Virtuelles Fundbüro
Desktop durchsuchen
Schöne neue Suchwelt
Der einfachste Aufruf der Suchfunktion gelingt anfangs über das zweifache Drücken von [Strg]. In diesem Fall erscheint das so genannte Schnellsuchfeld (Abbildung 1), und Sie fahnden einfach nach einem Suchbegriff. Mit den Pfeiltasten durchstöbern Sie die gefundenen Resultate, die Google Desktop in der Rangfolge ihrer Wichtigkeit auflistet.
Alternativ führen noch zwei andere Wege zum Suchziel. Rufen Sie ganz regulär die deutsche Google-Seite in Ihrem Browser auf, erscheint ein zusätzliches Feld namens Desktop im Menü über der Suchzeile (Abbildung 3). Google sucht also nicht nur global im Internet, sondern zeigt in den Suchergebnissen auch lokale Treffer an.
Eine weitere Suchvariante besteht darin, über einen Rechtsklick auf das Google-Symbol den Menüpunkt Startseite anzeigen aufzurufen. In diesem Fall öffnet sich ein Browserfenster, das über zwei Buttons sowohl die Desktop-Suche als auch eine Websuche anpreist (Abbildung 3). Zusätzlich sehen Sie in oranger Schrift, wie viele Dateien Google Desktop bereits indiziert hat, ob es also bereits alle vorhandenen Dokumente kennt.
Mitunter findet Google Desktop hunderte von Ergebnissen. Da hilft es, die Suche sinnvoll einzugrenzen. Sie definieren entweder den Suchbegriff genauer oder klicken alternativ neben der Suchzeile von Google auf Erweiterte Suche und lassen die Software nur nach bestimmten Dateitypen forschen, etwa nach E-Mails oder Bildern (Abbildung 4).
Google als Rettungsanker
Im Netz gibt es das häufig: Sie stellen eine Google-Anfrage, aber die Seite existiert nicht mehr. In diesem Fall klicken Sie auf den Link Im Cache neben dem Ergebnis und erhalten mit ein wenig Glück eine alte Version der Seite.
Auch mit Google Desktop passiert es, dass Sie ein Dokument zwar finden, dieses aber die Festplatte bereits in Richtung Jenseits verlassen hat. In diesem Fall bringt ein Klick auf 1 im Cache gespeichert den Inhalt an die Oberfläche zurück, denn Google lagert auch alte Dateien in einem Cache, also einer Art Zwischenspeicher. Damit funktioniert die Software zugleich als eine Art Notfall-Backup-Programm. Da Sie allerdings nicht wissen, wie weit zurück dieser Cache reicht, sollten Sie keinesfalls auf reguläre Backups verzichten.



