und überschütten ihn mit News-Mails oder verkaufen die Adressen im schlimmsten Fall an professionelle Datensammler weiter. Im Nu füllt sich Ihre Mailbox dann mit Spam.

Abhilfe schaffen die Wegwerfadressen von Trash-Mail. Das Prinzip des Service ist denkbar einfach: Der Mailserver akzeptiert sämtliche eingehenden Mails, die auf @trash-mail.com enden und speichert sie für 24 Stunden in der Datenbank – genügend Zeit, um beispielsweise den abschließenden Verifizierungslink zu öffnen.

Sie rufen das Postfach auf, indem Sie in der Startseite die verwendete E-Mail-Adresse eingeben. Beachten Sie: Der Zugriff erfolgt immer ohne Passwort. Wählen Sie deswegen als Wegwerf-Adresse einen möglichst ungeläufigen Namen, beispielsweise xyuus12@trash-mail.com, um zu verhindern, dass andere Benutzer versehentlich an Sie gerichtete Mails lesen.

Webseite: http://www.trash-mail.com

Sprache: Deutsch

Thema: Einweg-Mail-Adressen

EasyLinux meint:

Wessen E-Mail-Adresse einmal in der Datenbank eines Spammers gelandet ist, hat in der Regel keine Chance, sie wieder herauszubekommen. Mit Trash-Mail sorgen Sie dafür, dass es gar nicht so weit kommt.

Software-Alternativen

Kommerziellen Softwareprodukten stehen zwischenzeitlich eine Vielzahl freier Alternativen gegenüber, die häufig ebenso leistungsfähig sind. Nur gehen sie oft in der Masse der Programme unter. Die Webseite OSalt hat es sich zu Aufgabe gemacht, kommerzieller Software die kostenfreien Open-Source-Pendants gegenüberzustellen. Die Untergliederung in Teilbereiche wie Business, Developement oder Communications hilft dabei, den Überblick zu behalten.

Wenn Sie zu einem bestimmten Programm vergleichbare Software finden möchten, verwenden Sie die eingebaute Suchfunktion. Während kommerzielle Software ein rotes Icon vor dem Eintrag kennzeichnet, schmücken die freien Varianten grüne. Ein Klick auf den Eintrag öffnet das Detailfenster, in dem Sie oben die Beschreibung des Programms und darunter vergleichbare freie Alternativen mit einer kurzen Funktionsübersicht sehen.

Webseite: http://www.osalt.com

Sprache: Englisch

Thema: Freie Software-Alternativen

EasyLinux meint:

Bevor Sie viel Geld für Software ausgeben, sollten Sie zuerst prüfen, ob es nicht gleichwertige oder gar bessere Alternativen umsonst gibt. Diese Webseite hilft Ihnen dabei.

Self made Linux

Wenn Sie schon immer mal ein Linux Ihr Eigen nennen wollten, das genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und darüber hinaus auch noch als Live-System arbeitet, finden Sie bei Custom.NimbleX den passenden Dienst, um sie zu erstellen.

Zunächst legen Sie über die Weboberfläche aus einer Auswahl von 150 Softwarepaketen fest, welche davon die Distribution enthalten soll. Der Balken am oberen Rand der Webseite gibt dabei Auskunft darüber, wie groß das ISO-Image mit der derzeitigen Auswahl wird. Im Anschluss wählen Sie die gewünschten Lokalisierung sowie grundlegende Systemeinstellungen und Parameter, etwa der Basislautstärke und des Benutzer-Login. Sind Auswahl und Konfiguration abgeschlossen, erstellt der Service darauf basierend ein ISO-Image, das sie herunterladen und auf eine CD brennen.

Webseite: http://custom.nimblex.net

Sprache: Englisch

Thema: Live-Linux

EasyLinux meint:

Dank der großen Auswahl an Paketen erstellen Sie mit wenigen Mausklicks Live-Linux-Systme für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle, etwa ein Rettungssystem oder eine Office-Distribution.

Linux-Google

Die Suche nach Inhalten, die ausschließlich einen Bezug zum bevorzugten Betriebssystem haben, gerät unter Google oft zum Glücksfall, da zu viele andere Treffer das Suchergebnis verwässern. Abhilfe schafft hier Googles spezieller Suchdienst für Linux. Er zeigt nur Treffer, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit diesem Betriebssystem stehen. So fördert beispielsweise die Testsuche nach Nvidia-Treiber in der Tat ausschließlich Webseiten zu Tage, die linux-relevante Informationen zu diesem Thema liefern.

Webseite: http://www.google.de/linux

Sprache: Deutsch

Thema: Datentransfer

EasyLinux meint:

Bei der Suche nach linux-relevanten Inhalten erweist sich Linux-Google als ein erstklassiges Hilfsmittel.

Stör mich nicht

Mit einer ähnlichen Intention wie Trash-Mail, nämlich die Privatsphäre des Benutzers zu schützen, bietet die Webseite BugMeNot ihren Service an, allerdings mit einer anderen technischen Herangehensweise. Sie speichert Login-Daten verschiedener Portale und stellt diese über eine Abfragedatenbank zur Verfügung. Möchten Sie Dienste einer Webseite benutzen, die registrierten Benutzern vorbehalten sind, etwa das Kommentieren eines Artikels, reicht es, die URL im Suchfenster einzutragen und die Anfrage abzuschicken. Es erscheint danach eine Auflistung der bekannten Login-Daten und deren Erfolgsrate.

Allerdings sind auch den meisten Website-Betreibern Dienste wie BugMeNot bekannt, weswegen sie derartige Fake-Accounts in der Regel relativ schnell löschen.

Webseite: http://www.bugmenot.com

Sprache: Englisch

Thema: Privatsphäre

EasyLinux meint:

Bevor Sie sich der oft umständlichen Anmeldeprozedur an Web-Portalen unterziehen, prüfen Sie zunächst mit einem Besuch bei BugMeNot, ob nicht schon ein freier Benutzer-Account zur Verfügung steht, der es erübrigt.

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