Aufmacher Artikel

VMware Workstation 6.0 Beta im Test

System im System

,
Der PC-Emulator VMware Workstation geht in die nächste Runde: Version 6 ist als Betaversion auf der VMware-Webseite verfügbar. EasyLinux hat dieses Produkt für Sie getestet. Lesen Sie, ob und warum sich die neue Version lohnt.

Für Fans von kurzen Videofilmen, Musikvideos und Schnipseln aus aktuellen Fernsehserien birgt das Internet eine Menge Schätze: Die muss der Goldgräber allerdings aus Massen von uninteressantem Material heraussieben. Mit der richtigen Ausrüstung stellt sich aber auch in der Virtualität Goldgräberstimmung ein – Democracy Player [1] und eine Firefox-Erweiterung [2] helfen dabei.

Die Participatory Culture Foundation bietet den Democracy Player für Windows, Mac OS X und Linux zum kostenlosen Download an. Den etwas merkwürdigen Namen verdankt der Media Player der Idee, dass über das Internet jeder ganz demokratisch eigene Filme präsentiert und somit vom passiven Empfänger zum aktiven Sender wird. Zusätzlich dürfen die Nutzer des Players die angeschauten Beiträge bewerten und bekommen so als Konsumenten eine Stimme.

Leider gibt es einen Haken: Die Entwickler behandeln Linux eher stiefmütterlich, jedenfalls gibt es offiziell keine funktionierenden Pakete für OpenSuse 10.2 und Mandriva Linux 2007. Für diese Systeme stellen wir die Firefox-Erweiterung VideoDownloader vor, mit der Sie Video-Streams herunterladen – wenn auch weniger komfortabel. Nutzer von Suse Linux 10.1 und Kubuntu 6.06 finden Pakete des Democracy Players auf der Heft-DVD.

Da die Entwickler des Players die Oberfläche noch nicht komplett übersetzt haben, stehen Sie zum Teil einem Mischmasch von Sprachen gegenüber. Im Extremfall besteht ein zusammenhängender Satz aus einem englischen und einem deutschen Teil. Da wo es nötig erscheint, übersetzen wir die Menüpunkte daher.

Channels und Feeds

Democracy Player verwaltet meist nicht nur einen Videofilm, sondern gleich ganze Channels. Der Begriff soll wohl an Fernsehkanäle erinnern, dabei handelt es sich um schlichte RSS-Feeds. So stellen etwa die Macher der Seite http://www.rocketboom.com jeden Tag eine kurze Nachrichtensendung auf die Webseite. Da es sich für Besucher als umständlich erweist, die Seite jeden Tag aufzurufen, bündelt der Content-Anbieter die Links zu mehreren Beiträgen in einer einzelnen XML-Datei – dem RSS-Feed. Democracy Player lädt diese Datei herunter, listet die Links zu den Filmen auf und nennt das Ganze Channel. Als Anwender abonnieren Sie Channels von verschiedenen Webseiten. Wie das mit Videoportalen wie YouTube klappt, lesen Sie weiter unten.

Abbildung 1: Eine XML-Datei im Browser betrachtet: Sie besteht ähnlich wie HTML-Dateien aus hierarchisch angeordneten Tags.

Codecs und Player installieren

Was Formate angeht, herrscht im Internet ein ziemliches Chaos: Jeder Nutzer bietet Filme in seinem eigenen Lieblingsformat an. Das Problem: Sie brauchen jeweils einen speziellen Codec, um das heruntergeladene Video abzuspielen. Wollen Sie es im Browser ansehen, benötigen Sie zudem spezifische Browser-Plug-ins.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Drei Podcast-Clients im Vergleich
    Auf jeder zweiten Webseite stolpert der Internetnutzer mittlerweile über mindestens einen Videoclip. Die hier vorgestellten Tools versammeln die vielen schrägen Filmchen unter einem Dach.
  • Fernsehdemokratie
    Der Democracy Player dient als Videorecorder der Generation YouTube: Mit ihm stellen Nutzer ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen und ziehen es gratis aus dem Netz.
  • Democracy Player heißt jetzt Miro
  • Miro 2.0 ist fertig
    Die Miro-Entwickler haben den Player komplett überarbeitet, was man nicht nur an der deutlich besseren Performance bemerkt. Wir werfen einen Blick auf die neue Version.
  • TV selbst gestrickt
    Der Democracy Player ist tot, es lebe Miro: Die Entwickler des Videopodcast-Sammlers gaben endlich die Version 1.0 frei. Wir prüfen, wie gut sie sich im Alltag schlägt.
Kommentare

Infos zur Publikation

EL 02/2018-04/2018: Distributionen - freie Auswahl

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet 9,80 Euro. Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 33,30 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

sharklinux
Gerd-Peter Behrendt, 18.01.2018 23:58, 0 Antworten
Hallo zusammen, ich habe sharklinux von der DVD Installiert. 2x, jedesmal nach dem Reboot ist di...
Anfänger sucht Ratschläge
Alucard Nosferatu, 18.01.2018 21:56, 1 Antworten
Guten Tag, meine Wenigkeit würde gerne auf einer meiner Festplatten von meinen Feldrechnern e...
Suchprogramm
Heiko Taeuber, 17.01.2018 21:12, 1 Antworten
Hallo liebe Community, keine Ahnung ob dieses Thema hier schon einmal gepostet wurde. Ich hab...
Linux Mint als Zweitsystem
Wolfgang Robert Luhn, 13.01.2018 19:28, 4 Antworten
Wer kann mir helfen??? Habe einen neuen Laptop mit vorinstaliertem Windows 10 gekauft. Möchte g...
externe soundkarte Kaufempfehlung
lara grafstr , 13.01.2018 10:20, 3 Antworten
Hallo Ich bin auf Suche nach einer externen soundkarte.. Max 150 Euro Die Wiedergabe is...