Im Dutzend billiger
Dateien und Ordner umbenennen mit Métamorphose und Krename
Mit Namen tricksen
Um nur mal eben sämtliche Dateinamen in Kleinbuchstaben zu verwandeln, setzen Sie ein Häkchen bei Suchen, lassen die Zeile aber leer und wählen dann aus dem Drop-down-Menü neben Ändere den Eintrag kleinbuchstaben aus. Das war es schon.
Sie können auch nur Teile des Dateinamens verschieben. Angenommen, Sie wollen das IMG aus dem oberen Beispiel an eine andere Position im Titel verschieben. In diesem Fall kreuzen Sie wieder Suchen an und geben als Text IMG ein. Weiter unten wählen Sie Verschieben aus und legen über den Zähler an Position fest, wo im Dateinamen die drei Buchstaben stehen sollen.
Métamorphose bringt noch weitere Reiter mit, die aber lediglich dazu dienen, Voreinstellungen zu treffen. Über Nummerierung regeln Sie, wie das Programm die automatische Nummerierung handhabt, mit welcher Nummer es beginnt und so weiter. Im Reiter Datum und Uhrzeit legen Sie das Format fest, in dem Métamorphose diese beiden Parameter in Dateinamen schreibt. Bleibt noch das Register Fehler/Warnung, dessen Titel bereits den Inhalt verrät: Dorthin schreibt das Tool Fehlermeldungen, so sie denn auftreten.
Krename
Für KDE-Nutzer kommt als Alternative zu Métamorphose Krename in Frage. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine grafische Oberfläche zum Kommandozeilen-Tool Rename. Auch Krename schreibt sich auf die Fahnen, das Leben der Benutzer zu erleichtern, und will schnell Dateien umbenennen. Als Teil von KDE installieren Sie das Programm über YaST oder Adept, drücken dann [Alt]+[F2] und geben krename ein, um die Software zu starten.
Die stellt Ihnen gleich eine Frage: Wollen Sie die Assistenten-Benutzeroberfläche verwenden oder die Tabbed Oberfläche? Auch als Einsteiger sollten Sie sich für die zweite Variante entscheiden – wegen der Übersichtlichkeit. Krename öffnet nun das Hauptfenster mit vier Reitern (Abbildung 5). Arbeiten Sie sich einfach Schritt für Schritt durch diese Reiter.
Unter Dateien geben Sie Krename Futter, also einen Ordner mit Dateien, die Sie umbenennen wollen. Sie markieren die Dateien, die keinen neuen Namen brauchen, und klicken auf Entfernen. Bei Bedarf sortieren Sie die gesamte Liste oder lassen sich ein Vorschaubild anzeigen.
Im Reiter Ziel geben Sie an, was Sie mit den Dateien vorhaben: Wollen Sie diese umbenennen, in ein anderes Verzeichnis kopieren oder gar verschieben? Suchen Sie die passende Option aus. Der Punkt Undo Skript erstellen hilft Ihnen, falls etwas schief läuft: Krename erzeugt ein Skript, das Sie aufrufen, um die Zeit zurückzudrehen.
Im dritten Register Plugins versehen Sie die modifizierten Dateien mit bestimmten Rechten (Berechtigungen), verändern über Datum & Zeit die Zugriffszeit für alle Dateien oder führen nach dem Umbenennen jeweils ein Shell-Kommando aus (Befehls-Plugin).
Im Reiter Dateiname wandeln Sie die Dateinamen mit Hilfe so genannter Kürzel um, so bezeichnet sie jedenfalls das deutschsprachige Handbuch [4]. In diesem finden Sie auch eine Tabelle, die zeigt, welche Kürzel es für Krename gibt und wie man sie einsetzt.



