Tipp: Nautilus: Home-Verzeichnis auf dem Desktop
Gnomes Dateimanager verwaltet nicht nur Ihre Daten, sondern ist auch für die Darstellung des Desktops verantwortlich: Alles, was im Verzeichnis Desktop Ihres Home-Verzeichnisses liegt, präsentiert Gnome auf der Arbeitsfläche. Wer anstelle des Mülleimersymbols und verschiedener Programmschnellstarter das eigene Home-Verzeichnis im Blick haben möchte, stellt dieses Verhalten über den GConf-Editor ein:
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Starten Sie das Konfigurationstool über eine Konsole oder den Schnellstarter ( [Alt]+ [F2] ) und geben Sie gconf-editor ein.
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Navigieren Sie in der linken Baumansicht zum Bereich apps / nautilus / preferences und setzen Sie ein Häkchen in die Checkbox vor desktop_is_home_dir (Abbildung 1).
Auf dem Desktophintergrund tummeln sich nun sämtliche Dateien und Ordner aus dem Home-Verzeichnis des Anwenders. Da das je nach Füllstand des Ordners recht unübersichtlich sein kann, bietet Gnome eine einfache Möglichkeit, gezielt bestimmte Dateien und Ordner auszublenden. Dazu legen Sie im Home-Verzeichnis eine versteckte Datei namens .hidden an und tragen dort die Störenfriede ein:
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Starten Sie einen Texteditor wie gedit, beispielsweise über den Menüpunkt Anwendungen / Zubehör / Texteditor oder über Eingabe von gedit in ein Schnellstartfenster ( [Alt]+ [F2] ).
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Tragen Sie nun die Elemente ein, die Sie nicht auf der Arbeitsfläche sehen wollen – jeder Ordner und jede Datei müssen dazu in einer eigenen Zeile stehen, und Linux unterscheidet auch dort zwischen Groß- und Kleinschreibung.
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Rufen Sie den Menüpunkt Datei / Speichern unter auf und achten Sie darauf, dass im Drop-down-Menü In Ordner speichern das eigene Home-Verzeichnis ausgewählt ist. Als Dateiname geben Sie .hidden ein und schließen den Vorgang über Speichern ab.
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Eventuell greifen die Änderungen nicht sofort. Melden Sie sich entweder ab und wieder neu an oder starten Sie den Dateimanager über den Aufruf
nautilus -q
in einem Terminalfenster neu.
Tipp: Nautilus: Ausflug in entfernte Dateisysteme
Gnomes Dateimanager leistet nicht nur auf dem lokalen Rechner gute Dienste, sondern erlaubt auch Zugriff auf Maschinen im lokalen Netzwerk oder im Internet. Über Datei / Mit Server verbinden öffnet sich ein Dialog, in dem Sie komfortabel neue Verbindungen konfigurieren. Im Drop-down-Menü Dienste-Typ wählen Sie die Art der Verbindung: Hier stehen SSH, FTP (mit und ohne Zugangsbeschränkung), Windows-Freigaben, WebDAV (HTTP und HTTPS) sowie eine benutzerdefinierte Verbindung zur Verfügung.



