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Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

12.04.2007
Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellt EasyLinux regelmäßig nützliche Kniffe und praktische Tools für die alternative grafische Oberfläche vor.

Tipp: Nautilus: Home-Verzeichnis auf dem Desktop

Gnomes Dateimanager verwaltet nicht nur Ihre Daten, sondern ist auch für die Darstellung des Desktops verantwortlich: Alles, was im Verzeichnis Desktop Ihres Home-Verzeichnisses liegt, präsentiert Gnome auf der Arbeitsfläche. Wer anstelle des Mülleimersymbols und verschiedener Programmschnellstarter das eigene Home-Verzeichnis im Blick haben möchte, stellt dieses Verhalten über den GConf-Editor ein:

  1. Starten Sie das Konfigurationstool über eine Konsole oder den Schnellstarter ( [Alt]+ [F2] ) und geben Sie gconf-editor ein.
  2. Navigieren Sie in der linken Baumansicht zum Bereich apps / nautilus / preferences und setzen Sie ein Häkchen in die Checkbox vor desktop_is_home_dir (Abbildung 1).

    Abbildung 1: Mit einer Änderung im GConf-Editor zeigt Gnome den Inhalt Ihres Home-Verzeichnisses auf dem Desktop an.

Auf dem Desktophintergrund tummeln sich nun sämtliche Dateien und Ordner aus dem Home-Verzeichnis des Anwenders. Da das je nach Füllstand des Ordners recht unübersichtlich sein kann, bietet Gnome eine einfache Möglichkeit, gezielt bestimmte Dateien und Ordner auszublenden. Dazu legen Sie im Home-Verzeichnis eine versteckte Datei namens .hidden an und tragen dort die Störenfriede ein:

  1. Starten Sie einen Texteditor wie gedit, beispielsweise über den Menüpunkt Anwendungen / Zubehör / Texteditor oder über Eingabe von gedit in ein Schnellstartfenster ( [Alt]+ [F2] ).
  2. Tragen Sie nun die Elemente ein, die Sie nicht auf der Arbeitsfläche sehen wollen – jeder Ordner und jede Datei müssen dazu in einer eigenen Zeile stehen, und Linux unterscheidet auch dort zwischen Groß- und Kleinschreibung.

  3. Rufen Sie den Menüpunkt Datei / Speichern unter auf und achten Sie darauf, dass im Drop-down-Menü In Ordner speichern das eigene Home-Verzeichnis ausgewählt ist. Als Dateiname geben Sie .hidden ein und schließen den Vorgang über Speichern ab.
  4. Eventuell greifen die Änderungen nicht sofort. Melden Sie sich entweder ab und wieder neu an oder starten Sie den Dateimanager über den Aufruf

    nautilus -q

in einem Terminalfenster neu.

Tipp: Nautilus: Ausflug in entfernte Dateisysteme

Gnomes Dateimanager leistet nicht nur auf dem lokalen Rechner gute Dienste, sondern erlaubt auch Zugriff auf Maschinen im lokalen Netzwerk oder im Internet. Über Datei / Mit Server verbinden öffnet sich ein Dialog, in dem Sie komfortabel neue Verbindungen konfigurieren. Im Drop-down-Menü Dienste-Typ wählen Sie die Art der Verbindung: Hier stehen SSH, FTP (mit und ohne Zugangsbeschränkung), Windows-Freigaben, WebDAV (HTTP und HTTPS) sowie eine benutzerdefinierte Verbindung zur Verfügung.

Tipp: Nautilus: Per SSH auf entfernte Rechner zugreifen

Um beispielsweise mit Nautilus über SSH auf einen anderen Rechner zuzugreifen, wählen Sie aus dem Menü SSH und tragen ins Feld Server den Namen oder die IP-Adresse des Rechners ein. Die weiteren Angaben sind optional. Hier ist Raum für ein Startverzeichnis, den Benutzernamen und einen Namen für die neue Verbindung (Abbildung 2). Nachdem Sie die Verbindungseinstellungen eingetragen haben, doppelklicken Sie auf das entsprechende Icon und geben Ihr Kennwort ein. Nautilus präsentiert dann den Inhalt des entfernten Computers im lokalen Dateimanagerfenster.

Abbildung 2: Linux spricht mit Mac – Nautilus macht's möglich.

Tipp: Nautilus als FTP-Client

Mit Gnomes Dateimanager greifen Sie auch ganz bequem auf FTP-Server zu und übertragen Daten per Drag & Drop. Rufen Sie dazu den Menüpunkt Datei / Mit Server verbinden auf und wählen Sie aus dem Drop-down-Menü zum Beispiel Öffentlicher FTP, um mit einem Server ohne Zugangsbeschränkung Verbindung aufzunehmen. Ins Feld Server gehört die Adresse des Servers (Name oder IP-Adresse), die restlichen Felder sind wiederum optional. Klicken Sie abschließend auf Verbinden und doppelklicken Sie auf die neue Verbindung, um Kontakt aufzunehmen.

Nautilus zeigt anschließend den Inhalt des FTP-Servers im Dateimanagerfenster an. Wenn Sie ein zweites Nautilus-Fenster öffnen, können Sie einzelne oder mehrere Dateien oder Verzeichnisse mit der Maus auf den lokalen Rechner übertragen.

Tipp: Nautilus: Dateimanager im Systemverwaltungsmodus

Linux trennt zwischen Benutzer- und Administrator-Account. Da root alles darf, ist es nicht ratsam, dauernd unter dieser Benutzerkennung zu arbeiten [1]. Um grafische Anwendungen wie beispielsweise den Dateimanager mit Root-Rechten zu starten, steht Ihnen unter Gnome das Tool gksu zur Verfügung. Öffnen Sie ein Schnellstartfenster über [Alt]+ [F2] und geben Sie

gksu nautilus

ein. Ins aufgehende Dialogfenster schreiben Sie das Root-Passwort, und Nautilus startet einen Dateimanager mit den Rechten des Systemverwalters. Benutzer von Ubuntu Linux ersetzen im Aufruf gksu durch gksudo und authentifizieren sich mit ihrem eigenen Kennwort.

Tipp: Nautilus: Besser navigieren dank Lesezeichen

Wie bei einem Webbrowser, ist es auch im Dateimanager möglich, Lesezeichen für häufig besuchte Orte zu setzen. Arbeiten Sie beispielsweise oft im Verzeichnis /home/benutzer/Dokumente/uni/physik/ws_2006_2007/, sparen Sie viel Tipp- und Klickarbeit, wenn Sie über Lesezeichen / Lesezeichen hinzufügen einen Bookmark für diesen langen Pfad hinzufügen. Sie erreichen und verwalten die Lesezeichen über den gleichnamigen Menüeintrag. Im Dateisystem finden Sie alle Bookmarks in der versteckten Datei ~/.gtk-bookmarks in Ihrem Home-Verzeichnis.

Tipp: gThumb: Fotoalben fürs Web erstellen

Wie Sie in der letzten Folge der Gnome-Tipps gelesen haben, ist gThumb weit mehr als nur ein einfacher Bildbetrachter: Das Programm bietet auch fortgeschrittene Features zur Bildbearbeitung, hilft dabei, die Schnappschüsse zu organisieren, importiert Aufnahmen aus Digitalkameras und vieles mehr. Ebenfalls mit an Bord ist eine Funktion zum Erstellen von HTML-Webalben. So basteln Sie eine einfache Galerie:

  1. Navigieren Sie ins Verzeichnis mit den Bildern für die Galerie und markieren Sie alle Fotos. Am schnellsten geht das über die Tastenkombination [Strg]+ [A] ; alternativ wählen Sie aus dem Menü Bearbeiten den Eintrag Alle markieren.
  2. Rufen Sie Werkzeuge / Web-Album anlegen auf und entscheiden Sie zunächst, in welchem Verzeichnis die Bestandteile der fertigen Galerie landen sollen. Dazu wählen Sie aus dem Drop-down-Menü Speicherort entweder einen bestehenden Ordner aus oder klicken auf Andere, um einen Dateiauswahldialog zu öffnen, in dem Sie auch neue Verzeichnisse anlegen können. Die Voreinstellung der Index-Datei index.html können Sie übernehmen. Entscheiden Sie weiterhin über Klick in die Checkbox, ob gThumb die Ursprungsdateien in das Galerie-Verzeichnis kopieren soll.
  3. Im Bereich Index-Layout legen Sie fest, wie die Bilder in Spalten und Zeilen sortiert werden; ebenso können Sie hier die Fotos nach Name, Pfad, Größe und Änderungsdatum sortieren sowie die Reihenfolge umkehren.
  4. Tragen Sie ins Feld Kopfzeile einen Titel für die neue Galerie ein; im Bereich Fußzeile ist Platz für Angaben zum Fotografen oder einen Copyright-Hinweis – dieses Feld ist wie die Kopfzeile optional, und Sie können es auch leer lassen.
  5. Interessant wird es beim Thema: Klicken Sie auf den Button mit den drei Punkten neben diesem Feld, um einen Einrichtungsdialog zu öffnen. Im linken Bereich stehen verschiedene Stile zur Auswahl, rechts daneben blendet gThumb eine Vorschau ein. Klicken Sie auf Beschriftung der Miniatur-Vorschaubilder, um die Auszeichnung der Schnappschüsse einzustellen. Mit Klicks in die entsprechenden Checkboxen wählen Sie eine oder mehrere der angebotenen Kategorien aus.

    Dieselben Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie für die Bildüberschrift.

  6. Bestätigen Sie die Wahl des Themes über Auswählen und starten Sie das Erzeugen der der Galerie mit einem Klick auf Speichern.

Abbildung 3 zeigt, wie ein von gThumb erstelltes Webalbum mit Beschriftungen aussieht.

Abbildung 3: Mit gThumb erstellen Sie auf Knopfdruck ansprechende Fotogalerien.

Tipp: gThumb: Bildformate konvertieren

Ein weiteres praktisches Feature des Betrachters ist das Konvertieren von Bildformaten. Wählen Sie einfach eines oder mehrere Fotos aus und rufen Sie im Menü Werkzeuge / Format umwandeln auf. Im folgenden Dialog stellen Sie mit einem Klick in die entsprechende Checkbox das gewünschte Format ein; es stehen JPEG, TGA, PNG und TIFF zur Wahl. Entscheiden Sie über das Drop-down-Menü Speicherort, wohin gThumb die verwandelten Schnappschüsse schreibt. Praktischerweise können Sie dem Programm auch gleich mitteilen, wie es sich verhalten soll, falls in dem Ordner schon eine Datei mit demselben Namen liegt: Das bestimmen Sie im Menü Falls vorhanden. Auf Wunsch entfernt gThumb nach der Konvertierung auch das Originalbild. Klicken Sie auf Umwandeln, nimmt der Bildbetrachter die Arbeit auf.

Tipp: gThumb: Bilder auf Knopfdruck skalieren

Um die Größe einzelner oder aller Fotos eines Ordners anzupassen, markieren Sie zunächst die gewünschten Bilder und wählen dann im Menü Werkzeuge / Skaliere Bilder. Geben Sie die neuen Abmessungen ein; standardmäßig behält gThumb das Seitenverhältnis bei, was Sie aber durch Deaktivieren der entsprechenden Option verhindern können. Praktischerweise bietet der Dialog an, die skalierten Fotos in einem anderen Bildformat abzulegen. Auch für dieses Feature stellen Sie ein, wo die neuen Fotos auf der Platte landen sollen, was passiert, wenn es schon eine Datei mit demselben Namen gibt, und ob gThumb das Original nach getaner Arbeit löschen soll.

Tipp: Besser arbeiten mit GEdit

Gnomes Standardtexteditor hilft Ihnen, den Überblick zu behalten: Zur besseren Übersicht schalten Sie beispielsweise die Zeilennummerierung ein, indem Sie im Menü Bearbeiten den Eintrag Einstellungen auswählen. Auf dem ersten Reiter des Einrichtungsdialogs ( Ansicht) setzen Sie ein Häkchen vor Zeilennummern anzeigen.

Noch übersichtlicher wird das Ganze, wenn Sie das Feature Aktuelle Zeile hervorheben aktivieren. Die Zeile, in der sich der Cursor befindet, färbt GEdit nun hellgrau ein. Wenn Sie die Ansicht der Zeilennummern eingeschaltet haben, hebt GEdit die Ziffern darüber hinaus fett hervor.

Tipp: GEdit: Alles so schön bunt hier

Im Dialog Bearbeiten / Einstellungen richten Sie auf dem Reiter Schrift und Farben Schrifttyp, -größe und -farbe ein. Weiterhin definieren Sie hier, wie Vorder- und Hintergrund des Texteditors eingefärbt sind (Standard ist schwarze Schrift auf weißem Grund). In diesem Bereich geben Sie ebenfalls vor, wie hervorgehobener (markierter) Text erscheint.

Darüber hinaus ist es möglich, das Syntax-Highlighting für die verschiedenen Hervorhebungsmodi, beispielsweise für HTML-Dateien, zu konfigurieren. Anders als die meisten Gnome-Anwendungen bietet gedit in diesem Bereich eine Schaltfläche Auf Vorgaben zurücksetzen, mit der Sie die Standardeinstellungen jederzeit wiederherstellen.

Tipp: GEdit durch Plug-ins erweitern

Über Bearbeiten / Datum und Uhrzeit einfügen bringen Sie GEdit dazu, an der aktuellen Cursorposition das Datum und/oder die Uhrzeit einzusetzen. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Formaten wählen (Abbildung 4). Verantwortlich für dieses Feature zeigt sich eines von vielen Plug-ins. Informationen und Möglichkeiten zur Aktivierung und Deaktivierung finden Sie im Einrichtungsdialog von GEdit auf dem Reiter Plugins.

Abbildung 4: Auf Knopfdruck fügt GEdit Datum und Uhrzeit an der aktuellen Cursorposition ein.

Hier gibt es außerdem Erweiterungen, welche die Groß- und Kleinschreibung verändern, den Benutzernamen an der Cursorposition einfügen, häufig verwendete Floskeln zur Verfügung stellen und so weiter. Markieren Sie jeweils einen Eintrag in der Liste und klicken Sie auf die Schaltfläche Info zu Plugin, um Auskünfte über die Funktionsweise zu erhalten. Sämtliche aktivierten Erweiterungen finden Sie anschließend im Menü Bearbeiten.

Tipp: GEdit: Tricks mit Tabs und Tasten

Für jedes neue Dokument öffnet GEdit einen neuen Reiter, wie in einem Webbrowser. Diese Tabs können Sie per Drag & Drop durch die Gegend bewegen. Ziehen Sie einen Reiter aus GEdit auf eine freie Stelle des Desktops, öffnet sich ein neues Editorfenster mit diesem Dokument. Alternativ ziehen Sie einen Reiter auf ein weiteres GEdit-Fenster, um in diesem einen neuen Tab zu öffnen.

Um schnell über die Tastatur von einem Reiter zum nächsten zu springen, drücken Sie die Alt-Taste und die entsprechende Ziffer, also beispielsweise [Alt]+ [2] für den zweiten Tab, [Alt]+ [3] für den dritten und so weiter. Alternativ wandern Sie mit [Strg]+ [Alt]+ [Bild runter] bzw. [Strg]+ [Alt]+ [Bild hoch] zwischen den Tabs hin und her. Um alle Dokumente in allen Reitern gleichzeitig zu speichern, verwenden Sie die Tastenkombination [Strg]+ [Umschalt]+ [L] , einen einzigen Reiter schließen Sie mit [Strg]+ [W] , alle zusammen über [Strg]+ [Umschalt]+ [W] .

Tipp: Programmfenster über den Umschalter verschieben

Ein praktisches, aber weitgehend unbekanntes Feature bietet Gnomes Arbeitsflächenumschalter, den Sie in der Regel im unteren Panel finden. Um eine Anwendung von einem virtuellen Desktop auf einen anderen zu bewegen, müssen Sie nicht erst mit der rechten Maustaste auf die Fensterleiste klicken und aus dem Kontextmenü Auf andere Arbeitsfläche verschieben wählen. Schneller geht es, wenn Sie das Symbol im Umschalter selbst mit der linken Maustaste anfassen und auf einen anderen Desktop ziehen (Abbildung 5).

Abbildung 5: Mit der Maus ziehen Sie Programmfenster im Arbeitsflächenumschalter auf einen anderen Desktop.

Tipp: Arbeitsflächenumschalter mit Beschriftung

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Umschalter klicken und aus dem Kontextmenü Einstellungen wählen, können Sie nicht nur die Anzahl der Arbeitsflächen erhöhen (bis zu 36 sind möglich) und bestimmen, in wie vielen Zeilen das Panel diese anordnet, sondern den Desktops auch Namen zuweisen. Praktisch ist das für Benutzer, die beispielsweise auf dem ersten Desktop den Mailclient verwenden, auf dem zweiten im Web surfen, auf dem dritten den Audioplayer bedienen und so weiter.

Um dieses Feature zu nutzen, setzen Sie ein Häkchen vor Namen der Arbeitsflächen im Umschalter anzeigen. Per Doppelklick auf die Listeneinträge geben Sie den Arbeitsflächen nun eigene Namen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Mehr Übersicht im Umschalter ereichen Sie, indem Sie den Desktops individuelle Namen geben.

Tipp: Schnellstarter-Knopf zum Panel hinzufügen

Die beiden Gnome-Kontrollleisten können Sie durch zahlreiche Applets erweitern. Neben Menüs, Programmstartern und kleinen Monitorapplikationen, die beispielsweise den Prozessor oder die Netzwerkkarte überwachen, bietet Gnome allerhand Gimmicks, aber auch Dienstprogramme an. Ein praktischer kleiner Helfer ist das Applet Anwendung ausführen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leiste und wählen Sie Zum Panel hinzufügen. Im aufgehenden Dialogfenster markieren Sie im Bereich Dienstprogramme den entsprechenden Eintrag und bestätigen Ihre Wahl über die Schaltfläche Hinzufügen. Wenn Sie nun mit der linken Maustaste auf den Knopf im Panel klicken, öffnet sich der vertraute Schnellstarter, den Sie auch über die Tastenkombination [Alt]+ [F2] erreichen.

Tipp: Programme über den Schnellstarter ausführen

Gnomes Schnellstarter hat eine History-Funktion, merkt sich also die letzten Programme, die Sie aufgerufen haben. Um frühere Kommandos zu wiederholen, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Drop-down-Menü und blättern in der Liste zum gewünschten Eintrag. Auf Wunsch führt der Schnellstarter die Anwendung in einem Terminal aus (siehe gleichnamige Checkbox), und ein Klick auf Mit Datei ausführen öffnet einen Dateiauswahldialog.

Über einen Klick auf den Pfeil nach unten blenden Sie eine Liste bekannter Anwendungen ein. Praktisch ist die Liste vor allem, wenn Sie den Namen der Anwendung kennen, die Sie starten wollen, da der Schnellstarter nach der Eingabe der ersten Buchstaben nur noch passende Programme anzeigt. Geben Sie beispielsweise oben ins Feld ab ein, weil Sie die schlanke Textverarbeitung abiword aufrufen möchten, hat die Liste bekannter Anwendungen direkt einige Vorschläge, welche die Zeichenkette ab enthalten. Sobald die Eingabe eindeutig ist, vervollständigt der Schnellstarter den Befehl, und Sie übernehmen den Vorschlag per Druck auf [Eingabe] oder via Klick auf eine der bekannten Anwendungen.

Infos

[1] Artikel über die Gefahren der Arbeit mit Root-Rechten: Inga Rapp, "Hier bin ich Root – hier darf ich rein", EasyLinux 05/2004, S. 46 ff., http://www.easylinux.de/2004/05/046-root/

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