Home / EasyLinux / 2007 / 04 / Virtuelles Fundbüro

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(220 Punkte bei 8 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Virtuelles Fundbüro

Desktop durchsuchen

Einstellungssache

Da die Standardeinstellungen nicht perfekt passen, tunen Sie Google Desktop, bevor Sie das Tool auf die eigenen Dateien loslassen. In das Konfigurationsmenü gelangen Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Google-Desktop-Symbol klicken und Einstellungen auswählen. Ein anderer Weg ist, neben Googles Eingabezeile dem Link Desktop-Einstellungen zu folgen.

Das Konfigurationsmenü besteht aus vier Reitern. Ein Klick auf den Button Einstellungen speichern sichert die vorgenommenen Änderungen. Die zentralen Einstellungen verpassen Sie dem Spürhund über Lokale Indizierung (Abbildung 5). Hier müssen Sie sich die Frage stellen, ob es wirklich Sinn ergibt, nach sämtlichen Suchtypen zu fahnden. Das dauert länger und manche Dateitypen werden Sie mit recht hoher Wahrscheinlichkeit nie suchen, etwa OpenOffice-Impress-Dateien.

Abbildung 5: In den Einstellungen verpassen Sie der Desktop-Suche eine Verhaltenstherapie: Es spart zum Beispiel Zeit, wenn Sie nicht alle Dateitypen indizieren lassen.

Darunter fügen Sie externe Ordner hinzu, die Google Desktop ebenfalls durchforsten soll, das können zum Beispiel über das Netzwerk erreichbare Ordner sein oder gemountete Festplatten und Partitionen. Direkt darunter – neben Diese Elemente nicht durchsuchen – nehmen Sie wiederum Dateien und Ordner von der Suche aus. Sogar ganze Webadressen ignoriert Google auf Ihren Wunsch hin. Geben Sie dazu einfach den absoluten Pfad zum Verzeichnis oder zur Adresse im Internet an. Wollen Sie nicht, dass Google auch Dateien anzeigt, die nicht mehr auf Ihrem Rechner existieren, setzen Sie ein Kreuzchen unter Entfernen Sie gelöschte Dateien aus den Suchergebnissen.

Das Register Google Mail interessiert nur Benutzer mit einem Gmail-Account [7]. Geben Sie hier die Nutzerdaten ein, durchforstet die Suchmaschine zusätzlich Ihre E-Mails, die Google ohnehin bereits im Internet für Sie aufbewahrt.

Der Reiter Anzeige widmet sich dem Äußeren der Schnellsuche. Sie bestimmen, wie viele Ergebnisse diese anzeigen soll und ob Sie beim Aufrufen der regulären Google-Seite auch den bereits weiter oben erwähnten Desktop-Link wollen.

Fazit

Leicht zu bedienen und effektiv, so stellt sich Googles Desktop-Suche für Linux auf den ersten Blick dar. Wer nun aber schon die Füße hochlegt, überliest das Kleingedruckte. Legen Sie Wert auf Privatsphäre, sollten Sie sich den Einsatz der Software überlegen – zumal es freie Alternativen wie Beagle [8] oder Recoll [9] gibt.

Glossar

Ksnapshot

KDE-Programm, um Screenshots aufzunehmen. Sie starten es über [Alt]+[F2] und die Eingabe von "ksnapshot".

Infos

[1] Webseite von Google Desktop: http://desktop.google.com/linux/

[2] Kritik an Google in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Google#Datenschutz

[3] Telepolis-Beitrag zum selben Thema : http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/18/18603/1.html&words=Google%20desktop&T=google%20desktop

[4] Datenschutzrichtlinien von Google: http://desktop.google.com/de/linux/privacypolicy.html

[5] Google Desktop und die "Erweiterten Funktionen" (Teil 1): http://desktop.google.com/support/linux/bin/answer.py?answer=63220&topic=11384

[6] Google Desktop und die "Erweiterten Funktionen" (Teil 2): http://desktop.google.com/support/bin/answer.py?hl=de&answer=24819

[7] Google Mail: http://mail.google.com

[8] Freie Suchmaschine Beagle: http://beagle-project.org

[9] Such-Alternative Recoll: http://www.lesbonscomptes.com/recoll/

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 129 Punkte (15 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

EasyLinux 02/2013

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...