SVG-Output

EPS ist oft das Format der Wahl, wenn Sie eine Grafik in ein anderes Dokument einbauen wollen. Weitere Bearbeitungen sind im EPS-Format aber nur mit Spezialprogrammen möglich. potrace bietet darum noch andere Ausgabeformate, darunter auch svg und das xfig-eigene Format – die dafür nötigen Optionen sind -b svg und -b xfig. Wie die mit

potrace test2.pbm -b svg -o test2.svg

erzeugte SVG-Datei aussieht, zeigt Abbildung 3: Das ganze Bild ist nach dem Öffnen in Skencil zunächst ein gruppiertes Objekt. Lösen Sie die Gruppierung auf, können Sie mit den einzelnen Buchstaben arbeiten und diese frei verändern, beispielsweise verzerren oder drehen.

Abbildung 3: Nach dem Vektorisieren können Sie Bilder in einem Vektorgrafikprogramm weiterbearbeiten – in Skencil haben wir zwei Buchstaben gedreht und einen vergrößert ins Bild kopiert.

Im Vergleich dazu gelang es nicht, die mit potrace test2.pbm -b xfig -o test2.fig erzeugte xfig-Datei in diesem Programm ordentlich zu bearbeiten: Die einzelnen Punkte waren nicht "anfassbar", und es gab unübersichtlich viele davon.

Grauwerte

Meist liegen Grafiken nicht in einem reinen Schwarz-Weiß-Format, sondern bunt oder in Graustufen vor. Die schon eingeführte mkbitmap-Option -t legt fest, ab welchem Grauwert ein Pixel als schwarz gilt. Häufig lohnt es sich, mit diesem Parameter zu experimentieren: Abbildung 4 zeigt am Beispiel einer Zeichnung des Linux-Magazin-Cartoonisten Illiad drei unterschiedliche Ergebnisse. Am Original erkennt man gut die noch vorhandenen Graustufen und den Qualitätsverlust durch Hochskalieren.

Abbildung 4: Links oben das vergrößerte Originalbild, rechts oben das Ergebnis ohne Schwellwertkorrektur, unten eine schwärzere (links, "-t 0.5") und eine weniger schwarze (rechts, "-t 0.25") Version. (Quelle: "userfriendly.org", Cartoon vom 1.6.2007)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

EL 03/2016: Sicher im Internet

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet 9,80 Euro. Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 33,30 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Aktuelle Fragen

KWord Quiz
Carl Garbe, 30.08.2016 16:19, 0 Antworten
KWord Quiz lässt sich bei mir (nach einem update auf Ubuntu 16.04 LTS) nicht mehr speichern, kann...
NOKIA N900 einziges Linux-Smartphone? Kein Support mehr
Wimpy *, 28.08.2016 11:09, 1 Antworten
Ich habe seit vielen Jahren ein Nokia N900 mit Maemo-Linux. Es funktioniert einwandfrei, aber ich...
Scannen nicht möglich
Werner Hahn, 19.08.2016 22:33, 3 Antworten
Laptop DELL Latitude E6510 mit Ubuntu 16,04, Canon Pixma MG5450. Das Drucken funktioniert, Scann...
Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...