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Suse Linux heißt jetzt OpenSuse: Version 10.2 im Test

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Anfang Dezember hat das OpenSuse-Projekt Version 10.2 der populären Linux-Distribution veröffentlicht. Wir werfen einen Blick auf die Neuerungen.

Die letzte Suse-Linux-Version 10.1 hatte bei seinen Benutzern keinen leichten Stand: Novell hatte dort viele Neuerungen integriert, und manches lief dadurch "unrund", so war etwa die Paketverwaltung im Auslieferungszustand unbrauchbar, und auch einige Updates besserten die Lage nur ein wenig. Mit Version 10.2 will Suse Linux zu den alten Tugenden zurückkehren.

Ein neuer Name für das Kind

Eine auffällige Änderung ist die Namensänderung: Während sich die Vorgängerversion noch Suse Linux nannte, heißt die Distribution nun OpenSuse. Damit schafft Novell klare Namensfronten: Die Enterprise-Produkte der Firma heißen auch weiterhin Suse Linux, aber die freie Version grenzt sich durch den neuen Namen ab. Trotzdem wird es auch OpenSuse 10.2 als Box-Version im Laden zu kaufen geben; auch der Preis ist stabil geblieben: Noch immer kostet die Box mit Handbuch und 90-tägigem Installationssupport 60 Euro.

Erste Eindrücke

Die Installationsroutine des Systems wirkt gewohnt robust: Seit jeher ist das Konfigurationstool YaST (das auch die Erstinstallation übernimmt) ein maßgeblicher Grund dafür, dass Anfänger gerne auf Suse setzen, und in der neuen Version hat sich daran nichts geändert. Problemlos erkannte die Routine alle im Testrechner verbauten Standardkomponenten und richtete sie ohne Zutun ein. Auch die bekannte "Installation mittels eines Mausklicks" funktionierte auf Anhieb.

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