Gnome-Tipps
Tipps und Tricks zu Gnome
Tipp: Gnome-Terminal: E-Mailen ohne Umwege
Wie gerade gezeigt, bietet das Gnome-Terminal eine praktische Abkürzung für E-Mail-Adressen. Taucht eine Zeichenkette in der Form "abc@xyz.de" auf, geht die schlaue Terminalanwendung davon aus, dass es sich um ein Konto für elektronische Post handelt. Wenn Sie die Maus über die Zeichenfolge bewegen, erscheint diese unterstrichen. Das Kontextmenü der rechten Maustaste wartet in diesem Fall mit der Option E-Mail senden an auf.
In der Standardeinstellung startet das Gnome-E-Mail-Programm Evolution. Bevorzugen Sie eine andere Anwendung, richten Sie diese über den im Tipp Gnome Terminal: Abkürzung ins Web gezeigten Dialog Bevorzugte Anwendungen ein. Auf dem Reiter Internet finden Sie im Bereich E-Mail-Betrachter ein Drop-down-Menü, das sämtliche installierten E-Mail-Programme anbietet (Abbildung 4).
Tipp: Gnome-Terminal: Blättern wie die Profis
Befehlsausgaben oder -eingaben, die aus dem sichtbaren Teil des Gnome-Terminals verschwinden, holen Sie ins Blickfeld zurück, indem Sie zum Beispiel den Scrollbalken der Bildlaufleiste (standardmäßig rechts eingeblendet) nach oben schieben. Alternativ verwenden Sie die Tastatur: [Umschalt]+[Bild hoch] und [Umschalt]+[Bild ab] bringen Bewegung in die Anzeige. Wer eine Maus mit Rad sein Eigen nennt, rollt alternativ auch das Mausrad zum Blättern.
Wie viele Zeilen sich das Gnome-Terminal merkt, bestimmen Sie selbst. Gehen Sie dazu im Menü Bearbeiten auf Momentan verwendetes Profil und im folgenden Dialogfenster zum Reiter Rollbalken. Dort stellen Sie nicht nur ein, ob das Terminal die Bildlaufleiste einblendet oder nicht, sondern auch, wie viele Zeilen es im Puffer behält.



