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Schwarzer Riese

400-GByte-Platte von Trekstor mit Kartenleser

12.07.2007
Neigt sich die Kapazität der internen Festplatte dem Ende zu, lohnt sich die Anschaffung einer externen Harddisk. EasyLinux hat die Datastation maxi t.uch von Trekstor mit einer 400-GByte-Platte getestet.

Die Gigabyte-Preise purzeln weiter: Erhielt man letztes Jahr für rund 150 Euro gerade mal eine 250-GByte-Platte, gibt es nun für die gleiche Summe 400 oder 500 GByte Speicher. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, lassen sich die Hersteller deshalb einige Besonderheiten einfallen: ein besonders schickes Gehäuse, einen USB-Hub, Netzwerkfähigkeit oder einen Kartenleser. Die von EasyLinux getestete USB-Platte kommt in einem eleganten Schwarz daher und bringt einen Kartenleser für die meisten Speicherkarten (siehe Tabelle "Steckbrief") sowie einen zweifachen USB-Hub mit.

Steckbrief

Hersteller Trekstor
Typ Datastation Maxi t.uch
Schnittstelle USB 2.0
Anschlüsse 2 x USB 2.0, Kartenleser für CF-, SD- und MMC-Karten sowie Memory Sticks von Sony
Abmessungen (ca) 21 x 11 x 4 cm
Gewicht 1150 g
Preis (ca.) 250 GByte: 100 Euro
  320 GByte: 120 Euro,
  400 GByte: 150 Euro

Technische Details

Das Modell Datastation Maxi t.uch bietet Trekstor wahlweise mit einer Kapazität von 250, 320 oder 400 GByte an. Das schwarze Gehäuse unserer Trekstor-Datastation versteckte eine 400-GByte-Festplatte von Hitachi vom Typ HDT725040-VLAT80. Die Festplatte kostet ohne Gehäuse rund 100 Euro. Rechnet man den Kartenleser, den USB-Hub und das Gehäuse dazu, passt der Gesamtpreis der Trekstor-Disk mit 150 Euro. Die auch unter der Typenbezeichnung Deskstar T7K500 bekannte parallele ATA-Platte schreibt unter Linux auf das FAT-Dateisystem mit einer maximalen Geschwindigkeit von 18 MByte/s. Beim Lesen zeigte sich die USB-Disk leicht flotter und erreichte Spitzenwerte von 19 MByte/s. Mit diesen Werten gehört die Trekstor-Disk nicht zu den schnellsten USB-Platten, ist aber im soliden Mittelfeld mit dabei.

Die Festplatte kommt ohne Lüfter aus und arbeitet deshalb relativ leise. Im Dauerbetrieb erwärmt sich das Gehäuse etwas mehr als handwarm. Ist die USB-Disk nicht gemountet oder für eine bestimmte Zeit nicht in Betrieb, schaltet sie sich in den Stand-by-Modus und verursacht dann weder Geräusche noch Abwärme.

Linux-Unterstützung

Die EasyLinux-Distributionen unterstützen die externe Disk und den Kartenleser problemlos. Nach dem Anschließen erkennt KDE ein neues Laufwerk fragt nach, ob es dieses einbinden sollen (Abbildung 1). Schieben Sie eine Speicherkarte in das Lesegerät, zeigt der KDE-Desktop ebenfalls ein neues Hinweisfenster an. Auf den meisten Rechnern spricht Linux den Kartenleser unter den Gerätebezeichnungen /dev/sda bis /dev/sddan, die Festplatte über /dev/sde bei Rechnern mit einer S-ATA-Festplatte erhöhen sich die Laufwerksbezeichnungen jeweils um einen Buchstaben.

Abbildung 1: Die EasyLinux-Distributionen erkennen die mit dem FAT-Dateisystem formatierte USB-Platte problemlos.

Über die zwei zusätzlichen USB-Anschlüsse können Sie weitere Festplatten oder andere USB-Geräte mit dem Rechner verbinden. In den Tests mit einer digitalen Kamera und einem Drucker traten dabei keinerlei Probleme auf.

Einzig die Backup-Funktion über den speziell dafür vorgesehenen Knopf funktioniert unter Linux nicht. Dies gilt leider nicht nur für die Trekstor-Platte, sondern für die meisten externen Festplatten. Die Hersteller setzen hier auf proprietäre Lösungen, an einem Linux-Treiber arbeitet zurzeit noch niemand.

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